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Terrorismus / Bernd Schürckmann

Projektbeschreibung: Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften in der Jahrgangsstufe 13 setzt sich mit dem Thema "Terrorismus" auseinander.

Innovationszentren in Deutschland

Die Entwicklung von Kommunen in Deutschland ist in großem Maße von deren wirtschaftlicher Situation abhängig. Ist z.B. die Arbeitslosigkeit in einer Kommune besonders hoch, so muss sie sich nach einer geeigneten Wirtschaftsförderung umsehen, die mittel- und langfristig die wirtschaftliche Lage verbessert. Aber auch Kommunen mit einer gesunden Wirtschaftsstruktur müssen sich, um diesen Zustand möglichst lange aufrechterhalten zu können, um zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung kümmern. Seit den 19780er Jahren entscheiden sich immer mehr Kommunen für die Einrichtung so genannter Innovationszentren als neues Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung.

Definition

Innovationszentren sind meist öffentliche oder selten mit privat-wirtschaftlicher Beteiligung getragene Institutionen, die vorhandene oder erwartete Schwächen einer kommunalen Wirtschaftsstruktur mittel- und langfristig zu verringern helfen. Als Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung werden sie an lokale Bedingungen angepasst und weisen somit individuelle Konzepte auf.

Der Begriff „Innovationszentrum“ fasst sowohl Technologie- und Gründungszentren als auch Wissenschafts- und Technologieparks zusammen. Vernetzt sind viele dieser Institutionen über den Bundesverband [[http://www.adt-online.de/zentren.html |„Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren“ (ADT)]].

[[http://www.adt-online.de/standorte.html |Standorte von Innovationszentren in Deutschland (Grafik)]]

Idee der Innovationszentren

Die Idee dieser Institutionen besteht darin jungen Unternehmen, oftmals Existenzgründern, mit der Ansiedlung in einem Innovationszentren eine Reihe von Hilfestellungen und Erleichterungen anzubieten. Dies betrifft in erster Linie die unternehmerischen Kosten sowie umfangreiche Beratungs- und Dienstleistungsangebote.

Die in solchen Zentren angebotenen Mietflächen sind in der Regel deutlich günstiger und flexibler (Büro-, Forschungs- und Produktionsfläche) als in der umliegenden Wirtschaft. Weitere Vorteile entstehen durch die Nutzung gemeinsamer Sekretariate und Kommunikationsanlagen sowie gemeinsamer Präsentationsmöglichkeiten auf Messen und Ausstellungen. Umfangreiche Beratungs- und Dienstleistungsangebote im Bezug auf das Fördermittelmanagement, die Büroorganisation, die Kontaktvermittlung und die Kooperationsberatung machen einen weiteren Schwerpunkt dieser Förderungseinrichtung aus.

Die Art und der Umfang der Hilfestellungen für ansässige Unternehmen sowie die Aufnahmekriterien werden von den Trägergesellschaften festgelegt.

Hat ein Unternehmen die zeitlich begrenzte Startphase erfolgreich überwunden und sich in der kommunalen Wirtschaft etabliert, wird ihm mit dem Ausscheiden aus dem Zentrum eine Ansiedlung im benachbarten Gewerbegebiet (oft Technologiepark).

Ziele der Innovationszentren

Das Hauptziel der Innovationszentren konzentriert sich auf die Ansiedlung neuer Technologien und Dienstleistungen durch die Förderung und Unterstützung von Unternehmensgründungen. Dabei verbessern sie die Wachstumschancen junger Unternehmen, bei gleichzeitiger Reduzierung der Insolvenzquote.

Der verstärkte Innovations- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft (Universitäten, Fachhochschulen) und Wirtschaft ist ein weiteres wichtiges Ziel dieser Zentren.

Die Ziele und erhofften Erfolge im Bezug auf die kommunale Wirtschaft kommen auf Grund der mittel- und langfristigen Förderung erst im Laufe einiger Jahre zum Ausdruck. Die Schaffung von neuen qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen, sowie die Steigerung der Steuereinnahmen und weitere positive volkswirtschaftliche Effekte sind nur die Resultate erfolgreich realisierter Innovationszentren.

Entwicklungsphasen von Innovationszentren

Die Entwicklung von Innovationszentren wird allgemein in vier Phasen eingeteilt:

  • Planungs- und Konzeptionsphase,
  • Eröffnungsphase,
  • Bewährungsphase und die
  • Etablierungsphase.

Sie beschreiben jeweils Abschnitte von der Einrichtung eines Innovationszentrums bis hin zur vollständigen Etablierung in die kommunale Wirtschaftsstruktur.

Kritik und Nachteile der Innovationszentren

Die bei der Einrichtung von Innovationszentren anfallenden Kosten werden zum größten Teil über Steuereinnahmen gedeckt. Die erzielten wirtschaftlichen Effekte dieser Wirtschaftsförderungsmaßnahme treten jedoch erst dann auf, wenn sich die geförderten Unternehmen in der Wirtschaft etabliert haben. Erst dann steigen die Steuereinnahmen der Kommunen, neue Arbeitsplätze werden geschafft und die investierten Gelder fließen zurück.

Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung

Dass Innovationszentren als Instrument der kommunalen Wirtschaftsförderung effizient und erfolgreich sind, wird am Beispiel des Technologie-Zentrums Dortmund deutlich.

Die Stadt Dortmund, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Dortmund, ein privates Wirtschaftsunternehmen und die Stadtsparkasse haben als öffentliche und private Gesellschafter ein Technologie- Zentrum und einen Technologiepark eingerichtet. Eine Besonderheit dieser Einrichtungen ist die direkte Nähe zur Dortmunder Universität und zum Fraunhofer Institut.

Gegründet wurde das Technologie Zentrum Dortmund 1988 und hat bis 1999 bereits 5999 direkte Arbeitsplätze und ca. 3000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Die laufenden Kosten werden durch Mieteinkünfte vollständig gedeckt.

Das GILDE-Zentrum in Detmold - ein Beispiel aus der Region

http://www.gildezentrum.de/ http://www.stadtdetmold.de/28.0.html

Quellen:
  • Menschen und Raum, Geographie 11 (Gymnasiale Oberstufe)

Cornelsenverlag, 2000

  • Freie Enzyklopädie Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Gründerzentrum


Beispiele in der Region

Interessante Ergänzungen wären Informationen über das GILDE-Zentrum in Detmold oder das Technologiezentrum in Hameln.