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Terrorismus / Katja Günnewich Und Tanja Schlüter

Projektbeschreibung: Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften in der Jahrgangsstufe 13 setzt sich mit dem Thema "Terrorismus" auseinander.

Beweggründe und Motive für Terroristen

  • Als ein Selbstmordattentäter wird man nicht geboren,man durchläuft ein monatelanges Training und eine Gehirnwäsche. Der Selbstmordtrip erhält dadurch eine Art von Sinn. Der Terrorist ist nun nicht mehr ein individueller Psychopath, jedenfalls nicht in seinen Augen, sondern ein Mann mit einer Mission.
  • Es ist der Übergang vom einzelnen fadikalen Verlierer zum Terrorismus.Wenn der einsame Amokläufer eine Heimat findet für seinen Hass und seine Fantasien, für sein Ressentiment, dass ist er nicht mehr allein ist. Dann hat er Genossen, was ihn stärkt.
  • Viele Terroristen denken ihnen wurde Unrecht angetan, sie fühlen sich gedemütigt.
  • "Vive la muerte!Ihr liebt das Leben wir den Tod. Das ist Ausdruck eines Todeskults, der seine Wurzeln im europäischen Faschismus zu haben scheint, einer Ideologie der Gewalt und Vernichtung.
  • Antisemitismus, der Hass auf die Juden.
  • Ziel der Terroristen ist, auf ihre politischen, moralischen oder religiösen Anliegen aufmerksam zu machen und deren Beachtung oder Umsetzung mit Gewalt zu erzwingen.
  • Der geplante Gewaltakt zielt eine Reaktion des Angegriffenen ab. Die Absicht ist, Furcht und Schrecken bei den Opfern zu verbreiten. Erst durch die Reaktion des Angegriffenen kann das eigentliche Ziel des Terrorismus erreicht werden.
  • Viele Terroristen versuchen eine größtmögliche Aufmerksamkeit zu erlangen, indem sie bei der Bevölkerung ein Klima der Angst verbreiten.
  • Wördermann: "Guerilla muss den Raum besetzen, Terroristen wollen dagegen das Denken besetzen."
  • sie wollen vermehrte Autonomie oder die Gründung eines eigenen Staates.
  • Anschläge dienen oft der Verteidigung der eigenen Religion gegen fremde Religionen.

Die Deklaration terroristischen Handels ist das Opfer "zur höheren Ehre Gottes".

Der "vigilantistische Terrorismus" zielt, im Gegenteil zu anderen Formen des Terrorismus, auf die Stärkung der bestehenden staatlichen Ordnung ab, allerdings indem die Gesetze, auf denen diese Ordnung beruht, gebrochen werden.

weitere Informationen auf http://www.zeit.de/2006/23/Enzensberger?page=all


Maßnahmen gegen den Terrorismus beispielsweise in Deutschland

Sicherheitslücken müssen geschlossen werden, durch

  • mit einer raschen Einführung der gemeinsamen Datei für Polizei und Geheimdiensten.
  • Wiedereinführung der Kronzeugenregelung
  • bewaffnete Zugbegleiter
  • Ergänzung der Anti-Terror-Gesetze
  • Die Einführung der Anit-Terror-Datei
  • Verstärkte Ausweitung der Videoüberwachungen an Bahnhöfen und Flughäfen / Speicherung von 24 Stunden
  • "Rail Marshalls" in Zügen einzufügen ( als Vorbild dienen die so genannten Sky Marshalls )
  • Die Polizei/auch in Zivil soll in den Zügen verstärkte Kontrollen machen
  • In der Debatte um die umstrittene Anti-Terror-Datei warnte der Deutsche Anwaltsverein (DAV) vor Rechtsbruch. Eine solche Datei sei nur bei strikter Trennung von Polizei und Geheimdienst rechtlich zulässig. Gerade wegen deren unterschiedlichen Arbeits- und Funktionsweisen "dürfen die Informationen nicht durcheinander gemischt werden", sagte DAV-Vorstandsmitglied Ulrich Schellenberg der "Netzeitung". "Es muss immer klar sein, wo kommt die Information her und auf welcher Grundlage wurde sie erhoben."

Informationen von http://www.lz-online.de