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Terrorismus / Tanja Schlüter

Projektbeschreibung: Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften in der Jahrgangsstufe 13 setzt sich mit dem Thema "Terrorismus" auseinander.

Sehr geehrter Herr Bernhard Hänel,

letzten Montag ist mir Ihr Artikel "Augenmaß ist gefordert" zum Thema Terrorgefahr in der Lippischen Landeszeitung aufgefallen und ich musste mit Schrecken feststellen, dass auch Deutschland nicht vor dem Terrorismus beschützt ist.

Das aktuelle Thema ist der Bahn-Bombenkrieg, der wahrscheinlich von zwei Libanesen durchgeführt wurde. Dieses Beispiel zeigt, dass auch Deutschland ein Opfer des Terrorismus geworden ist. Jedoch ist noch nicht aufgeklärt, ob die Attentäter im Auftrag einer Organisation gehandelt haben.

In ihrem Artikel wird ebenfalls deutlich, dass zu diesem aktuellen Attentat von der Regierung über eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen diskutiert wird. Davon sind besonders die Bahnhöfe und Flughäfen betroffen. Sie sollen durch eine vermehrte Montierung der Überwachungskameras geschützt werden. Auch sollen Daten abgeglichen werden und Telefonate, Mails und Internetzugriffe überwacht werden, worin Herr Hänel einen starken Kritikpunkt sieht.

In diesem Fall spalten sich die Meinungen von Herrn Hänel und meiner, denn ich bin der dafür, dass die Sicherheitslücken geschlossen werden müssen. Dafür muss eine Ergänzung der Anti-Terror-Gesetze, der Anti-Terror-Datei sowie eine verstärkte Videoüberwachung an Bahnhöfen und an öffentlichen Plätzen gewährleistet werden.

Aber nicht nur die Videoüberwachungen sind notwendig, sondern auch Zugbegleiter oder Polizisten, teils auch in Zivil, sollten verschärft die Bahnhöfe kontrollieren. Denn ein personenloser Koffer wird eher von einem Zugbegleiter bemerkt als von einer Videoüberwachung.

Ein zweiter wichtiger Punkt in der Sicherheit ist die Einführung der Anti-Terror-Datei, in die die Polizei sowie auch der Geheimdienst Zutritt haben sollen. Diese streng geheimen Informationen müssen jedoch sehr vertraut und unter äußerster Diskretion behandelt werden, so dass diese wichtigen Dateien nicht in falsche Hände geraten. Gelingt diese vertrauliche Diskretion, ist meiner Meinung nach auch die Privatsphäre der einzelnen Leute nicht gefährdet und die Sicherheit der Bevölkerung verstärkt worden.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja Schlüter