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auf der Unterrichtsplattform (Wiki) unserer Schule. Hier bereiten wir Unterricht und Projekte vor. Dieses Wiki ist Teil unserer offiziellen Schulhomepage.

Nationalsozialismus / Jugend Und Alltagsleben

Hitlerjugend-Zwischen Krieg und Alltag

Nützliche Internetadressen:

http://yaru89.tripod.com/index.html

http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/index.html

http://www.nationalsozialismus.de/referate/alltag-unterm-hakenkreuz

http://www.lernen-aus-der-geschichte.de/resmedia/document/document/DKORBER2.PDF http://www.nationalsozialismus.de/

1.) Alltag der Jugendlichen (Sandra+Lisa)

2.2.2. Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus (1933-39)

Angespornt durch solche HJ-Parolen wie ,,Dein Körper gehört der Nation" - ,,Gelobt sei, was hart macht!" wurde der Sport zum Monopol der HJ. Es gab zahllose Sportveranstaltungen, um das Leistungsabzeichen der HJ zu erwerben, und Wettkämpfe auf verschiedenen Ebenen vom Bann bis zu den ,,Reichssportwettkämpfen der HJ". Durch die Einordnung des Sports als Teil des HJ-Pflichtdienstes wurde auch eine große Breitenwirkung erzielt. Für spezielle Sportarten gab es Sondereinheiten der HJ (Marine-, Flieger- und Motor- HJ), die auch wehrsportliche Ausbildung betrieben.

Neben Leibesübungen gab es vormilitärische Ausbildung. Sie begann mit Ordnungsübungen, mit Exerzieren und Marschieren, um Gehorsam und militärische Disziplin anzuerziehen. Im Geländedienst wurde das Vorgehen im Gelände nach Karte und Kompass geübt, Tarnen, Melden, Ziel erkennen und Entfernungsschätzungen kamen dazu. Höhepunkte waren Geländekampfspiele, die oft in brutale Schlägereien mündeten.

Militärische Ordnung herrschte in den Sommerlagern der HJ, die in den Kriegsjahren immer mehr zu reinen Wehrertüchtigungslagern wurden. Die Schießausbildung erfolgte im Jungvolk mit dem Luftgewehr, später mit dem Kleinkalibergewehr. Im Krieg wurde mit militärischen Waffen geschossen unter Aufsicht von Wehrmachtsausbildern. Hitler erklärte zu diesen Übungen auf dem Reichsparteitag von 1937: ,,Anstelle einer Jugend, die früher zum Genuss erzogen wurde, wächst nun eine Jugend heran, die erzogen wird zu Entbehrungen, zu Opfern, vor allem aber zur Zucht eines gesunden, widerstandsfähigen Körpers. Denn wir glauben nun einmal, dass ohne einen solchen Körper auf die Dauer auch ein gesunder Geist die Nation nicht beherrschen kann." (18)

Ein besonderes Augenmerk galt der Bewusstseinsbildung der Kinder und Jugendlichen. So spielten im Leben der HJ Feierstunden und Gedenkveranstaltungen, die nach genau vorgeschriebenem Zeremoniell (19) durchgeführt wurden, eine große Rolle. Lieder und Gedichte wechselten einander ab, die meist vom Vaterland, dem Führer, der Treue zur Fahne und der Bereitschaft für die nat.-soz. Sache zu sterben handelten. Das ,,Feierjahr der HJ" folgte dem Kalender der nat.-soz. Fest- und Gedenktage vom ,,Tag der Machtergreifung" über den ,,Geburtstag des Führers" bis zum Jahrestag des gescheiterten Putsches vom 9.11.1923. Dazu kamen der Heldengedenktag, der Maifeiertag, die Sommersonnenwende, der Reichsparteitag in Nürnberg, der Erntedanktag und die Wintersonnenwende

Angst war nach der nationalsozialistischen Machtübernahme bei den Menschen allgegenwertig

  • Die Nationalsozialisten haben versucht auch im alltäglichen Umgang ihren Machtanspruch zu manifestieren
Deutscher Gruß: Mit ausgestrecktem rechten Arm und den Worten 'Heil Hitler'
  • Der Gruß wurde nie verweigert, aus...
    • Sorge vor Unannehmlichkeiten
    • Angst vor Denunziation, Terror, Ausgrenzung und Verfolgung
  • Großteil der Bevölkerung verband mit der von Hitler propagierten nationalsozialistischen Revolution die Hoffnung auf Überwindung von sozialer Not
  • Frauen: haben Geld bekommen und sich damit verpflichtet, nach der Heirat ihren Beruf aufzugeben
    Rolle als Mutter und "Erhalterin des Volkes"
  • in Kinderzimmern wurde die Ideologie des NS-Regimes durch Ausrichtung des Spielzeuges angestrebt
  • die anfangs noch formell freiwillige Mitgliedschaft wurde am 1.12.1936 durch das "Gesetz über die Hitlerjugend" zur Zwangsmitgliedschaft
    Attraktive Freizeitangebote : Geländespiele, Radtouren, Zeltlager, Segelfliegen, Reiten
  • Pflichten: Sammelaktionen für das WHW´, Mühsame Ernteeinsätze in der Landwirtschaft
  • ab 1936 vormilitärische Erziehung und körperliche Ertüchtigung 'Heranzüchten kerngesunder Körper'
    Leitbild der nationalsozialisten

- dem gegenüber : oppositionelle Jugendliche --> Swingjugend - Name kommt vor allem durch die Vorliebe für amerikanische, bei den Nationalsozialisten, verpönte Swingmusik

- die Uniformierung : vor allem Mode aus Paris und New York - Unterhaltung durch Tanzlokale, Bars, Theater, vor allem durch Filme und Rundfunk mit Unterhaltungsmusik


2.) Lebensborn/Missbrauch & Frauen+Jugendorganisationen (Jaqueline+Louisa)

Frauen im dritten Reich - Zwischen Schlüsselrolle und Einschränkung

Die Frauen standen vor allem zum Ende des Krieges hin im Widerspruch. Zuerst wurde ihnen das Bild der Hausfrau und Mutter als perfekt hingestellt, Frauen die berufstätig und somit unabhängig von ihren Männern waren, waren selten. Später jedoch sollten sie die Stellen der Männer in der Rüstungsindustrie einnehmen, welche an die Front berufen wurden. Zusätzlich wurden sie, vor allem was die Politik oder Ämter betraf, stark eingeschränkt, bevor das „Deutsche Frauenwerk“ und die „NS-Frauenschaft“ gegründet wurden.

Der hauptsächliche Beruf der Frauen bestand also darin, Kinder zu gebären und für den Haushalt und die Kinder zu sorgen. Dafür gab es sogar extra „Mütter- und Brautschulen“. Um die Frauen zu motivieren wurden außerdem noch der Titel „Meisterin der Hauswirtschaft“ sowie das Mutterkreuz verliehen. Beim Mutterkreuz wollte man Frauen dazu bringen, möglichst viele Kinder zu gebären die später Soldaten werden konnten.

Bronzenes Mutterkreuz: 4 Kinder Silbernes Mutterkreuz: 6 Kinder Goldenes Mutterkreuz: 8 Kinder

Bündische Jugend:

DJ - Deutsches Jungvolk (10-14 Jahre)
HJ - Hitlerjugend (14-18)
JM - Jungmädelbund (10-14)
BDM - Bund Deutscher Mädel (14-18)

Jugendoppositionen

Edelweißpiraten
Swingjugend
Weiße Rose

Lebensborn e.V. – Missbrauch junger Frauen zur Unterstützung der Naziideologie

Der Verein Lebensborn wurde am 12. Dezember 1935 gegründet und sollte unehelichen Mütter nach und von der Geburt in Heimen betreuen. Während der gesamten Zeit des „Lebensborn e.V.“ wurden insgesamt 10 dieser Heime eingerichtet, das erste davon im oberbayrischen Steinhöching, weitere dann auch in Norwegen, Österreich, Luxemburg, Holland, Belgien, Frankreich und Polen.

Dieser Verein hatte jedoch keine karitativen Ziele, sondern sollte als Unterstützung der Naziideologie dienen. Man wollte den Fortbestand der „arischen deutschen Rasse“ sichern. Dies versuchte man zusätzlich auch noch mit Zuchtanstalten, in denen Frauen und Männer, die den Ansprüchen der „deutschen Rasse“ gerecht wurden, die nicht verheiratet waren, Kinder zeugten, von denen man hoffte sie seien „arisch“.

Die Kinder, die dort anonym entbunden wurden, wurden bei der Adoption bevorzugt an Familien von SS-Soldaten gegeben. Entsprachen die Kinder nicht den Vorstellungen, waren sie also keine „arischen“ Kinder, so wurden sie in Vernichtungslager gebracht. Insgesamt wurden 7.000 – 8.000 Kinder in deutschen Heimen geboren, in Norwegen sind weitere 12.000 Kinder zur Welt gekommen. Wie viele davon in Vernichtungslager gebracht wurden, weiß man nicht.


3.) Schulen im NS -Regime (Artur+Laura)

Die Schulen spielten bei der Durchdringung aller Lebensbereiche und der Ideologisierung keine so große Rolle wie die Hitler- Jugend und andere Organisationen. Der Unterricht wurde dennoch durch viel nationalsozialistische Rituale geprägt: Der Geschichtsunterricht sollte sich nur auf die Geschichte der nordischen Rasse beziehen.Im Biologieunterricht wurden Rassenkunde und Vererbungslehre eingeführt. Zudem wurden die Sportstunden erhöht,damit die körperliche Ertüchtigung- die ein Ideal der Deutschen war, den klassischen humanistischen Unterricht ablöste. Allerdings blieben die Schulen trotz aller " Bemühungen" eine weitgehend traditionelle Institution. Deswegen gab es dann Eliteschulen wie die "Adolf-Hitler -Schule "

Hitler´s Schullaufbahn: -Hitlers Mangel an Bildung war die treibende Kraft ,die zum Ruin des damaligen Schulsystems , einem der besten der Welt, führte. -Er war sehr schlecht in der Schule und erreichte nicht einmal mittelmäßige Ergebnisse.Die Schuld daran gab er den Lehrern , er behauptete, dass bei ihnen " geistig etwas nicht stimmte"

-Als er an die Macht kam , ließ er die Fächer so verändern, dass sie seiner Ideologie angepasst waren. Zudem wurden die Bildungsstandards sehr schlecht ,da er sich das Schulsystem so machte, dass es seinen Anforderungen gerecht wurde und er den stoff ebenfalls verstand. Dadurch ,dass jüdische ,sozialdemokratische und liberale Lehrer gehen mussten , verschlechterte sich idas Schulsystem noch mehr . Es gab sogar Fälle ,wo Nobelpreisträger nicht länger als Lehrer arbeiten durften. Das hatte zur Folge , dass nur noch nationalsozialistische Lehrer übrig blieben. Das Schulsystem wurde im Sinne der Nazis neu organisiert.Es entstand der " Nationalsozialistischer Lehrerbund" ,der am 1.Nov.1935 gegründet wurde. 97% der Lehrer traten bereitwillig dort ein. Die Lehrbeauftragten wurden ebenfalls indoktriniert.Man verlangte von ihnen einen sechswöchigen Schulungskurs,um sicherzustellen , das ihr Unterricht der Nazi-Philosophie entsprach.

Umsetzung der NS-Ideologie im Erziehungswesen Mit dem Konzept ihrer „völkischen Erziehung“ stellten sich die Nationalsozialisten gegen die Aufklärung und rationale Vernunft. Die praxisnahe Schulung verdeutlicht das anti-intellektuelle, anti-humanistische, rassistische und chauvinistische Konzept. Nationalsozialistische Propaganda und nationalsozialistischer Führerkult stellten ein ständig präsentes Element der Schul- und Unterrichtswirklichkeit und darüber hinaus der Hitlerjugend dar (Bilder von Hitler, Hitlergruß, Hakenkreuze, Fahnen, Fahnenappelle). Während die sozialen Unterschiede ideolologisch nivelliert werden sollten (alle Deutschen als „Volksgenossen“), wurde der Hass gegen vermeintlich minderwertige Menschengruppen „(Untermenschen“) geschürt.

Aufgrund des praktizierten Antisemitismus wurden die Angehörigen der jüdischen Minderheit - ganz überwiegend deutsche Staatsbürger - zunächst durch lokale Instanzen zwangsweise in „Jüdische Schulen“ mit reduzierter Bildungs- und Ausbildungsqualität überführt und reichszentral am 30. Juni 1942 mit Unterrichtsverbot belegt. Kinder und Jugendliche wurden, wie alle Mitbürger mit jüdischem Hintergrund, in Massenvernichtungslagern ermordet (Holocaust). Der offizielle Ausdruck dafür war „Endlösung der Judenfrage“.

Im Falle der Schulkinder aus der Minderheit der Roma und Sinti mit deutscher Staatsbürgerschaft legte das zuständige Ministerium Wert auf die „Aufnahme in die öffentlichen Volksschulen“ (Erlaß RMfWEV, 22. März 1941). Auszuschulen waren dagegen die Kinder nichtdeutscher Staatsangehörigkeit. Vor Ort aber entstanden auf Initiative lokaler Instanzen vermehrt „Zigeunerklassen“ und „Zigeunerschulen“ (wie es sie im Einzelfall trotz rechtlicher Gleichstellung in der Weimarer Verfassung schon vor der Machtübergabe gegeben hatte). Mit dem Beginn der Deportationen der „Zigeuner“ und „Zigeunermischlinge“ in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ab März 1943 im Gefolge des Auschwitz-Erlasses erübrigte sich ein ausdrückliches Schulverbot.

Schon kurz nach der Machtergreifung wurden im Zuge der Gleichschaltung alle jüdischen Lehrkräfte und ein Drittel der Lehrerinnen entlassen. Die verbliebenen Lehrer wurden „aufgefordert“, dem NS-Lehrerbund (NSLB) beizutreten. Vereinzelt gab es Lehrkräfte, die aus dem Beruf aus politischen Gründen ausschieden und erst nach Kriegsende ihre Tätigkeit wieder aufnehmen konnten. Andere versuchten, innerhalb des Schulsystems eine gewisse Distanz zum nationalsozialistischen Gedankengut zu wahren, jedoch traten 97% der Lehrer in den NSLB ein, 33% waren zudem Mitglieder der NSDAP (nach Angeben des NSLB).

 Kleinkindererziehung  [Bearbeiten]Neben den nach nationalsozialistischen Vorstellungen umgestalteten Kindergärten gab es Versuche, „den neuen Menschen“ im Sinne des Nationalsozialismus zu züchten. Aus den Erziehungsschriften der Ärztin Johanna Haarers (1900 - 1988) wird deutlich, wie sehr die ideologische Forderung nach Härte im Nationalsozialismus auch den Umgang mit Kleinkindern geprägt hat. Sie behandelt Kinder ab der Geburt als Feinde, deren Schreien und Flehen nicht nachgegeben werden soll. Der Aufbau einer liebevollen Beziehung zwischen Eltern und Kindern soll verhindert werden – dabei ist die Kindererziehung selbstverständlich Aufgabe der Mutter.

Im Rahmen der Aktion Lebensborn wurden Heime errichtet, in denen der Nachwuchs der SS gefördert werden sollte. In den Heimen konnten ledige Frauen ihre Kinder zur Welt bringen, ohne sich der gesellschaftlichen Ächtung aussetzen zu müssen. In den deutschen Heimen werden ca. 8.000 Kinder geboren. Später entführten die Nazis auch Kinder aus den besetzten europäischen Ländern, die von ihrem Aussehen her dem Idealtypus des Ariers nahekamen, und gaben sie SS-Familien zur "Aufzucht".

 Schule  [Bearbeiten]Die Schule war nach Hitlers Ansicht vor allem eine Vorstufe zum Heeresdienst. Die Wehrmacht wurde daher auch in Reden „Schule der Nation“ genannt. Vor allem auf den Schulalltag färbte dies ab, indem Krieg und Kampf in allen Fächern allgegenwärtig wurden. Bereits 1927 wurde der Nationalsozialistische Lehrerbund (NSLB) als Parteigliederung der NSDAP gegründet, nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler trat ein Verbot aller anderen Lehrerorganisationen in Kraft. Bis 1935 gehörten auch die Hochschullehrer zum NSLB.

Auch in der Schule war ein Hauptziel der Nazis, ihre rassistische Ideologie zu verbreiten und die Schüler auf einen neuen Krieg vorzubereiten. Preiswert produzierte 'Zusatzhefte' sollten die Schulbücher ersetzen, bzw. ergänzen und die nationalsozialistischen Neuerungen verbreiten. Am 15. Januar 1935 veröffentlichte der Reichsminister für Erziehung und Volksbildung Bernhard Rust die Richtlinien zur Rassenkunde, in denen der Biologie der Schwerpunkt der Rassenkunde zugeordnet wurde. Auch in allen anderen Fächern solle Rassenkunde vermittelt werden.[1]

Grundlage war die Vorstellung des „politischen Soldaten“ (für Jungen) und der robusten nationalsozialistischen Mutterschaft (für Mädchen). Dazu diente für die männliche Jugend die Erziehung zu Willens- und Entschlusskraft, zum absoluten Gehorsam, zur Verschwiegenheit und Verantwortungsfreudigkeit sowie die Vermittlung weiterer soldatischer Tugenden. Abgewertet wurde die wissenschaftliche Erziehung, welche Hitler bereits in Mein Kampf gering geschätzt hatte.

Zwar wurde besonders an den „Höheren Schulen“ weiterhin Fachunterricht erteilt, doch bedienten sich die Nationalsozialisten auch alternativer Erziehungsformen, um die Begeisterung und das Zusammengehörigkeitsgefühl der jungen Menschen „arischer Rasse“ zu fördern. Dabei entliehen sie Elemente der Reformpädagogik. Viele reformpädagogischen Einrichtungen wurden erst Mitte der 30er Jahre geschlossen. Wilhelm Kirchner z.B. erklärte 1939 (in Anspielung auf Émile von Rousseau): „Wir werden also zum Beispiel rassenpolitische Erziehung nicht beginnen und erschöpfen mit gescheiten Abhandlungen zur Rassenthematik. Wir werden das Kind im Umgang mit Pflanze, Tier und Mensch jahrelang Anschauungen sammeln lassen, ohne das Wort Rasse überhaupt zu benutzen.“ Elvira Bauers bereits 1936 veröffentlichtes Lesebuch, das u.a. von den Parteiorganisationen kostenlos verteilt wurde, Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid sprach hingegen eine deutlichere Sprache.

In der Weimarer Republik war das Schulsystem, vor allem die Volksschulen, unter der Hoheit der Länder heterogen strukturiert. Ab 1934 übernahm das Reichsinnenministerium Teile der Schulhoheit der Länder und begann mit einer Vereinheitlichung des Schulwesens. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung 1935 mit der Einrichtung des Reichserziehungsministeriums. Bereits seit 1933 wurden oppositionelle und jüdische Lehrer entlassen, die übrigen zum Eintritt in den NSLB genötigt. Ab 1937 formten die Nazis das System der Oberschule um, schafften die gemeinsame Beschulung von Jungen und Mädchen (Koedukation) mit Ausnahme der sogenannten Aufbauschulen (höhere gemeinsame Schulbildung ab dem 7.Schuljahr) ab und entwissenschaftlichen die Lehrerausbildung. Ebenfalls 1937 wurden konfessionelle Schulen geschlossen.

Im Sinne der Förderung der nationalsozialistischen neuen Elite wurden besondere NS-Ausleseschulen, die von unterschiedlichen Flügeln des Nationalsozialismus getragen wurden, gegründet: vor allem die 'Nationalpolitischen Erziehungsanstalten' (NPEA, volkstümlich "Napola"), die Adolf-Hitler-Schulen, die Reichsschule der NSDAP, die SS-Junkerschulen und die weiterführenden Ordensburgen.

 Schulpraxis  [Bearbeiten]Der Samstag wurden ab 1934 zum „Staatsjugendtag“ erklärt, der neben zwei Stunden nationalpolitischer Belehrung Werk- und Sportunterricht durch Führer der Hitlerjugend umfasste. Allerdings wurde er 1937 wegen mangelnden Niveaus wieder abgeschafft. Sport bildete als „Ertüchtigung“ einen wichtigen Teil der NS-Erziehung, und mit fünf Stunden pro Woche einen Schwerpunkt im Stundenplan. Zudem wurde gefördert, dass Sportlehrer Rektoren wurden. Religion wurde zunehmend eingeschränkt und die Lehrerausbildung für Religionspädagogik ab 1939 eingestellt. Bis 1937 waren die Richtlinien für den Unterricht kaum reformiert worden, und erkennbar noch aus der Weimarer Zeit. Danach wurde aber unter anderem verstärkt Gymnasien in Höhere Schulen umgewandelt, die Fächer neu geordnet und (noch relativ) unabhängige Schulbuchverlage[2] aufgelöst.


 Schulbücher  [Bearbeiten]Die Lehrbücher für alle Unterrichtsfächer wurden entsprechend der nationalsozialistischen Weltanschauung bearbeitet. So wurden in den Mathematiklehrbüchern bei der Formulierung der Aufgabenstellungen „unterschwellig Gefühle der Unmenschlichkeit und des Hasses“ [3] erzeugt, etwa „ein Irrenhaus kostet xxx RM, wie viele deutsche Familien könnten davon eine Wohnung bekommen“, „Wie viele höhere Schüler würde es in Berlin gegeben haben, wenn die arischen Eltern ihre Kinder in dem gleichen Umfang wie die Juden zur höheren Schule geschickt hätten? (Berlin hatte 4.242.500 Einwohner)“ oder „Wie lange braucht ein Bomber von der französischen Grenze zu deiner Heimatstadt, und wie groß ist der Bereich, den er voll bestückt (Zahlen werden genannt) in deinem Stadtzentrum zerstören kann“. So wurde nicht nur Angst (und damit Wut) erzeugt, sondern auch „kriegsfähiges Wissen“ vermittelt, Auch die naturwissenschaftlichen Fächer waren Teil der Wehrerziehung.

Im Fach Deutsch, das zusammen mit Erdkunde und Geschichte sogenannte „deutschkundliche Fächer“ bildete, wurde (wie im Lesebuch „Ewiges Volk“) aus der altnordischen und mittelalterlichen Literatur (insb. Edda, Nibelungenlied) entnommen, was der nationalsozialistischen Ideologie entsprach, ohne dabei ein repräsentatives Bild nordischer Literatur vermitteln zu wollen. Auch neuere Literatur wurde verwendet, aber so aus dem Zusammenhang , dass Dichter wie etwa Hölderlin als „kriegsmotivierend“ präsentiert wurden. Dies war das ausdrückliche Ziel des Unterrichts: „Der Stoff, das Bildungsgut ist so zu wählen und auszuwerten, daß der Schüler ohne es bewusst zu merken, immer wieder auf die Idee des Soldatentums gestoßen wird.“[4] Im Fach Erdkunde („Geopolitik“) wurde die „Volk ohne Raum“-Ideologie, in Geschichte Revanchismus (gegen den Versailler Vertrag) und Rassenhochmut gelehrt.

http://www.petitesse.com/wiki/doku.php/die_ns-zeit_der_schulen_im_rueckblick


Protokoll(22.2.08):

- Information auf Plattform gestellt

- Texte gelesen und weitere gesucht

- Überschrift formuliert

Hausaufgabe:

Weitere Informationen suchen und auf die Plattform stellen!

Protokoll (29.02.08):

- Texte glesen und Informationen auf die Plattform gestellt

Hausaufgaben:

Weitere Informationen suchen und auf die Plattform stellen!

Protokoll (6.3.08):

- in Büchern und im Internet nach Material recherchiert

Hausaufgabe:

Weitere Informationen suchen und auf die Plattform stellen und sich eine Presentationsform überlegeb