Herzlich willkommen,

auf der Unterrichtsplattform (Wiki) unserer Schule. Hier bereiten wir Unterricht und Projekte vor. Dieses Wiki ist Teil unserer offiziellen Schulhomepage.

Terrorismus / Lisa Greiner

Projektbeschreibung: Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften in der Jahrgangsstufe 13 setzt sich mit dem Thema "Terrorismus" auseinander.

Jugendkulturen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft

Entstehung von Jugendkulturen

Jugendkulturen entstehen durch den Zusammenschluss von Jugendlichen, die das selbe Lebensgefühl teilen und ausleben wollen.So schaffen sie sich ihre eigene Subkultur in der "Welt der Erwachsenen", in der sie sich nicht akzeptiert und respektiert fühlen.

Das Gefühl von Unakzeptanz in der Gesellschaft, bestimmt den Inhalt einer Jugndkultur. Sie will bewusst gegen den "Mainstream" der Erwachsenenwelt rebellieren,mit dem Ziel, die Gesellschaft durch ihr Auftreten und Handeln zu verändern.

Gruppensymbole

Mitglieder einer Jugendkultur setzen sich durch:

  • Jugendsprache
  • Modestil
  • Schmuck
  • Tatowierungen
  • Musikstil
  • evtl. Konsum bestimmter Rauschmittel

von der Gesellschaft ab.

Weiter Entwickeln sie eine Subkultur mit eigenen Normen und Werten, mit eigenen Handlungsweisen und im Extremfall sogar mit einer eigenen Weltanschauung.

Motivationen zum Anschluss einer Jugendkultur

Der Anschluss an eine Jugendkultur kann verschiedene Gründe haben.

Hierbei ist zu beachten, dass nicht alle aufgeführten Motivationen auf jeden Jugendlichen gleichstark zutreffen.

Motivationen sind z.B.:

  • modische Aspekte > Steigerung der Atraktivität
  • Abgrenzung zum Mainstream
  • Ausbau der Persönlichkeit (Persönlichkeitsfindung)
  • Wunsch nach Teilnahme an Veränderung der Gesellschaft
  • kritische Hinterfragung der, im Kindesalter gelernten, Normen und Werte.
Informationen über verschiedene Jugendkulturen unter:

http://www.jugendszenen.com

Auswirkungen von Jugendkulturen auf die Gesellschaft

Betrachtet man die Auswirkungen von Jugendkulturen auf die Gesellschaft,der letzten 60 Jahre, zeigen sich einige Unterschiede.

Die Jugendkulturen, die in den 60er, 70er und 80er Jahren vorherrschten, waren eine Herausforderung für den Mainstream. Sie rebellierten und demonstrierten gegen das System und zwar immer mit dem Ziel, die Welt auf ihre Weise zu verbessern und friedlicher zu machen, wie z.B. die Hippie-Bewegung der 60er Jahre.

Heute bemängelt man das wenige politische Engagement der Subkulturen. Ja, man sorgt sich sogar um die nicht politisch, rebellische Jugend. Dabei ist das gesellschaftliche System gar nicht schuldfrei an dieser Lage.

Mitglied einer Jugendkultur zu sein, hat heute ganz andere Gründe. Die heutigen Jugendkulturen bieten den Jugendlichen eine gewisse Ordnung, die sie in der Gesellschaft und im Extremfall sogar in der Familie nicht finden. Jugendszenen geben den Jugendlichen Halt und Orientierung in einer Gesellschaft, in der sie von Medien und vom Konsum "überrollt" werden.

Eine Erklärung für die politische Inaktivität der Jugend könnte daher sein, dass ihnen jede Art von Einordnung in die Gesellschaft recht ist und sie mehr damit beschäftigt sind ihren Platz in der Masse zu finden. Soziologen sprechen hier von der "Individualisierung", die in der Welt der Jugend ganz große Priorität hat.

Weiter kann man sagen, dass das Rebellieren gegen den "Mainstream" gar keinen Sinn hat, da ein Sich-Absetzen von der Gesellschaft normal geworden ist.

Abschließend möchte ich sagen, dass man sich nicht die Frage stellen sollte, wie sich Jugendkulturen auf die Gesellschaft auswirken, sondern wie die Gesellschaft auf Jugendszenen einwirkt!

Genauere Erläuterungen zu dieser Fragestellung findest du unter: http://www.jugendkulturen.de

Quellen: