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Terrorismus / Lisa Amp Fabian

Projektbeschreibung: Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften in der Jahrgangsstufe 13 setzt sich mit dem Thema "Terrorismus" auseinander.

Terroranschläge in Deutschland:

- September 1972, Geiselnahme von München: 8 Palästinenser nahmen 11 israelische Athleten während der Olympischen Spiele als Geiseln. Bei dem gescheiterten Befreiungsversuch der deutschen Behörden wurden alle Geiseln, sowie 5 der 8 Geiselnehmer und 1 deutscher Polizist getötet.

-11. Mai 1972 Frankfurt am Main, Bombenanschlag auf eine US-Kaserne in Frankfurt a. M.; ein Toter und 13 Verletzte

- 12. Mai 1972 Augsburg und München, Bombenanschlag auf ein Polizeikommissariat in Augsburg und das LKA in München; fünf verletzte Polizisten

- 16. Mai 1972 Karlsruhe, Bombenanschlag auf den Wagen des Bundesrichters Buddenberg; seine Frau fuhr den Wagen und wurde verletzt

- 19. Mai 1972 Hamburg, Bombenanschlag auf den Sitz des Axel Springer Verlages; 17 Personen wurden verletzt

- 24. Mai 1972 Heidelberg, Bombenanschlag auf das Europa-Hauptquartier der US-Armee, 3 tote GIs, fünf verletzt

- 26.September 1980 München, Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest; 13 Menschen werden getötet, über 200 werden verletzt; der Anschlag wird der rechtsradikalen Wehrsportgruppe Hoffmann zugeschrieben

- 19. Juni 1985, Bombenanschlag auf den Flughafen Frankfurt, zwei Tote, die Bombe war in einem Koffer versteckt

- 5. April 1986 Berlin, Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle, zwei US-Soldaten und eine Türkin starben

- 9. Juli 1986 Straßlach bei München, Bombenattentat und Ermordung des Siemens-Managers Karl Heinz Beckurts und seines Fahrers Eckhard Groppler

- 1986/87: zahlreiche Terroranschläge auf Freileitungsmasten von Anhängern der Anti-AKW-Bewegung

- 30. November 1989 Bad Homburg v. d. Höhe, Bombenattentat auf den Bankier Alfred Herrhausen, Täterschaft ungeklärt

- 27. März 1993 Weiterstadt, Sprengstoffanschlag gegen die JVA Weiterstadt

- 31. Juli 2006 Dortmund & Koblenz, Anschlagversuche auf Regionalzüge mit Kofferbomben durch islamistische Terroristen


Internationale Terroranschläge:

- Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA:

Bei diesen Anschlägen, in denen vier entführte Passagierflugzeuge als Werkzeuge benutzt wurden, starben insgesamt etwa 3.000 Menschen:

    - 2.602 Menschen in und an den beiden Türmen des World Trade Centers
    - 125 Personen im Pentagon[1]
    - 5 Personen erlagen später im Krankenhaus den erlittenen Verbrennungen
    - 247 Passagiere und Besatzung und die 19 Entführer in den Flugzeugen
    - 24 weitere Personen gelten offiziell als vermisst

- Djerba, Tunesien, Attentat vom 11. April 2002:

Am 11. April 2002 wurde ein Anschlag auf Touristen, die die unten beschriebene Synagoge besuchten, verübt. Dabei raste ein Lastwagen, der mit 5000 Litern Flüssiggas beladen war, gegen die Synagoge und explodierte. Infolge des Anschlags starben 21 Touristen (14 davon aus Deutschland); weitere wurden verletzt.

- Terroranschläge von Bali am 12. Oktober 2002:

Der Anschlag von Bali im Jahr 2002 ereignete sich am 12. Oktober in der Stadt Kuta auf der indonesischen Insel Bali und tötete 202 Menschen und verletzte über 209 zum Teil schwer. Der Bombenanschlag war der bisher folgenschwerste Akt von Terrorismus in der indonesischen Geschichte. Die Opfer waren mehrheitlich ausländische Touristen, hauptsächlich Australier. Sechs Deutsche und drei Schweizer Staatsangehörige, aber auch viele Einheimische, haben bei dem Attentat ihr Leben verloren

- Terroranschläge am 16. Mai 2003 in Casablanca:

Am 16. Mai 2003 in gab es in Casablanca eine reihe offenbar islamistisch motivierter Terroranschläge. Dabei wurden fünf aufeinander abgestimmte Selbstmordanschläge auf vorwiegend jüdische und westliche Ziele durchgeführt. Bei den Anschlägen wurden über 40 Personen getötet und über 100 weitere verletzt. Von den vierzehn Attentätern, ausschließlich marokkanische Staatsangehörige, wurden zwölf getötet. Zwei der Täter können festgenommen werden. 4 weitere Attentäter werden zum Tode verurteilt, weitere 30 erhalten lebenslange Haftstrafen wegen der Vorbereitung weiterer Anschläge. Die Anschläge werden der Gruppierung Salafiya Jihadia zugerechnet.

- Terroranschläge am 15. und 20. November 2003 in Instanbul:

Eine türkische Zelle der Al-Qaida verübte mehrere Bombenanschläge in Istanbul. Ziel der Anschläge, bei denen 60 Menschen starben, waren zwei Synagogen, das britische Konsulat und die Filiale der britischen HSBC-Bank.

- Madrider Zuganschläge, Attentat vom 11. März 2004:

Die Zuganschläge in der spanischen Hauptstadt Madrid waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen am 11. März 2004. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen, darunter ein ungeborenes Kind, ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer. Damit stellt dieses Ereignis nach dem Anschlag auf die Pan-Am-Maschine über dem schottischen Lockerbie (1988) in der Geschichte der Europäischen Union (EU) den terroristischen Anschlag mit den meisten Todesopfern.

- Terroranschlag von Inguschetien am 21./22. Juni 2004:

Am 21. und 22. Juni 2004 wurden in Russlands Republik Inguschetien bei Terrorangriffen 90 Menschen getötet. Die Angriffe begannen am 21. Juni 2004 etwa um 23 Uhr MEZ. Nach Angaben des Zivilschutzes feuerten die etwa 200 Attentäter mit Raketen und Granatwerfern auf staatliche Gebäude in mehreren Städten.

- Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London:

Am Morgen des 7. Juli 2005 kam es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger (so genannte "Rucksackbomber") in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen.

- Bombenattentat in Mumbai 2006: 11. Juli 2006:

Am 11. Juli 2006 ereignete sich eine verheerende Anschlagserie im Nahverkehr in der indischen Metropole Mumbai. Dabei wurden nach offiziellen Angaben 207 Menschen getötet und mindestens 714 weitere verletzt. Im abendlichen Berufsverkehr detonierten in kurzer Zeit in voll besetzten Vorortzügen sieben Bomben. Ein achter Sprengsatz in einem Zug der 13-Millionen-Metropole wurde von indischen Sicherheitskräften entschärft.