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Die digitale Zukunft: Eine Chance für den Datenschutz?
Das Internet wird immer wichtiger für die Menschen weltweit. Doch welche Rolle nimmt der Datenschutz in dieser "digitalen" Zukunft ein?
Die "digitale" Zukunft beschreibt allgemein die Zukunft der gesamten Multimediawelt. Vor allem im Bereich der Telekommunikation werden auf uns Bürger
die meisten Veränderungen zukommen. Das Internetnetz wird weltweit drastisch erweitert und damit auch die Datenschutzrichtlinien - so hofft jeder Internetuser.
Doch einige Bürger meinen, dass ein Trend des "gläsernen" Bürgers auf uns alle zukommt.
Eine Expertengruppe, die im Auftrag vieler deutscher Großunternehmen, wie z.B. der Telekom, eine Studie zum Thema "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informationstechnik (IT)" herausbrachten, bestätigt mehrheitlich diesen Trend. Zudem erwarten gerade mal 10% aller 538 Experten eine Verbesserung des Datenschutzes in den nächsten 10 Jahren. Das Misstrauen eines Teiles der Bevölkerung bleibt also vorhanden.
Das dieses Jahr von dem Europäischen Parlament beschlossene Telekom-Paket sollte eigentlich ganz neue, dem Bürger nahe Telekommunikationsrichtlinien schaffen. Doch am Ende wurde der Urheberschutz zulasten datenschutzrechtlicher Bestimmungen gestärkt.
Aber viele Internetuser kennen überhaupt gar nicht ihre Datenschutzrechte. Dabei werden diese in der digitalen Zukunft immer wichtiger. Denn sie wird eine echte Herausforderung für den Datenschutz werden. Jeder einzelne von uns wird davon betroffen sein. Unser Datenverkehr wird international werden, d.h. der Datenstrom fließt über das Ausland, unsere Einkäufe oder Geschäfte werden wir über das Internet erledigen und vor allem wird die weltweite Vernetzung zunehmen. Und das sind "nur" zukünftige Entwicklungen, die uns heute sehr wahr- scheinlich vorkommen. Kein Mensch kann genau sagen, wie die digitale Zukunft aussehen wird.
Aber bei all diesen zukünftlichen Entwicklungen sind unsere Daten in einem risikoreichen Umfeld. Um seiner Aufgabe in Zukunft gerecht zu werden, braucht der Daten- schutz ein ganz neues Konzept. Zuerst einmal muss sich der Datenschutz mehr auf die technische Ebene konzentrieren, denn vor allem dort tritt der Datenmissbrauch am häufigsten auf. Durch Instrumente der Technik kann sogar diese selbst die Privats- phäre schützen. Sobald keine persönlichen Daten im Netz verlangt werden würden, wären keine Datenschutzrichtlinien erforderlich. Aber auch durch die Datenverschlüsselung im Internet würde für mehr Sicherheit gesorgt werden.
Doch trotz allem wird durch die weltweite Netzerweiterung ein neues Problem geschaffen: Aus einzelnen Ländern können Daten im Netz nicht mehr verändert oder gelöscht werden, d.h. persönliche Daten bleiben trotz des Löschens im eigenen Land, in anderen Ländern im Umlauf. So scheint es, dass jeder einzelne Bürger sich selbst um den Schutz persönlicher Daten kümmern muss.
Die Datenschutzbeauftragten werden dann nun Berater des Bürgers anstelle der Politik. Die Politik wird aber auch nicht ganz unaktiv bleiben und wird sich nach international geltenden Datenschutzregeln bemühen.
Auf jeden Fall werden auf uns gravierende Veränderungen im Bereich Datenschutz zukommen. Jeder einzelne Bürger sollte dementsprechend handeln, denn es ist schließlich unsere Zukunft.
Quellenverzeichnis:
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein;
"Digitale Zukunft auf dem Weg in die datenschutzrechtliche Steinzeit?" von Daniela Ortlauf;
"Digitale Zukunft: Keine Chance für die Privatsphäre?" von Monika Ermert
von Steffen Schönrock
Spionage im Supermarkt
Die meisten von Ihnen werden sie kennen, einige von Ihnen werden sicher auch eine haben: Paybackkarten. In letzter Zeit tachen im Internet immer mehr Meldungen über Kundenspionage, RFID- und Schnüffelchips in Karten und unter Preisschildern auf.
Der Kunde bekommt von all dem nichts mit.
Wenn nun also Max Mustermann mit seiner Bonuspunktekarte in einen Markt der Metro-Kette geht, dann wird er über den sogenannten RFID-Chip in seiner Karte bereits am Eingang über Funk identifiziert. Ähnliche Chips befinden sich unter einigen Preisschildern von Produkten, die ebenfalls über Antennen am Ausgang identifiziert werden können. Wenn Herr Mustermann nun also eine Packung Frischkäse kauft, dann wird dies über Antennen registriert und gespeichert.
In nicht allzu ferner Zukunft sollen diese Chips den Strichcode auf Produkten ablösen, es befindet sich also noch alles in der Testphase. Die Kundendaten werden trotzdem gespeichert, auch wenn die Metro-Kette dementiert diese auszuwerten.
Wozu die Märkte diese Informationen nutzen könnte dürfte jedem klar sein. Von jedem Kunden werden Kaufprofile erstellt, Radio- und Fernsehwerbung werden darauf abgestimmt, die Struktur der Märkte wird an den Kunden angepasst, um diesen zu mehr Käufen zu treiben. Ebenfalls könnte der Markt über Bewegungsprofile Kundenspezifische Werbung abspielen.
Das und noch einiges mehr an Daten könnten Sie über sich durch einen einfach Besuch im Supermarkt preisgeben. Was nach Marktforschung der Zukunft klingt ist technisch schon seit Jahren möglich. Man sollte sich also gut überlegen, ob ein paar Bonuspunkte so persönliche Daten wert sind.
Fabian
http://winfuture.de/news,13209.html
http://www.wdr.de/themen/politik/deutschland/glaeserner_buerger/070725.jhtml
Die nahe Zukunft des Internets - Eine kleine Alltagsvision
Martina Mustermann sitzt wie jeden Tag seit Stunden vor ihrem Laptop im Videochat. Ihre Mutter macht sich schon seit längerem Sorgen um sie. Nachdem sie noch ein paar Lebensmittel über den Computer im Kühlschrank bestellt hat geht sie nach oben.
Vollkommen in den Chat mit ihrer Internetbekanntschaft vertieft bemerkt Martina nicht, wie ihre Mutter das Zimmer betritt und sie über die Schulter beobachtet. Erst als der Unbekannte aus dem Netz sie darauf aufmerksam macht, dass jemand hinter ihr steht, dreht sie sich erschrocken um und blickt zu ihrer Mutter hoch. "Mama, du kannst dich doch nicht so von hinten an mich ´ran schleichen!"
"Wer ist denn der Junge mit dem du dich da unterhältst?",fragt sie neugierig. "Das ist Marko, wir kennen uns aus dem Videochat", grummelte sie genervt. "Das Dings, wofür du jeden Monat 15 Euro zahlst?" - "Genau das Mama..." Sie verdrehte die Augen.
Nun kam ihr Vater, wie immer in seine Onlinezeitung vertieft, in das Zimmer. Den Blick weiterhin auf die Artikel gerichtet sagte er: "Schatz, gehst du bitte endlich wählen? Die Wahlwebsite hat nur noch bis 18.00 Uhr offen." Darauf sagte sie: "Na gut, ich komme ja schon du Nervensäge. Martina, wir reden später weiter."
Fabian & Jan
Quelle/Anregung: siehe Infotexte
Mit dem Datenschutz sicher in die Zukunft?
Das Internet wird immer wichtiger für die Menschheit. Wie wird sich dabei der Datenschutz verhalten?
Viele Nutzer der Informationsverabeitungstechnik kennen überhaupt gar nicht ihre Datenschutzrechte. Dabei werden dieses immer wichtiger.
Denn die digitale Zukunft wird eine echte Herausforderung für den Datenschutz werden.
Jeder einzelne von uns wird davon betroffen sein.
Unser Datenverkehr wird international werden, d.h. der Datenstrom fließt über das Ausland, unsere Einkäufe oder Geschäfte werden wir über das Internet erledigen und vor allem wird die weltweite Vernetzung zunehmen.
Und das sind "nur" zukünftige Entwicklungen, die uns heute sehr wahr-
scheinlich vorkommen. Kein Mensch kann genau sagen, wie die digitale Zukunft aussehen wird.
Aber bei all diesen zukünftlichen Entwicklungen sind unsere Daten in einem risikoreichen Umfeld.
Um seiner Aufgabe in Zukunft gerecht zu werden, braucht der Daten-
schutz ein ganz neues Konzept.
Zuerst einmal muss sich der Datenschutz mehr auf die technische Ebene konzentrieren, denn vor allem dort tritt der Datenmissbrauch am häufigsten auf.
Durch Instrumente der Technik kann sogar diese selbst die Privats-
phäre schützen.
Sobald keine persönlichen Daten im Netz verlangt werden würden, wären keine Datenschutzrichtlinien erforderlich.
Aber auch durch die Datenverschlüsselung im Internet würde für mehr Sicherheit gesorgt werden.
Doch trotz allem wird durch die weltweite Netzerweiterung ein neues Problem geschaffen:
Aus einzelnen Ländern können Daten im Netz nicht mehr verändert oder gelöscht werden, d.h. persönliche Daten bleiben trotz des Löschens im eigenen Land, in anderen Ländern im Umlauf.
So scheint es, dass jeder einzelne Bürger sich selbst um den Schutz persönlicher Daten kümmern muss.
Die Datenschutzbeauftragten werden dann nun Berater des Bürgers anstelle der Politik.
Die Politik wird aber auch nicht ganz unaktiv bleiben und wird sich nach international geltenden Datenschutzregeln bemühen.
Auf jeden Fall werden auf uns gravierende Veränderungen im Bereich Datenschutz zukommen.
Jeder einzelne Bürger sollte dementsprechend handeln, denn es ist schließlich unsere Zukunft.
von Steffen Schönrock
Quellenverzeichnis:
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein;
"Digitale Zukunft auf dem Weg in die datenschutzrechtliche Steinzeit?" von Daniela Ortlauf;
"Digitale Zukunft: Keine Chance für die Privatsphäre?" von Monika Ermert
Ein Fachmann erzählt – Datenschutz und Reputation Management
Wir - die 10b - bekamen Besuch von Thomas Werning, einem Datenschutzbeauftragten, der uns in die Grundlagen des Datenschutzes und in die Möglichkeiten, Informationen im Internet zu ändern, einführte.
Datenschutzgesetz
Am 10.11. luden wir Thomas Werning, einen Datenschutzbeauftragten, ein. Das Gespräch dauerte zwei Stunden und wir erfuhren viel rund um das Datenschutzgesetz.
Das Bundesdatenschutzgesetz gibt es schon seit 30 Jahren und es kommt aus dem Grundgesetz. Seit 2004 müssen es alle Firmen einhalten, was aber viele nicht machen. Thomas Werning berät und informiert solche Firmen, die sich für das Datenschutzgesetz interessieren.
Steuerung der Daten im Internet
Auch ein Teil des Datenschutzes ist die Kontrolle persönlicher Daten im Internet, bei der Datenschutzbeauftragte sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen helfen.
Unternehmen sollen mit dieser Unterstützung sowohl Kompetenzen herausstellen als auch Informationen steuern, fördern und „löschen“.
Außerdem werden die Reaktion auf negative Berichte und die Kontrolle von Veröffentlichungen über Betrieb und Produkte einfacher.
Auch Privatpersonen sind betroffen, weil über 60% der Personalchefs über Suchmaschinen, wie z.B. „Google“, versuchen, Informationen über Bewerber zu finden.
Eine Möglichkeit ist ein individuelles Überwachungsnetz, das mit einem Datenschutzbeauftragten erstellt werden kann. Anschließend kann man dafür sorgen, dass bestimmte Informationen aus dem Internet oder zumindest aus den Toppositionen der Suchmaschinen verschwinden.
Dadurch kann jeder selbst seinen Ruf definieren und im Internet platzieren.
Doch man sollte auch unbedingt wissen, dass Informationen im Internet nicht ganz entfernt werden können. Man kann nie alle Informationen einsammeln, denn sobald etwas ins Internet gestellt wird, wird es kopiert und es ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr nachweisbar, wo Informationen über Betriebe oder Personen hingelangt sind.
Im Endeffekt muss und kann man ganz allein entscheiden, welche Informationen man freigibt.
(Beke, Ina, Regina)
Wenn man Bescheid weiß, kann man sein Verhalten ändern - aber tut man das auch?
- Die Mehrheit meiner Klassenkameraden nicht. Nachdem Herr Werning uns besucht und über Datenschutz und Daten im Internet "aufgeklärt" hatte, erkundigte ich mich in der Klasse, wie sein Bericht angekommen war.
Außer ein paar Ausnahmefällen fanden auch alle den Besuch gut und hilfreich, für die meisten war das Erzählte neu und hat sie angesprochen.
Auch auf die Frage, was der Informationen sie selbst betrifft, wussten viele Schüler eine Antwort. Vor allem die Daten im SchuelerVZ, in dem fast alle Klassenmitglieder aktiv sind, gewannen eine neue Bedeutung, als Herr Werning auf die Recherchen der Personalchefs zu sprechen kam und erwähnte, dass die reingestellten persönlichen Informationen nicht spurlos gelöscht werden können.
Als ich dann allerdings nachfragte, ob sie denn auch ihr Verhalten in Bezug auf persönliche Daten im Internet geändert hätten, stellte sich heraus, dass nur ca. ein Viertel nach dem Besuch des Datenschutzbeauftragten auch wirklich etwas geändert hat.
Diese Schüler haben Daten gelöscht und ihre Profilseite im SchuelerVZ auf "nur für Freunde sichtbar" umgestellt.
Scheinbar ist unser Schutz im Internet nicht so wichtig, als dass wir auch etwas ändern. Und solange es nicht verboten ist, im Internet nach Informationen über andere zu suchen, sind wir fast alle gut auffindbar und können keinen beschuldigen, den Datenschutz nicht beachtet zu haben.
Also ist jeder selbst verantwortlich, jeder muss entscheiden, was im Internet erscheint, und jeder ist der Einzige, der etwas daran ändern kann.
(Kommentar: Beke)
Geschäftsmodell SchülerVZ
Natürlich hat das Schülervz ein Geschäftsmodell, dass das Portal so erfolgreich gemacht hat.!!!Inzwischen sind über 4,5 Millionen junge Menschen (das ist die Hälfte aller Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren)deutschland weit Mitgleid im VZ.!!!Das Benutzen der Seite ist kostenlos,jedoch müssen die Eigentümer und Mitarbeiter bezahlt werden.
Wovon?
Wie eigentlich alle Seiten mit dem Kürzel VZ wird auch das Schülervz durch Werbung finanziert; wie uns der Datenschutzbeauftragte Herr Werning erzählte.
Diese sei sehr zielgerichtet, was sehr einfach für den Vermarkter ist, da in den Profilen der Mitglieder viel über deren Interessen und Vorlieben steht, oder auch in den Gruppen viel zu erfahren ist.
Es lohnt sich für die Werbeträger, nur diesen Dienst zu nutzen, wenn sie sicher sind, dass möglichst viele Leute ihr Produkt kaufen.
Schülervz nimmt auf der Plattform zu dem Thema Stellung:
Sie behaupten, die Plattform finanziere sich durch Werbung, diese sei jedoch eben NICHT zielgerichtet und es würden auch keine Adressen oder Daten an einen Dritten weiter gegeben. Die Frage ist nur, wo die Werbung platziert wird, da es auf der Plattform selbst keine Werbung gibt.
Wir werden Kontakt aufnehmen und Schülervz zu dem Thema befragen.
Vor ein paar Tagen haben wir eine Antwort erhalten, die jedoch nicht sehr aufschlussreich war.
Zitat aus der Antwort: "Schaue doch einfach mal unten bei unserer Seite bei Datenschutz und AGB nach. Dort wird einiges erklärt. Genauere Informationen kann ich dir leider nicht geben.
Ansonsten ist es genau so wie der Datenbeauftragte es gesagt hat.
Hoffe ich konnte die helfen."
Somit sind wir nicht viel schlauer geworden, gehen jedoch davon aus,dass Herr Werning Recht hatte mit seiner Vermutung.
von Valerie und Maren
Erfahrungsbericht:
Ich denke, viele haben schon die Erfahrung gemacht, dass persönliche Daten oder Email Adressen zu Spam- oder andern Zwecken missbraucht wurden.
In meinem Fall fing es damit an, dass ich auf meine Email Adresse eine Mail geschickt bekam die beinhaltete, dass ich einen Vertrag über 12 Monate abgeschlossen habe.
Ich sollte die 96 Euro für das Abo sofort bezahlen, das Geld sollte an eine Download Firma gehen, die ich jedoch nicht kannte.
Ich habe geantwortet, dass ich das Geld nicht überweisen werde - ich hatte ja kein Abo abgeschlossen und außerdem war die Mail an eine Frau Schuster adressiert, die ich ja nicht bin.
Es kamen weitere Emails in Form von Mahnungen, in denen stand, dass ich ohne weiteres überweisen solle und falls nicht, würden rechtliche Schritte eingeleitet werden und man könne die IP Nummer des Computers hinterfragen und somit beweisen, dass ich das Abo abgeschlossen habe.
Ich habe dann allerdings nicht mehr zurück geschrieben und bin froh, dass diese Drohemails endlich aufghört haben.im Nachhinein weiß ich, dass ich meine Email Adresse nicht überall leichtsinnig veröffentlichen sollte, damit mir in Zukunft nicht noch einmal so etwas passiert, denn vielleicht komme ich dann nicht mehr so glimpflich davon, ohne etwas bezahlen zu müssen.
Am besten ist es jedoch, solche emails mit unbekanntem Absender gar nicht erst zu öffnen!
von valerie stock
Single- Communities auch schon für Jugendliche
Fakt ist: Onlinecommunities werden immer beliebter. Kaum jemand, der noch nicht bei schülerVZ und Co. angemeldet ist. Doch was gibt es eigentlich noch für Communities neben schülerVZ, die mindestens genauso viel Spaß machen?
Neben SchülerVZ gibt es immer mehr neue Online-Communities. Eine davon ist "Kwick". "Kwick" ist besonders an jugendliche Singles gerichtet und veranstaltet immer mal wieder Single-Partys, damit sich die Mitglieder auch persönlich kennenlernen können. Es gibt sie erst seit dem 13. Januar 2001 und hat über eine Millionen Mitglieder. Wie fast alle Communities ist sie kostenlos. Im Vergleich: SchülerVZ hat über sechs Millionen Mitglieder!
"Kwick" ist also eine noch relativ unbekannte Community im Gegensatz zu den vielen anderen Angeboten. Selbst bei Wikipedia findet man nur wenige Informationen darüber. "Ich bin über einen Freund darauf aufmerksam geworden und habe mich auch über seinen Username dort eingeloggt. Vorher habe ich noch nie von "Kwick" gehört", berichtet die 15- Jährige Schüler Jennifer S.
Neben Chat und Forum bietet "Kwick" den Nutzern ein Profil mit Weblog, Gästebuch, Fotogalerie mit Videoupload und natürlich die Möglichkeit, Freunde anzunehmen. In dieser Hinsicht ist es schülerVZ sehr ähnlich. Erst ab 14 Jahren darf man sich anmelden. Wer unter 16 Jahren alt ist, muss gewisse Einschränkungen einhalten. "Kwick" ist eine Jugendcommunity. Dort sind nur junge Leute bis 22 Jahren angemeldet. Eine Kontrolle des Alters gibt es allerdings nicht.
Die Communitiy nimmt das Thema Jugendschutz sehr ernst. Sie macht darauf aufmerksam, dass chatten und die Nutzung von "Kwick" nicht ohne Risiken ist. Man kann sich darüber auf der Seite informieren, allerdings nur, wenn man angemeldet ist.
"Kwick" wurde von www.klicksafe.de geprüft und kooperiert mit Jugendschutz.net zur ständigen Verbesserung des Jugendschutzes. Ein Mangel des Datenschutzes ist, dass man Wohnort und Geburtsdatum angeben muss und der dann auch von allen anderen Mitgliedern öffentlich zu sehen ist. Die AGB ist sehr lang. Ich glaube nicht, dass sich viele Nutzer vorher durchgelesen haben, was darin steht. Das hat im Fall von "Kwick" keine schwerwiegenden Folgen, da auch in den AGB´s keine versteckten Kosten oder Hinweise auf Datenmissbrauch enthalten sind.
Kommentar:
Allgemein wirkt "Kwick" auf mich ziemlich unübersichtlich. Wenn man neu auf der Seite angemeldet ist, findet man sich nicht gut zurecht, zum Beispiel wie man sein eigenes Profil öffnet oder andere Profile von Mitgliedern sehen kann. Außerdem gibt es auch zu wenig Angebote sowie keine Spiele. Ich habe auf der Seite zumindestens keine gefunden.
Ich denke, das ist auch der Grund, warum "Kwick" noch nicht so bekannt ist. Mein Rat also: Es ist besser sich immer über die Communities zu informieren, bei denen man gerne Mitglied werden möchte und vor allem, ob sie seriös sind.
"Kwick" wirkt auf mich zwar seriös, besonders weil die Organisation auch öffentliche Parties macht und nicht nur im Internet handelt. Außerdem befinden sich Fotos der Mitarbeiter auf der Seite, was diese vertraulicher macht.
Quellen: http://www.kwick.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Kwick
Jennifer S.
Jugend wird jetzt schon auf das Obdachlosendasein vorbereitet (Kommentar)
In der letzen Zeit wurde das Onlinespiel "Pennergame" immer beliebter. Es gibt wohl kaum jemanden, der von diesem Spiel noch nichts gehört hat. Bei dem Spiel muss man sich in einen "Penner" hineinversetzen. Man muss Dinge kaufen welche man für den "alltäglichen Gebrauch" im Obdachlosendasein benötigt. Das Ziel des Spieles ist möglichst viele Punkte zu sammeln und seine Freunde in einem Kampf "Penner gegen Pennner" zu besiegen. Vor allem viele Jugendliche nutzen diesen Dienst.
Zu Beginn muss man vielseitige AGB's akzeptieren, um am Spiel teilzunehmen. Die AGB's richten sich aber vor allem an den kostenpflichtigen Modus ,welchen man bejahen muss. Beim kostenpflichtigen Modus muss man natürlich Daten wie Kontonummer angeben, damit der vereinbate Betrag (4 Euro ) vom Konto abgebucht werden kann. Bis auf seine e-mail Adresse muss man im kostenlosen Modus keine weitern Informationen angeben.
Insgesamt macht die Seite www.pennergame.de für mich einen recht unseriösen Eindruck. Viele Teile der AGB's sind missverständlich.
"5.2 Das Widerrufsrecht erlischt, soweit es sich um von FARBFLUT angebotene Dienstleistungen handelt, wenn FARBFLUT mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Nutzer diese selbst veranlasst hat. Davon ist auszugehen, wenn der Nutzer die Leistungen in Anspruch genommen hat." Pennergame AGBs
Man kann nicht versichern, dass mit der e-mail Adresse kein Handel geschieht.
Meiner Meinung nach sollte man bei "www.pennergame.de" keine vertraulichen Informationen preisgeben. Von dem kostenpflichtigen Modus ist abzuraten, denn vorallem die Bankleitzahl ist ein privates Eigentum, welches nicht weitergereicht werden sollte.
Pennergame mag zwar spaßig sein aber nur im begrentzen Maßen. Vor allem eine "Fake-e-mail" sollte verwendet werden. So sollte auch realative Sicherheit gegeben werden.
Jeder sollte für sich selber entscheiden, ob man wirklich als virtueller Penner im großen "Web" erscheinen möchte, denn man sollte ehrlich sein. Ein Pennerleben will keiner wirklich erleben. Virtuell mag dieses vieleicht lustig sein, dennoch sollte man den Ernst diese Themas erleben.
Max
Versuch 2
Jugend in der "virtuellen Gosse"
In den letzten Monaten bekam das Onlinspiel "www.pennergame.de" immer mehr Aufmerksamkeit von Jugendlichen und Eltern. Den ganzen Tag über kann sich ein Jugendlicher im Spiel einloggen. Das Ziel des Spiels ist klar: Möglichst viele Punkte sammeln und sich vom Bürgersteig zum Schloss vorzuarbeiten. Aber ist die e-mail Adresse wirklich sicher oder gelangt sie an Dritte?
Das Spiel verfolgt ein ganz einfaches Muster. Wer oft "online" geht und seinen Penner "weiterbildet" bekommt viele Punkte. Durch vieles Weiterbilden schaltet man neue Funktionen frei. Durch einen kostenpflichitgen Modus kann man auch selber Tiere erstellen, mit welchen man gegen andere von anderen "Penneren" kämpfen kann. Durch einen gewonnen Kampf wird der Spieler mit weitere Punkte belohnt.
Bei dem kostenpflichtigen Modus (4 Euro) ist es notwendig seine Kontonummer anzugeben um das Geld zu überweisen. Viele Spieler nutzen diesen Service allerdings nicht. Das Spiel endet eigendlich nie, weil es zunächst schwer ist sich an die Spitze aller Penner zusetzen und wenn man natürlich "König aller Penner" ist, sollte man seinen Platz verteidigen.Um aber auf Platz 1 zu kommen muss man viele Stunden vor dem PC verbringen.
Wie auch viele andere Onlinspiele hat auch Pennergame vielseitige AGBs. Es wird sich wohl kein Jugendlicher mit diesen wohl enger beschäftigen. Vorallem weil diese schwer zu lesen und meist kompliziert sind.Wie bei den meisten Onlinespielen ist es fraglich, was Pennergame mit den Daten macht.
Möglich erscheint, dass Pennergame das meiste Geld mit Werbung auf der eigenen Seite verdient. Viele Ansprechpartner findet man zum Thema Datenschutz nicht. Es scheint als wolle man dem Thema ausweichen.
Die meisten Jugendlich fühlen sich identifiezieren sich mit diesem Thema wahrscheinlich auch nicht. Den meisten geht es nur um den schnellen Spaß im virtuellen Leben als Obdachloser.
Max
Unvergessliche Videos - YouTube zeigt es allen
Die führende Plattform für Online-Videos bietet viele Möglichkeiten, aber auch Gefahren
Mittlerweile gibt es im Internet neben Foren, in denen man Textbeiträge veröffentlicht, auch etliche
Videoportale, wie z.B. myvideo.de, videotube.de und clipfish.de. Aber das größte Portal mit den meisten
Nutzer ist YouTube.com. Es ist international bekannt und wird sehr viel genutzt. Ich habe mir diese Seite
etwas genauer angesehen.
Im Februar 2005 gegründet und im November 2006 von "Google Inc." übernommen hat sich Youtube
inzwischen zur führenden Plattform für Online-Videos entwickelt. Schon im Jahr 2006 wurden laut
internetmarketing-news.de hier täglich 100 Millionen Videos angeschaut und 65.000 hochgeladen. Diese
Zahlen steigen stetig an.
Um mich als neuer User bei YouTube anzumelden, muss ich neben einem Nickname und einem Passwort
meine E-Mail-Adresse angeben. Außerdem muss ich die Nutzungsbedingungen und die
Datenschutzbestimmungen, die auf Englisch geschrieben sind, akzeptieren. Nachdem ich meine
Anmeldung nochmals bestätigen muss, kann es losgehen.
Nun kann ich mir die Videos von anderen Usern aus aller Welt nicht nur ansehen, sondern ich kann auch
selbst eigene Videos ins Netz stellen, so dass sie jeder sehen kann.
Dazu muss ich nur ein Video aufnehmen, den Titel angeben. Wenn ich mich selbst noch zu dem Video
äußern möchte, kann ich dieses in dem "Beschreibungsfeld" tun. Nun wähle ich noch die Kategorie aus, in
der ich das Video gerne wiederfinden möchte. Außerdem kann ich noch "Tags" hinzufügen. Das sind
Suchbegriffe, mit deren Hilfe man das Video in der Suchoption findet.
Wenn ich nun das Video hochlade,
kann es von der ganzen Welt angesehen werden. Optional ist es allerdings möglich, das Video für nur 25
Zuschauer zugänglich zu machen. Außerdem kann ich auswählen, ob andere User mein Video mit Sterne
bewerten oder kommentieren dürfen.
Youtube bietet also tolle Möglichkeiten, das, was einen interessiert, aller Welt zu zeigen, und sich darüber
hinaus mit anderen auszutauschen.
Doch Vorsicht! Denn an dieser Stelle ist das Internet nicht so anonym
wie sonst oft. Meinungen, die man heute dort äußert, "vergisst das Internet nicht" und sie sind dort auch
noch in vielen Jahren weltweit verfügbar.
Viele User sind sich nicht darüber im Klaren, dass es vielleicht
nicht immer von Vorteil sein kann, was sie dort von sich preisgeben. Ist ein selbst gedrehtes Video von
einer Party unter Freunden noch recht lustig, kann es bei der Jobsuche zu einem echten Verhängnis
werden. Denn wie die ganze Welt kann auch der potentielle Chef jederzeit " auch noch viele Jahre später" das Video ansehen.
Als ich mir ein paar Videos mit diesem Gedanken im Hinterkopf angesehen habe,
habe ich erschreckenderweise festgestellt, wie viele Leute anscheinend nicht daran gedacht haben. Denn
wer möchte jemanden einstellen, der betrunken unter dem Tisch liegt?
Wenn man sich über die Gefahren der öffentlichen Präsentierens bewusst ist, ist Youtube eine gute und
zeitgemäße Möglichkeit, über etwas zu berichten oder um seine eigene Meinung darzustellen.
(Lukas Wohlrab)
Blick in die Zukunft
Das Internet wächst immer weiter an. Die Suchmaschine Google hat mittlerweile schon Eindrittel des Internets erfasst und ist dabei, bald alles zu erfassen. Es wird dort auch angeboten über den Service von Google "Street View" an diversen Orten LIVE das Geschehen zu beobachten.
Zudem kann man bald durch einen weiteren Service, den Google laut Datenschutzexperte Thomas Werning auch anbieten wird, mit einem Bild einer Person mit Hilfe der Bildersuchmaschine weitere Bilder finden, auf denen diese Person abgebildet ist.
Weiterhin ist auch fraglich, ob mit dem Wuchs des Internets auch die Netz-Strukturen wachsen. So könnte es womöglich zu einem Datenstau kommen, da die Daten nicht mehr schnell genug übertragen werden, da immer weiter neue Programme entwickelt werden und diese immer mehr Speicher benötigen, allerdings keine neuen Server hergestellt werden, die dieser Belastung stand halten können.
Sogar heutzutage sind viele Seiten im Internet unterdurchschnittlich langsam, da es zu einem Datenstau auf den Servern kommt.
Außerdem wird man später auch nicht mehr hauptsächlich über den Computer ins Internet gehen, sondern es wird ganz bequem mit dem Handy, Fernseher oder Konsolen im Internet gesurft. Man siehe die neuen Geräte, die auf den Markt kommen bzw. schon auf dem Markt sind. Eine Playstation 3 ist schon internettauglich und die meisten Handys sowieso.
Man wird demnächst schwer ohne Internet auskommen, weil man gar nicht mehr anders an Informationen herankommt; die meisten Leute benutzen schon Wikipedia um an Informationen zu kommen und die Zahl der gedruckten Lexika ist auch zurückgegangen. Manche Betriebe wollen bald auch nur noch ihren Service über das Internet anbieten und andere werden nur noch ihre Produkte über das Internet verkaufen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Internet und die weitere Anhängigkeit entwickeln werden. Vielleicht sitzen wir sogar bald nur noch nebeneinander und kommunizieren mit diversen Geräten über das Internet...
Marcel B.
Die digitale Zukunft: Eine Chance für den Datenschutz?
Das Internet bildet sich immer weiter.Doch wie wird sich die digitale Zukunft gestalten und welche Position nimmt dabei der Datenschutz ein?
Das in diesem Jahr von dem Europäischen Parlament beschlossene Telekom-Paket stärkt das Urheberrecht zulasten datenschutzrechtlicher Bestimmungen.
Doch einige Mitglieder des Parlamentes fordern sogar das "Französische Modell" von Nicolas Sarkozy, wonach Serviceanbieter im Internet bei Urheberrechtsverstößen Nutzer vom Netz kappen dürfen. Der Datenschutz bleibt dabei ganz auf der Strecke. Wird sich zukünftlich der Staat gar nicht mehr um den Schutz persönlicher Daten kümmern?
Auch eine Expertengruppe zum Thema "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen IT", im Auftrag von Münchner Kreis, EICT, Deutscher Telekom, TNS Infratest, VDE, Siemens und SAP, erwartet für die Zukunft, dass jeder einzelne Bürger sich selbst um den Schutz persönlicher Daten im Netz kümmern muss.
Allgemein erwartet eine Mehrheit dieser 538 Experten keine Verbesserung des Datenschutzes im Netz in den nächsten zehn Jahren.
Das Internet wird sich jedoch weiterhin fortbilden und immer mehr ein Bestandteil unsers alltäglichen Lebens werden.
Damit aber auch der Datenschutz eine Zukunft hat, braucht er nicht nur neue und nicht umgehbare Gesetze vom Staat sondern auch ein bewusstes Umgehen von Nutzern im Internet.
von Steffen Schönrock
Quellenangabe:
Telekom-Paket: http://www.gruene-europa.de/cms/default/dok/251/251063.digitale_zukunft_auf_dem_weg_in_die_date@en.htm;
Expertengruppe: http://www.heise.de/newsticker/Digitale-Zukunft-Keine-Chance-fuer-die-Privatsphaere--/meldung/117879
Erklärungen:
Telekom-Paket:
Das "Telekom-Paket" der EU umfasst vier Richtlinien (Rahmenrichtlinie, Richtlinie zur Einrichtung einer europäischen Regulierungsbehörde, Universaldiensterichtlinie, Datenschutzrichtlinie) sowie eine Empfehlung an die Kommission für mehr digitale Entwicklung). Diese betreffen sowohl einfache im Alltag spürbare Dinge als auch komplexe Themen.
Einige ausgewählte Punkte:
- Telekommmunikationsanbieter werden verpflichtet, ihre Kunden besser über die Vertragsbedingungen zu informieren
- Erleichterung für die Rufnummernmitnahme beim Wechsel der Telefongesellschaft
- Verbesserungen bei der Notrufnummer 112: leichterer Zugang für Behinderte, automatische Übertragung des Standorts an die Notrufzentrale
- Einrichtung einer EU-weiten Hotline für vermisste Kinder
- Firmen müssen die Behörden bei Verlusten von Kundendaten informieren
- Förderungen des Wettbewerbs bei Festnetz-Telefonen und Breitband-Internet
- Befürwortung der Netzneutralität, d. h., Internetanbieter dürfen nicht die Übertragungsgeschwindigkeit zu bestimmten Angeboten im Internet in ihrem Interesse verbessern oder verschlechtern
- Schaffung eines EU-Regulierungsrats, den nationale Regelungsbehörden wie die Bundesnetzagentur oder das Bundeskartellamt in Telekommunikationsfragen konsultieren sollen
- Regelungen für die Vergabe von Funkfrequenzen, die etwa durch die Umstellung auf die digitale Fernsehübertragung frei werden. Auch der Handel mit ihnen soll ermöglicht werden.
Die von der EU-Kommission im Ende 2007 eingebrachten Vorschlägen werden nun vom Parlament in erster Lesung beraten. Dann wird der Rat der EU-Mitgliedsstaaten Stellung nehmen.
Endgültig beschlossen werden sollen das Telekom-Paket spätestens im Frühjahr 2009, vor der Neuwahl des Parlaments im Juni.
http://www.tagesschau.de/ausland/eu102.html
Dies könnte in einen Info-Kasten gesetzt werden.
Inhaltlich/thematisch ist dieser Artikel brauchbar.
Kontakt mit Schuelervz
Wir beide haben das Schuelervz-Team angeschrieben :
Die unscheinbare E-mail
Hallo liebes SchüelerVZ team
ich will mich erst mal bei euch vorstellen ich heiße abdu und bin 16 jahre alt und gehe an das herman-vöchting gymnasium in blomberg.
Unsere klasse nimmt gerade an einen wettbewerb teil und da geht es zn das thema:2.0 wie sicher ist das internet. deshabl frage ich euch was passiert mit den daten die wir hier reinsetzen ?
wie kann man diese daten wieder raus nehmen ? reicht das wenn man sein account löscht? werden unsere daten für andere internet nutzer freigegeben?
wie beschränkt is unsere privatsphäre? Und wie kommts das einige chefs unsere daten haben?
ich würde mich sehr auf eine anwort freuen weil das für mich und meine klasse sehr wichtig ist
mfg abdu
Antworten:
Hey Abdu,
nein das machen wir mit Sicherheit nicht! Das ist verboten!
Stell dir vor der Firmenchef hat einen Sohn, der auch einen Account im schülerVZ hat. Er geht zu seinem Sohn der sucht dich kurz mal raus und schon ist er auf deiner Seite.
Generell ist es sehr wichtig, dass ihr euch genau überlegt, was ihr von eurer Persönlichkeit im Internet freigeben wollt.
Deswegen haben wir auch die umfangreichen Privatsphäre Einstellungen!
Viel Spaß noch im schülerVZ!
Hey Abdu,
entschuldige die lange Antwort-Dauer - Hab sehr viele Nachrichten bekommen...
Wir speichern nur die Daten die für euer Profil/Account notwändig sind. Dazu zählen: Name, Schule, Alter, Email, Passwort und alle Daten die ihr auf eurem Profil angegeben habt.
Diese Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben. Auch werden die Daten im schülerVZ nicht dazu verwendet zielgruppenspezifische Werbung einzublenden.
In den Privatsphäreeinstellungen kann jeder Nutzer festlegen, welche Daten für andere Nutzer des schülerVZ sichtbar sein sollen.
Wenn du deinen Account löschst, werden alle deine Daten von unseren Servern gelöscht.
Weitere Infos findest du, wenn du unten auf "Datenschutz" klickst.
Viele Grüße,
Felix
Hey Abdu,
nein das machen wir mit Sicherheit nicht! Das ist verboten!
Stell dir vor der Firmenchef hat einen Sohn, der auch einen Account im schülerVZ hat. Er geht zu seinem Sohn der sucht dich kurz mal raus und schon ist er auf deiner Seite.
Generell ist es sehr wichtig, dass ihr euch genau überlegt, was ihr von eurer Persönlichkeit im Internet freigeben wollt.
Deswegen haben wir auch die umfangreichen Privatsphäre Einstellungen!
Viel Spaß noch im schülerVZ!
dein schülerVZ Team
abdu und sascha
Das bei Svz Werbung eingeblendet wird ist nichts neues! Doch fragten wir uns ob Daten über hobbies und interssen an Firmen weitergegeben werden um zielgerichtete Werbung einzublenden.Auf anfrage bei Svz haben uns diese Versichert, dass keine Daten an Firmen weitergeben werden.Dennoch sind wir der einsicht, dass man wichrlick aufpassen sollte was man von sich im netz freigibt, den diese informationen die ihr da von euch preis gibt bleiben für immer im netz und könnten euch später gefährlich werden. Deshalb finden wir das auch gut, dass man noch immer allles bei svz selber endscheiden kann wie z.B die privatsphäre etc..
Rätsel, Karikaturen und Unterhaltung zum Datenschutz
Es ist Freitag Nachmittag. Max M.ustermann sitzt vor seinem PC und liest sich gerade seine neuen mitteilungen durch. Die ständigen Werbeanzeigen nerven ihn und deshalb klickt er nur die Nachrichten an, die ihn interessieren. Auf einmal sieht Max eine E-mail mit der Überschrift:"Sie haben ein nagelneues Auto gewonnen!". Max ist erfreut! "So ein glück aber auch! Ich habe doch an gar keiner Verlosung teilgenommen!?" Trotzdem öffnet Max die Nachricht und sofort wird eine bunte Werbeseite eingeblendet und viele rote Pfeile blinken auf: "Wählen sie jetzt die gewünschte Farbe des Caprios aus."
Max nimmt den roten Caprio und in der Eile bestätigt er auch noch die AGBs ohne sie vorher durchzulesen. Ohne weiteres gibt er seine Adresse und seine persönlichen Daten preis, damit das scheinbare Auto auch schnell zu ihm nach Hause geliefert wird.
Als eine Woche später immer noch kein Auto da war, war Max unsicher. Er hatte seinen Eltern auch noch nichts Verraten, denn es sollte ja eine Überraschung sein.
Doch die Überraschung kam zwei tage später mit der Post. Eine Mahnung lag im Briefkasten. "Sie haben die 200 Euro noch nicht bezahlt und deshalb erhöht sich der zu zahlende Betrag auf 250 Euro." Dabei lag ein Überweisungsschein. Max Eltern waren natürlich wütend, als Er ihnen die Mahnung zeigte. Max hatte doch garnichts gemacht. Und dann wurde Ihm der Zusammenhang plötzlich klar! Max hatte sich in der Euphorie nicht die AGBs durchgelesen! ein fataler Fehler. Seitdem lässt Max lieber die Finger von solch verlockenden Angeboten und liest nurnoch Nachrichten, dessen Absender er kennt!
Und eines hat max dabei noch gelernt: Nicht alles was glänzt ist auch Gold
Autor:Phillip Roser und Daniel Büsching
http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage0806/WK080725_DatenschutzAusweiseElektronisch.jpg
Armin, Constantin, Florian
Kritische Bloggerszene
" Blogger haben, wie aber grundsätzlich Seiten im Internet, eine gewisse "Macht" Informationen bei guten Netzwerken entsprechend schnell zu verbreiten.", so Herr Werning.
Durch die uneingeschränkte Möglichkeit, dass sich jeder einen persönlichen Weblog (Blog) erstellen kann und man Einträge von anderen Blogs abonnieren kann, werden schnell Informationen über das Internet verbreitet, die vielleicht gar nicht in der Form hätten veröffentlicht werden sollen. Dadurch können Probleme, Missverständnisse und Gerüchte entstehen, da die Daten oft nach langer Zeit wiederaufgerufen werden obwohl sie nicht mehr aktuell sind. Hier ein Beispiel: Herr Werning berichtete, dass vor einiger Zeit, ein Gerücht im Internet kursierte, dass eine große Fluggesellschaft Insolvenz angemeldet hat. Dies traf jedoch nicht zu, da der verfasste Artikel, der dies besagte, schon einige Jahre alt war und nur durch Zufall wieder weit oben in den Suchergebnissen bei Google gelandet war.
Durch dieses Gerücht erlitt die Firma einen erheblichen Imageschaden, nur auf Grund von veralteten Einträgen.
Deshalb ist die Bloggerszene zwar einerseits sehr gefährlich, wie man an diesem Beispiel gesehen hat,und die Blogs werden auch als Rache-Medium ausgenutzt wo andere Personen mit dem so genannten Cyber Mobbing persönlich beleidigt und angegriffen werden. Jedoch bieten Blogs auch die Möglichkeit weltweit Werbung für sich und seine Ideen zu machen und das alles mit geringem Zeitaufwand.
Trotz des imensen Angebotes an Blogs ist man letztendlich selbst dafür verantwortlich welche Seiten man aufruft bzw welche Daten man über sich preis gibt.
Überarbeitung:
" Blogger haben, wie aber grundsätzlich Seiten im Internet, eine gewisse "Macht" Informationen bei guten Netzwerken entsprechend schnell zu verbreiten." Diese Macht wird von den Usern eines Blogs, den so genannten Bloggern, nichts nur für gute Zwecke verwendet.
Immer öfter kursieren Links im Internet, die auf Blogs verweisen, wo jemand persönlich beleidigt wird. Dies nennt man dann Cyber Mobbing, es wird öffentlich Rache an anderen Personen ausgeübt.
Man sollte jedoch nicht nur die schlechten Seiten von Weblogs sehen, denn diese bieten zum Beispiel jungen Künstlern. Die Möglichkeit sich virtuell bekannt zu machen.
Doch Herr Werning konnte uns auch ein weiteres Problem nennen, dasauftaucht, wenn veraltete Weblog Einträge wiederaufgerufen werden. Vor einiger Zeit kursierte die Nachricht im Internet, dass eine große Fluggesellschaft Insolvenz angemeldet habe. Das entsprach jedoch nicht der Realität und verursachte einen großen Imageschaden bei der betroffenen Fluggesellschaft.
Wer jedoch selbst Opfer einer solchen Mobbing Attacke übers Internet wird, hat nichts zu lachen. Denn was einmal im Internet steht, lässt sich nicht bzw. nur sehr schwer wieder löschen.
michelle,pia
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON SCHÜLERVZ (www.schuelerVZ.net)
Wer von euch kennt nicht schülervz? Doch wer von euch kennt die Gefahren von Schülervz? Seid ihr euch den Gefahren bewusst? schülerVZ ist ein interaktives Online-Angebot der studiVZ Ltd.. schülerVZ richtet sich ausschließlich an Schüler und Schülerinnen ab zwölf Jahren. Du darfst den Service und das Angebot von schülerVZ daher nur nutzen, Dich anmelden und Mitglied werden, wenn Du mindestens das 12. Lebensjahr vollendet hast und Schüler oder Schülerin bist.
Ist es dir bewusst, dass wenn ihr eure daten ins netz stellt alles von euch preis gibt das vlt andere anbieter wie zumbeispiel betrüger firmen ausnutzen? Deshalb bietet das Svz einem eine große möglichkeit an wie man seine eigene seite gestalltet.
wenn du dir nicht sicher bist frag nochmal deine Eltern,die können dir sicherlich dabei helfen und dir sagen können was du im Netz preis geben darfs. Doch bevor du dich anmeldst, solltest du dir gründlich die AGBS durchlesen ,denn diese sind sehr wichtig.In den AGBS steht drin wie man sich im SVZ als "online Nutzer " verhalten sollte. Wenn du sie gründlich gelesen hast kannst du dich ganz einfach anmelden und mit deinen freunden schrieben .
Doch gib acht was für informationen die über dich preis gibst, denn diese bleiben für immer im netz. Dir muss bewusst sein, dass sich nicht alle an diese AGBS halten und mit den Daten der andern "rumspielen" deshalb gib nicht zuviel von dir weiter im netz.
abdu und sascha
Safer Internet 2009
Wenn wir an der Aktion von klicksafe teilnehmen möchten müssen wir sie unter sid09@klicksafe.de rückmelden. Das Modul, was man für die Aktion tun kann, kann ab Anfang Dezember auf der klicksafe Website runtergeladen werden. Es müssen sich möglichst viele Klassen, im Idealfall die ganze Schule, mit Projekttagen und Unterrichtseinheiten für das Thema "Cybermobbing" beteiligen. Klicksafe schlägt vor den Film "Let´s fight it together" in der Schule zu zeigen.
Wir müssen uns aufjedenfall mit der SV in Verbindung setzen. Ein Vorschlag, wie wir an der Aktion teilnehmen könnten wäre zum Beispiel, dass entweder in den Pausen oder an einem bestimmten Tag Informationsbroschüren in der Schule verteilt werden und Power-Point-Präsentationen laufen. Unsere Klasse könnte die anderen Schüler an diesem Tag über Datenschutz und Cybermobbing informieren. Man könnte auch die Zeitung, die wir gerade machen, dort auslegen, verteilen oder verkaufen. Außerdem sollten sich alle Klassen für sich selbst über dieses Thema informieren, damit sie schon ein Vorwissen haben.
Vielleicht habt ihr ja auch noch Vorschläge und Ideen, wie wir an dieser Aktion teilnehmen können, sodass sie auch wirklich etwas bringt.
Jennifer und Annika
Unsichtbare Gefahren im Internet -
Du bist nicht allein!
Als wir anfingen uns mit dem Thema Datenschutz zu beschäftigen, hatten wir zuerst viele Probleme.
Die Ausdrucksweise, wie der Datenschutz im Internet beschrieben wird, ist für Jugendliche, also auch für uns, sehr schwer zu verstehen.
Es hat lange gedauert, bis wir die vielen Fremdwörter, Umschreibungen und die zum Teil sehr umfangreichen und komplizierten Sätze verstanden haben und auch übersetzten konnten.
Schon als wir das Thema ausgewählt haben, kamen bei uns viele Fragen auf, auf die wir auch erst im Laufe unserer tieferen Rechehrchen eine Antwort fanden, wie zum Beispiel:
Was ist eigentlich Datenschutz ?
Als Datenschutz bezeichnet man den Schutz von persönlichen Daten, die im Internet veröffentlicht sind.
Er dient dazu, dass private Informationen nicht in falsche Hände kommen, bzw. dass sie nicht missbraucht werden.
Der Begriff Datenschutz stammt aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wird bis heute sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen intensiv genutzt.
Jetzt, wo wir wussten, was Datenschutz genau heißt, fingen wir an herauszufinden, welche Fragen sich bei Gleichaltrigen Jugendlichen zu diesem Thema stellen würden.
Wir kamen zu dem Entschluss, dass die Frage:
Wie kann man sich vor Datenmissbrauch schützen ?
wohl eine der wichtigsten ist.
Im Grunde gibt es keine bestimmten Regeln, wie man sich im Internet vor Datenschutzmissbrauch schützen kann.
Grade in unserm Alter, also mit 14-16 Jahren sollte man darauf achten, dass man keine zu persönlichen Daten preisgibt, die in der Zukunft ein schlechtes Licht auf einen werfen könnte.
Stell dir zum Beispiel vor:
Du hast ein Vorstellungsgespräch, dass sehr wichtig für dich ist und auf das du dich auch sehr gut vorbereitet hast.
Insgesamt läuft das Gespräch auch gut, bis dein vielleicht zukünftiger Chef dich mit Fragen löchert.
Wenn er dich fragt, ob du zum Beispiel oft auf Partys bist, ist deine Antwort natürlich nein, weil du in einem möglichst guten Licht dastehen möchtest.
Und wenn er dich dann fragt, ob du immer pünktlich bist, ist deine Antwort höchstwahrscheinlich Ja.
Alles in allem denkst du ist das Gespräch gut gelaufen, doch dann fängt er an dich zu fragen, wieso du dann in einer Gruppe bei Schuelervz.de bist, die heißt: „Ich saufe nur an Tagen, die mir ‚g’ enden - und mittwochs.“
Solche Dinge, die du normalerweise nicht schlimm fandest, haben dir nun die Chance genommen, das Vorstellungsgespräch gut zu beenden.
Denn Arbeitgeben prüfen ihre Bewerber vor dem Vorstellungsgespräch ausgiebig.
Sie geben deine Namen bei Google ein, und dann haben sie alle Informationen, die sie brauchen, um sich ein Bild von dir zu machen.
Manche Arbeitgeber haben auch so genannte ‚Fake Accounts’ bei Schueler- bzw. Studivz. Das heißt, sie haben sich ein Konto erstellt und können so dein Profil einsehen.
Fraglich ist nur, ob es tatsächlich gut ist, wenn jemand alle deine Daten weiß, nur weil er dir z.B. einen neuen Handyvertrag anbieten möchte.
Letztlich musst du, wie schon oben gesagt, drauf achten, was du von dir preisgibst. Wenn du Dinge über dich im Internet veröffentlichst, verlierst du auch automatisch ein Stück weit die Kontrolle, weil du nicht weißt, was jemand mit deinen Daten macht und wozu er sie gebraucht. Sollte jemand deine Daten „zweckentfremden“ ist es auch wichtig zu wissen, wann du rechtlich dagegen vorgehen kannst. So stellt sich automatisch die nächste Frage:
Wann kann man überhaupt von Datenschutzmissbrauch sprechen ?
Im rechtlichen Sinne spricht man von Datenschutzmissbrauch, wenn es gegen die „Regeln“ des Gesetzes spricht.
Das Bundesdatenschutzgesetz ist sehr umfangreich, deswegen ist hier ein Link, auf den ihr gehen könnt um es euch in aller Ruhe durchlesen zu können: http://www.netlaw.de/gesetze/bdsg.htm oder ihr gebt einfach bei Google Bundesdatenschutzgesetz ein. Dort werden euch sofort viele Seiten genannt, die euch helfen können.
Werden eure Daten tatsächlich einmal missbraucht, ist es wichtig zu wissen:
Wer kann mir helfen, wenn private Daten missbraucht wurden ?
Wenn du den Verdacht oder sogar den Beweis dafür hast, dass deine Daten missbraucht wurden, das heißt, wenn du zum Beispiel dubiose Rechnungen bekommst, von Firmen, von denen du noch nie etwas gehört hast oder ähnliches, solltest du als allererstes dort anrufen um den Hintergrund dieser Rechnung zu erfahren.
Geben sie dir dort keine Auskunft, oder hört sich die Erklärung nicht glaubwürdig an, könnest du den Namen dieser Firma bei Google eingeben.
In den meisten Fällen finden sich dann schon auf der 1.Seite Erfahrungsberichte, die auch von komischen Rechnungen handelt.
Dann solltest du das angeforderte Geld auf keinen Fall überweisen, denn es ist nicht sicher ob du im falle eines Betruges dein Geld wieder bekommst.
Wenn du für dich dann also weißt, dass ein Betrug bzw. ein Datenschutzmissbrauch vorliegt, kannst du noch einmal die Firma kontaktieren, und ihr eine Antwortfrist setzen, das heißt, du nennst einen klaren Zeitpunkt bis wann du eine Antwort bzw. einen Beleg haben möchtest, in dem bewiesen wird, dass du bei dieser Firma etwas erworben hast.
Hilft dir das alles nicht weiter, kannst du dich an die Aufsichtsbehörde wenden, die wird dir garantiert weiter helfen. (www.ldi.nrw.de)
Allerdings solltest du nicht zu voreilige Schlüsse ziehen, denn es kann auch vorkommen, dass ein Versehen vorliegt und du mit einem zu frühen Vorwurf Schäden anrichten kannst.
Alles in allem ist das Thema Datenschutz ein sehr umfangreiches Thema.
Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Text ein bisschen Helfen konnten, wenn euch wirklich einmal so etwas passiert, ist damit nicht zu scherzen.
Vielleicht solltet ihr auch einmal drüber nachdenken, ob ihr vielleicht, nachdem ihr den Text gelesen habt, euch in Schuelervz einloggt und eure Profildaten ändert.
Zur Überprüfung könnt ihr auch eure E-Mail Adresse oder euren Namen bei Google eingeben und gucken, was dabei rauskommt.
Ein Letzter Tipp noch: Besorgt euch eine 2. E-Mail Adresse, die ihr nur auf „öffentliche“ Seiten stellt, wie zum Beispiel Schuelervz, Youtube, myspace oder ähnliche.
Eure private sollte euren Namen enthalten, und nur für private Zwecke gebraucht werden, damit euch auf keinen Fall etwas in der Art passiert.
Anna Sophie Deppe, Ramona Stolte
Quelle: E-mail von Thomas Werning; unteranderem: www.deine-daten-gehoeren-dir.de
Die Polizei in Lippe informiert
Das Internet hat weltweit fast 1 Milliarde Nutzer und ist dadurch zum größten Massenkommunikationsmedium, Informations- und Dienstleistungssystem heran gewachsen.Die heutige Informationsgeselschaft wäre ohne das Internet nicht denkbar und hinzu kommt, dass das Internet scheinbar keine Grenzen hat und einem unwahrscheinlich große Möglichkeiten boten werden. Aber das Internet hat auch seine Schattenseiten, die die Nutzer jedoch nicht vor dem Gebrauch abschrecken sollte.
Diese unbegrenzten aber manchmal auch unkontrollierbaren Möglichkeiten im World Wide Web werden auch für kriminelle Handlungen missbraucht. Alle Straftatbestände sind denkbar, die nicht den direkten Körperkontakt benötigen. Daher sollte man immer darauf gefasst sein davon betroffen zu werden und sich auch über die Rechtslage zu informieren sowie mit persönlichen Daten im Internet immer höchst vorsichtig umzugehen. Technische Sicherungs- und Schutzmaßnahmen greifen bei dem sich rasend schnell verändernden Internet nur verhältnismäßig kurz, daher sollte man immer "auf dem neusten stand" in Sachen Schutz sein. Im Wissen um die Gefahren im Internet muss das Bewusstsein des Nützers geschärft werden.
Kommentar:
Eigentlich wollten wir mit einem Datenschutzbeauftragten der Polizei in persönlichen Kontakt treten, jedoch wurde die e-mail bis heute nicht beantwortet.
Abdu und Sascha
Das HVG nimmt am "Safer Internet Day" teil
Die Organisation klicksafe.de hat alle Schulen zu der Aktion "Safer Internet Day" aufgerufen, mit der alle Schüler und Schülerinnen über Datenschutz und Cybermobbing informiert werden. Unsere Schule, das Hermann-Vöchting-Gymansium möchte seine Schüler/innen ebenfalls über die Gefahren im Internet aufklären und nimmt daher an der Aktion teil. Weitere Gründe dafür nennt unser SV-Team:
"Wir halten es für sinnvoll an diesem Aktionstag teilzunehmen, weil immer mehr Schüler und Schülerinnen Angebote wie SchülerVZ, Myspace oder andere social Networks nutzen, aber leider nur wenige über die Risiken, die diese Angebote mit sich bringen, Bescheid wissen.
So rücken Datenschutz und Privatsphäre in den Hintergrund. Viele Schüler/innen veröffentlichen Fotos im Internet, ohne über die Folgen nachzudenken. Zum Beispiel ist seit einiger Zeit bekannt, dass Personalmanager ins Internet schauen und dann Bewerbungen von Bewerbern aussortieren, die im Internet negativ auffallen. Daher sind wir als SV der Meinung, dass den Schüler/innen schon früh nahe gelegt werden sollte, wie viele Daten sie im Internet preisgeben dürfen und welche Angaben sie besser nicht veröffentlichen sollten. Denkbar wäre zum Beispiel das Einladen von Fachleuten, wie Datenschutbeauftragte in die Schule."
Denkbar wäre auch ein Informationstag in der Schule. Wichtig ist nur, dass die Schüler und Schülerinnen unsere Schule informiert und aufgeklärt werden.
Jennifer S.
Eigene Daten im Netz
Sicher hast auch Du einen Account bei Communities wie Schuelervz oder Myspace. Aber hast Du dir auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass es auch gefährlich sein kann, persönliche Daten im Internet zu veröffentlichen? Die von dir freigegebenen Daten kann dann Jeder lesen, unter anderem auch dein Arbeitgeber und viele andere Leute, die einfluss auf dich haben könnten. Vielleicht denkst Du jetzt: "Ist doch nicht so schlimm, das kann Ich doch auch wieder löschen!", aber so einfach ist da leider nicht. Sobald Du deine Daten einmal freigegeben hast, kannst Du sie so gut wie NIE wieder aus dem Netz nehmen. Auch wenn Du sie scheinbar gelöscht hast, sind sie mit relativ wenig Aufwand wieder sichtbar zu machen.Es gibt sogar Websites auf denen man sehen kann, wie das Internet zb. genau vor einem Monat aussah und damit könnte man auch deinen schuelervz Account zurückverfolgen. Es ist beinahe unmöglich Etwas für immer zu löschen, deshalb solltest Du das nächste Mal, wenn Du Etwas über dich veröffentlichst genau gucken, was Du da veröffentlicht und ob Du es nicht doch lieber bleiben lässt, denn Wer weiss, was man in 10 Jahren alles mit deinen Daten anstellen kann?
Autor:Phillip Roser
Schülerprofile-Wahlloses Herausgeben von Daten im Netz jetzt schon für Grundschüler
Etliche an Schülercommunities gibt es mitlerweile, die versuchen an den überragenden Erfolg von Schuelervz anzuknüpfen. Eine davon, genannt Schülerprofile hat sich da jetzt etwas besonders nettes einfallen lassen. "Unbedachtes ausgeben von persönlichen Daten im Netz jetzt schon für Grundschüler" könnte der Slogan heißen. So habe ich doch nun tatsächlich schon als Erstklässler die Möglichkeit mir bei Schülerprofile ein Profil anzulegen. Entgegen der Annahme, an die sich auch immmerhin beispielsweise icq oder schuelervz halten, dass vielleicht doch ein Mindestalter erreicht sein sollte, bevor man die Möglichkeit bekommt im internet wahllos mehr informationen über sich preiszugeben als gesund. Allein schon das Lesen der FAQ's und Datenschutzhinweise, auf die natürlich dringendst hingewiesen werden auf der Seite dürften einem Erstklässler doch größere Probleme bereiten. Verantwortungsbewusstsein sieht anders aus!
Aber es kommt noch besser! So werden auch die zögerlichsten Kinder noch ordentlich aus der Reserve gelockt, indem sie beauftragt werden, Punkte zu sammeln. Hat man viele Punkte, wird man schneller von freunden über die Suchmaschine gefunden und es kommt sich auch besser mit einer voll gefüllten Punkteleiste im Profil. Und wie bekommt man die Punkte? Kein Problem! Je mehr persönliche Daten herausgegeben werden, desto mehr punkte gibt es! Also für Gruppenmitgliedschaften 3 Punkte, für Interessen im Profil und Albumbilder pro stück einen Punkt, für ein hochgeladenes Profilbild 25 Punkte. Und natürlich Einträge in den Blog. Nun dürfen die Schüler also nicht mehr nur perönliche Angaben im Netz veröffentlichen sondern auch noch unsere Gedanken in Form eines Tagebuches! Spätestens hier sollte man sich selbst doch ernstahft fragen, ob es wirklich nötig ist, sich auf ein solches Niveau herabzulassen und eine solche Abzocke mitzumachen.
Annika B.