Grundkurs DEUTSCH, JgSt. 11, 2008
Was ist Lesen für mich?
Eigene literarische Texte
Textvorlage: Martin Walser, Warum liest man überhaupt?
Lesen ist Macht
Lesen ist für mich eine Mischung aus einer Flucht in eine Fantasiewelt und schwerverständlicher, langweiliger Pflichtlektüre.
Aber wieso ist das so?
Auf der einen Seite stehen toll geschriebene, spannende Bücher. Sie entführen mich in meine Traumwelt. Die Werke lassen meiner Fantasie freien Lauf und geben keine Einschränkungen. Unmögliches wird möglich. Hunde haben vier Köpfe. Bäume können sprechen und Besen fliegen.
Irreal? Nein, wenn ich lese, nicht.
Es ist die Flucht aus dem grauen, elendigen, einfachen Alltag. Es gibt keine Gesetze, alles ist anders, bunt und neu. Es hilft das Leben leichter zu machen.
Doch diese Welt wird zerstört.
Und wovon?
Schon morgens am Frühstückstisch hat man keine Lust mehr zu lesen. Zeitungstexte langweilen, sind oft einfach nur bieder und geben uns irgendwelche Zahlen und Fakten. Doch es hört nicht auf. Zu viele, legendäre Bücher müssen in der Schule analysiert werden. Es ist einfach nur langweilig und lässt meiner eigenen Fantasie keinen Platz. Sie sind schwer zu verstehen, weil sie eine altertümliche Sprache haben und Satzkonstruktionen sehr kompliziert und verschachtelt sind. Es ist ein anderes Weltbild. Ein anderes Weltverständins. Mit meinem und meinem Wissen heute nicht mehr kompatiebel.
Aber was bietet das Lesen noch?
Lesen ist mehr als nur eine Fantasiewelt und Analysen.
Lesen bildet. Es fördert Rechtschreibung und Ausdrucksweise, erweitert den Wortschatz, bringt neue Erkenntnisse über ein bestimmtes Thema. Es ist die Grundlage für jegliche Bildung.
Lesen fördert. Im Zeitalter von Computer und Internet, in denen Chatrooms zur täglichen Nachmittagsbeschäftigung von Jugendlichen gehören, muss man lesen können, um sich überhaupt verständigen zu können. Es fördert Kontakte zu anderen Menschen. Gibt neue Hoffnungen.
Lesen verleitet. Es verleitet zum Schreiben. Ein Teil dieser großen Bücherwelt zu sein und einmal seine ganz eigenen Gedanken aufzuschreiben. Sei es einfach aus Spaß, um Frust abzubauen, Ängste zu bewältigen, Einsamkeit zu überspielen. Es hilft das Leben erträglicher zu machen. Niemand wird je wissen, wie viel an dieser Geschichte wahr ist. Niemand wird je den wahren Hintergrund erfahren.
Lesen bestimmt. Es bestimmt unseren Alltag. An jedem Geschäft steht, was man in ihm findet. An jedem Wohnhaus stehen die Bewohner auf den Klingelschildern. Auf jeder Packung steht eine Gebrauchsanleitung und in jedem Brief stehen Zeilen unserer Liebsten oder der Bürokratie.
Aber warum sprichst du im Zusammenhang mit Lesen nur von langweiliger Pflichtlektüre und Fantasiewelten?
Lesen wird oft auf das Wesentliche und Naheliegendste reduziert. Bei Büchern denkt man an Schule. Und Schulbücher sind nicht sonderlich interessant. Daher greift man nachmittags zu einem Buch. Es befreit von der Schule. Man kann das lesen, was man will, wieviel man will und wann man will.
Doch ich habe selbst gemerkt, dass Lesen mehr ist. Lesen ist alles.
Lesen ist Macht!
(Lisa Kurz)
Ich finde deinen Text auch sehr gut geschrieben. Besonders gut gefallen mir die Fragen mit den kurzen Antworten, auf die dann ein kurzer Abschnitt mit deinen eigenen Erfahrungen folgt. Und dass der letzte Satz mit der Überschrift übereinstimmt ist auch nochmal eine schöne Verdeutlichung.
Vanessa Köhring
Lisa, ich finde deinen Text sehr gut. Er zeigt persönlich gefärbt und facettenreich Aspekte des Lesens auf. Dadurch und vor allem durch die Art der Darstellung stößt er zu eigenem Nachdenken, vielleicht sogar auch zu eigenen Assoziationen an.
Der (innere) Dialogcharakter wird deutlich, die beispielgebende Beschreibung der Traumwelten ist besonders gelungen, die sich wiederholenden Formulierungen ("Lesen ist ...") führen zu der abschließenden Steigerung der Aussage "Lesen ist Macht!".
R.Eickmeier
Ich finde deinen Text sehr ansprechend.
Ich habe alle Texte gelesen aber keiner hat mich so fasziniert wie deiner. Vielleicht liegt es daran, dass wir dieselbe Meinung haben, vielleicht aber auch weil dein Text sehr gut und vorallem verständnisvoll formuliert ist. Man merkt, dass du dir Gedanken gemacht hast. Gut finde ich auch, dass du Aspekte aus dem Unterricht miteinbezogen hasst wie z.B das "Lesen zum Schreiben verleitet".
Am besten finde ich jedoch den Anfang in dem du schreibst, dass in Büchern alles möglich ist.
Mach weiter so! :-)
Anastasia Dunst
Ich finde deinen Text sehr gut. Schon zu Beginn deines Textes machst du deine Einstellung zum Lesen deutlich. Du beschreibst sehr gut wie du beim Lesen in eine Fantasie- oder Traumwelt abtauchst. Dadurch sprüht man förmlich deine Begeisterung dafür. Ebenfalls finde ich gut, dass du auch kritisierst, die Zeitung beispielsweise.
Besonders gut aber gefallen mir die Abschnitte gegen Ende des Textes:
Lesen verleitet. Es verleitet…
Lesen bestimmt. Es bestimmt…
Diese unterstützen deine Überschrift noch einmal sehr deutlich.
Julia Bertram
Lesen, nur eine Zeitverschwendung?
Lesen? Wieso gerade Lesen? Wozu bracht man das?
Jeder von uns kann sich diese Fragen beantworten, doch auch jeder von uns anders.
Für manche ist es eine Art der Entspannung, für die anderen aber eher anstrengend. Wieso legen sich die Leute nicht auf das Sofa und gucken Fernsehen? So was nennt man doch auch „Entspannung“?! Die, die ungern lesen, werden es nicht nachvollziehen können. Wir sehen die Welt einfach mit anderen Augen. Wir definieren das Wort „Entspannung“ ganz anders. Aber was ist mit Bildung?
Ist denn lesen nicht gut für die Bildung?
Wahrscheinlich schon.
Es wurde schon von bestimmten Forschern nachgewiesen. Doch wenn man überlegt, gibt es keine anderen Wege der Bildung?
Ist lesen die einzige Möglichkeit, sich fortzubilden? Was ist denn aber mit Schule?
(Artur Bednarski)
Also ich finde deinen Text etwas unstrukturiert und er ist etwas zu umgangssprachlich. Versuche auch abwechslungsreiche Wörter zu benutzen und nicht immer nur das eine Wort. Du hast schon ein paar gute Ansätze, wie z.B. mit der Bildung. Die solltest du weiter verfolgen.
Lisa Kurz
Schon die Überschrift macht Lust darauf, deinen Text zu lesen, denn daraus lässt sich nicht erkennen, welche Meinung du vertrittst.
Vanessa Köhring
Artur,
du stellst eine Reihe populärer Fragen, deutest dabei an, dass man sich auch anders als durch Lesen entspannen könne - sicherlich. Sagst dann, dass Lesen gut für die Bildung sei und erweckst am Ende den Eindruck, dass die Schule für die Bildung zuständig sei. Sicher auch. Aber auch die Schule mit Sicherheit nicht ohne Leseförderung. Lesen soll und kann nämlich zu eigenen fantasievollen Gedanken führen. Eigene Gedanken machen - darauf kommt es an. Ohne eigenständiges Lesen unmöglich.
Fragen stellen ist der erste Schritt der Auseinandersetzung über die wichtige Frage des Lesens, aber es sollte auch in eurem Text weiter gehen.
R. Eickmeier
Langeweile – Lesen?
Lese ich, weil mich das Buch interessiert oder weil ich Langeweile habe?
Beides…
Wenn ich abends in meinem Zimmer sitze und nicht weiß, was ich machen soll, könnte ich mir ein Buch nehmen und anfangen zu lesen.
Aber warum ein Buch lesen, wenn es auch den Film gibt?
Es ist nicht einfacher sich hinzusetzen und in den Fernseher zu schauen?
Den Film könnte ich auch mit meinen Freunden schauen und wäre nicht so alleine. Ist das dann nicht besser?
Ich denke nicht.
Bei einem Film ist alles vorgegeben. Man kann keine eigenen Bilder und Vorstellungen entwickeln.
Anders bei einem Buch. Beim Lesen hat man seine eigenen Vorstellungen und macht sich Gedanken darüber, wie es in der Geschichte aussehen, ablaufen und weitergehen könnte.
Vielleicht ist das Buch ja interessant und spannend. Wenn ein Buch mit viel Spannung aufgebaut ist, hat man es schnell durchgelesen, weil die Interesse geweckt wird.
Man versetzt sich in die Lage anderer Personen und vielleicht kommt einem eine Situation bekannt vor, weil man es selber erlebt hat.
Es ist interessant zu wissen, wie andere über das Thema denken und in bestimmten Situationen handeln würden.
Ist ein Buch uninteressant, brauche ich ewig, bis ich es durchgelesen habe. Vielleicht lese ich es auch gar nicht zu Ende, weil es nicht spannend genug ist.
Ich bin kein großer Buchfan.
Es kommt selten vor, dass ich in meinem Zimmer mit einem Buch in der Hand sitze. Ich denke es liegt daran, dass die meißten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe, uninteressant waren.
Kann man sich nicht anders beschäftigen?
Ich finde schnell andere Sachen, die ich machen könnte, wenn ich Langeweile habe.
Ich könnte mich mit meinen Freunden treffen, telefonieren oder an den Computer gehen.
Wenn man sich auch anders beschäftigen kann, warum soll ich dann überhaupt ein Buch lesen?
Ich bin der Meinung, dass man das ein oder andere Buch lesen sollte, da es gut für die Bildung ist. Zum Beispiel die Rechtschreibung verbessert sich und auch der Wortschatz wird erweitert.
(Anita Oster)
Wir finden, dass in deinem Text deine eigene Meinung und Einstellung gegenüber Büchern nicht richtig deutlich wird. Vielleicht solltest du deinen Text genauer strukturieren und dich deutlicher ausdrücken. Isgesamt ist der Text jedoch interessant.
Julia Bertram und Luise Thimme
Hm... über deinen Text musste ich erstmal nachdenken. Am Anfang hast du gesagt, dass du lesen auf der einen Seite magst (wenn das Buch interessant ist) oder eben aus Langeweile. Da hast du dann auch einige gute Geründe genannt, die man gut nachvollziehen kann. Allerding bist du auf nichts anderes, außer das Bücherlesen eingegangen. In deinem letzten Satz bist du dann noch auf die Bildung eingegangen, was aber irgendwie viel zu kurz ist. Da würde ich noch näher drauf eingehen und das weiter erklären...
Lisa Kurz
Anita, gut nachvollziehbar deine Leseerfahrungen. Aber du solltest in diesem Text dialogartig vorgehen. Also, Einwände und Gegenerfahrungen formulieren. Dabei könntest du auch Äußerungen deiner MitschülerInnen verwenden. Wir hatten im Unterricht eine Menge gesammelt.
R.Eickmeier
Lesen prägt
- als Baby: Bücher, wo unter Ball/ Puppe das Wort dazu steht
- Kleinkind: Gute- Nacht- Geschichten
- neugierige Kinder wollen schneller lesen lernen (1.Klasse)
- Geschichten in der Grundschule und Kindheit müssen altersgerecht und geschlechtspassen sein
- Eltern sollten Kindern Erste-Lese-Bücher schenken
- weiter führende Schule:
- 6.Klasse:selbst Kriminalgeschichte verfassen
- 7.Klasse:erstes "Schulbuch", das man ein wenig analysiert hat
- 8.Klasse: Theaterstück von Molière; Charakterisierung und Aufführung des Stücks
- 10.Klasse:Andorra erst gefiel es mir, dann haben wir es analysiert und die eigentliche Geschichte fiel komplett in den Hintergrund
- 9./10. Klasse: Diffunterricht(Englisch/Geschichte/Erdkunde) 3 Bücher gelesen, die mir alle gefallen haben und die aber auch noch im Rahmen analysiert wurden
- in Französisch lese ich jetzt auch das 3. Buch, wobei nur eins davon mit dem ganzen Kurs gelesen wurde( was aber nur auf die Geschichte hin näher behandelt wurde)
- Zuhause lese ich viele Bücher, mir macht es große Freude einfach stundenlang in einer Buchhandlung zu verbringen
(Vanessa Köhring)
Also ich muss sagen, dass deine Überlegungen echt gut sind. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen über so etwas nach zu denken. Allerding fände ich es noch gut, wenn du noch sagen würdest, was dann dieser "Weg des Lesens" für dich bedeutet. Also eigentlich noch so ein Schlusssatz...
Lisa Kurz
Vanessa, du listest interessante Erinnerungen auf. Und am Ende steht ein spannender Satz über deine Freude in Buchhandlungen. Daraus ließe sich doch bestimmt ein spannender dialogartiger Text entwickeln.
R.Eickmeier
Lesen
Warum lesen wir? Wer liest gerne? Wo lesen wir? Wann lesen wir?
Alles Fragen, die im Kopf rumschwirren, wenn man das Wort „Lesen“ hört.
Wer entscheidet, ob uns ein Buch gefällt? Ist es das Genre oder doch der Autor?
Warum lesen manche Leute viel und andre gar nicht? Ist es nur aus Interesse? Oder suchen die Leser was, oder haben die Nichtleser etwas verloren? Und wenn sie etwas verloren haben, warum vermissen die es nicht?
Fragen, die wir nicht beantworten können.
Leser denken häufig, dass Nichtleser viel verpassen, den Einblick in das Unbekannte, in das Neue. Für ein paar Momente in einer anderen Welt sein, jemand ganz anderes sein, vielleicht sogar jemand Besonderes. Man kann sich in Personen hineinversetzten, fühlen, was er fühlt, sehen, was nur er sieht, nur einen Moment jemand anderes sein. Lesen ist etwas Faszinierendes.
Aber warum tun es nicht alle? Was würde ein Nichtleser über Leser denken?
Dass sie realitätsfern sind? Träumer? Oder einfach Leute, die nicht wissen, wie sie mit ihrer Zeit anstellen sollen? Ist Lesen vielleicht sinnlos?
Macht Lesen mich zu einem besseren Menschen? Lerne ich dadurch etwas? Bin ich kreativer durchs Lesen? Oder bin ich doch nur der Bewunderer einer Arbeit? Wie ein Zuschauer. Bin ich nur die Person, die das Werk des Autors bewundert? Oder mache erst ich die Geschichte lebendig, weil ich sie lese? Und weil ich in diese neue Welt eintauche?
Ist dann vielleicht der Nichtleser im Vorteil, weil er etwas erlebt, während wir Leser die Zeit damit verschwenden, in ein fremdes Leben einzutauchen, zu erleben, was sie erleben, und letztendlich doch nix erleben, weil wir wieder Stunden damit verbracht haben, uns Buchstaben anzuschauen?
Oder hilft es uns doch, uns selbst zu finden, oder unseren Geist zu erweitern?
Und was denken Nichtleser über diese ganzen Fragen ohne eindeutige Antworten?
Ist das Fragen dann sinnlos, weil es doch keine Antworten gibt?
Oder gibt es doch jemanden, der uns Antworten auf die Fragen geben kann? Und wenn ja, wollen wir die Person überhaupt kennen lernen? Wollen wir von der anderen Meinung überzeugt werden?
(Eugen Bergen)
Eugen, dein Text gefällt mir gut,weil du deine Gedanken realistisch und nachvollziehbar dastellst, so dass
man den Eindruck gewinnt, dass ein richitger Gewissenskonflikt stattfindet. Man wird sofort mit dem Thema konfrontiert und das meiner Meinung nach schon so, dass man sofort zum Nachdenken angeregt wird.
Außerdem finde ich, dass man durch deine Auflistung von Fragen dazu aufgefordert wird, aufmerksam zu bleiben.
Somit finde ich deinen Text sehr gelungen.
(Jan-Niclas Brockmeyer)
Eugen, gut finde ich, dass du erkennbar Gedanken und Äußerungen der im Buch zitierten Schriftsteller und aus dem Kurs aufgenommen hast. Deutlich erkennbar auch deine Absicht, deutlich zu machen, dass es mehr (unbeantwortbare) Fragen als gesicherte Erkenntnisse gibt und dass viel von den unterschiedlichen Vorlieben und Erfahrungen abhängt.
Vermisst habe ich dabei dann doch deine persönliche Einstellung.
R.Eickmeier
Langeweile – ich lese!
Bücher, lesen, vertieft in eine andere Welt sein... Diese drei Dinge kenne ich auch, da ich ab und zu auch mal lese. Doch wann ist "ab und zu"?
Das ist unterschiedlich, häufig lese ich, wenn mir langweilig ist und mir wieder einmal ein noch nicht gelesenes Buch in meinem Regal auffällt.
Langeweile, warum dann nicht an den Rechner gehen und Kästen auf dem Desktop ziehen? Weil ich da oft genug sitze und mir denke, ich könnte ja auch mal etwas Sinnvolleres tun. Ich denke, beim Lesen entspannt man mehr als vor dem Rechner und man lässt die Realität einige Zeit lang weit hinter sich.
Ich lese nur, wenn mir langweilig ist? Ja, das kommt teilweise aber auch nur, weil mir schlechte Bücher, die nicht spannend bzw. für mich "gut" waren, die Lust aufs Lesen verdorben haben.
Ich würde mich aber auf gar keinen Fall als "Leseratte" bezeichnen. Ich kenne viele "Leseratten", die sofort anfangen zu lesen, wenn sie irgendwo etwas Lesbares finden. Und das finde ich ganz ehrlich gesagt langweilig.
Wobei ich auch schon wieder bei meinem Thema wäre. Fesseln mich die Bücher, die ich in Minuten lese, in denen ich sonst nichts vorhabe, könnte es gut sein, dass ich doch länger lese als geplant.
Vor allem Bücher mit offenem Ende, sind sie gut oder schlecht? Ich finde die Bücher gut, aber auch nur, wenn es einen nächsten Band des Buches gibt. Ansonsten brennt es mir unter den Fingernägeln, zu wissen, wie es weitergeht. Dabei malt man sich viele Dinge aus, und wüsste doch gerne, wie der Autor sich das Ende gedacht hat.
Oder war der Autor etwa in einer ausweglosen Lage und wusste nicht, wie er dieses Buch zuende bringen sollte? Vielleicht haben so manche Bücher ja aus dem Grund ein offenes Ende? Wer weiß...
Lesen als Lückenfüller? So würde ich das bei mir dann doch nicht bezeichnen. Es ist ja nicht so, dass ich mich bei Langeweile zum Lesen zwinge. Und ich denke, das ist bei anderen auch nicht so. Lesen ist einfach nur ein netter Zeitvertreib.
Menschen, die überhaupt nicht lesen, verpassen etwas. Durch Bücher erweitert sich das Vorstellungsvermögen und man wird fantasievoller als je zuvor. Vielleicht ist das Thema mit den Fantasiewelten oder ähnlichem des öfteren umstritten, allerdings trifft das dann wohl eher auf die Themen Computer und Counterstrike, World of Warcraft oder ähnlichem zu.
Von daher hat man mit einem Buch wohl die bessere Karte gezogen.
(Lucia Krause)
Lucia, es handelt sich um eine Art inneren Monolog. Damit ist die Aufgabenstellung erfüllt.
R.Eickmeier
Ohne lesen? Wie wäre das Leben dann?
Die schönsten Dinge wären nicht mehr so schön ohne lesen zu können. Ein Urlaub ohne lesen? Ein Horrortrip! Würde es überhaupt noch zu einem Urlaub kommen? Ohne lesen, könnten wir ja keinen richtigen Beruf mehr ausüben, oder? Friseur? Aber wenn alle Menschen nur och Friseure wären, gäbe es doch wahrscheinlich nicht genügend Haare zum schneiden, damit jeder von seinem Lohn leben könnte?! So hätte niemand genügend Geld um in den Urlaub zu fahren.
Und wenn man doch einmal irgendwie, z.B. durch einen Lottogewinn an genügend Geld für eine schöne Woche in der Sonne zusammen bekommt, wie findet man dann dorthin? Ohne lesen zu können, scheinen Verkehrsschilder wie auf einer anderen Sprache und man fährt vielleicht in den Norden statt in den warmen Süden, wo das irgendwie gebuchte Hotel liegt. Außer natürlich man hat reichlich Geld gewonnen um auch noch einen Flug für die ganze Familie zu bezahlen.
Irgendwie würde man am Flughafen auch noch zum richtigen Schalter finden, wenn man sich nur durchfragt.
Am schönen, warmen Reiseziel angekommen, sollte es doch endlich genug Zeit zum entspannen geben oder? Nein! Dort angekommen, wollen die Kinder gleich ins kalte Wasser um sich bei der Hitze abzukühlen. Und die Eltern? Neben dem Pool auf einer Liege zu sitzen und ein schönes Buch lesen? Eher schlecht, wenn man das Buch nicht lesen kann. Schlafen? Auch eher nicht so gut, die Kinder sollten vielleicht auch noch mit einem Auge beobachtet werden, beim toben im Wasser. Eine andere Beschäftigung für die man nicht lesen können muss, aber man gleichzeitig die Kinder im Auge hat?
Ein Fernsehgerät oder ein Game-boy wäre jetzt doch optimal! Es sollte doch aber ein schöner und entspannender Urlaub werden und vor dem Fernseher hocken oder mit dem Game-boy zu spielen, kann man doch auch zu Hause auf dem Sofa.
Vielleicht schmeckt das Essen im Hotel ja auch so gut, dass das schon einen großen Teil der Entspannend bringt. Jedoch ohne lesen, kann man die Speisekarte gar nicht entziffern. Fotos von den Speisen wären doch da ganz praktisch oder nicht? Doc auf Fotos sind nicht immer alle Zutaten genau zu erkennen. Und wenn in der Spezialität des Hotels Nüsse, ein bestimmtes Gewürz oder eine bestimmte Sorte Gemüse drin ist, was bei jemandem eine allergische Reaktion hervorruft, wäre eine Speisekarte mit Bildern wohl doch nicht so vorteilhaft.
Schnell ein Medikament gegen die Allergie in der Apotheke besorgen? Was bloß tun wenn die Frau hinter dem Tresen eine völlig andere Sprache spricht und ihr Englisch auch eher keins ist? Packungsbeilage lesen? Schlecht möglich ohne lesen zu können.
Einen deutschen Arzt anrufen, um den um Rat zu bitten? Ein Telefonbuch hat aber auch ein paar Buchstaben, die zu lesen sind.
Vielleicht hat man Glück und die Allergie verschwindet nach ein paar Tagen von allein, trotzdem eher schlecht, da ein Urlaub meist nicht sehr lang ist. Jedoch vielleicht besser warten als das Medikament irgendwie zu schlucken, sodass noch etwas schlimmeres passiert.
Am letzten Tag noch ein oder 2 Postkarten an Oma, Opa und die Freunde schicken, die schon auf ein Lebenszeichen warten? Schreiben hat irgendwie auch einen großen Zusammenhang mit Lesen und auch wenn das schreiben klappen würde, könnten Oma und Opa es zu Hause wohl schlecht verstehen, ohne zu lesen. Bilder schicken? Klappt bestimmt auch, sind zwar bestimmt mehr als zwei um alles zu zeigen und ob es dann nicht doch vielleicht schöner ist die Allergie nur beschrieben zu kriegen, als ein schönes Foto von den aufgekratzten Stellen zu bekommen?
Am Ende des Urlaubs noch schnell die Hotelrechnung bezahlen, wobei man ja nicht mitbekommt wenn man die falsche oder erst einmal schön über den Tisch gezogen wird, da man es ja eh nicht lesen kann.
Wieder zu Hause angekommen, überlegt man es sich vielleicht im nächsten Jahr zwei mal, ob man in den Urlaub möchte.
(Jana Gerdt)
Ich finde deinen Text sehr gelungen. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen, denn die Idee, anhand eines Urlaubes darzustellen wie wichtig lesen ist, ist dir gut gelungen und es ist eine erfrischend andere Art das gewünschte Thema umzusetzen.
In deinem Text wird gut deutlich gemacht was für eine große Rolle das Lesen in unserem Leben spielt.
(Julia Bertram)
Ich finde deinen Text auch sehr gut, ich hatte viel Spaß beim lesen. Besonders amüsant fand ich die Stelle, an der du sagst, dass man ohne lesen keinen anderen Beruf ausüben könnte außer den eines Friseurs.
(Rebecca Donaldson)
Mir gefällt dein Text sehr gut. Als ich ihn gelesen habe, konnte ich selbst erst mal gar nicht aufhören, fast wie bei einer Geschichte. Und trotzdem hast du deine eigenen Gedanken mit eingebracht und ein Teil deiner eigenen Meinung wird sichtbar.
(Lucia Krause)
Literatur?
"Ich habe neulich dieses Buch gelesen, es handelt von einer Familie mit fünf Töchtern und die Mutter versucht sie alle so schnell wie möglich unter die Haube zu bringen. Dabei treten verschiedene Schwierigkeiten auf, es verläuft nicht alles nach Plan, weil der Auserwählte für die älteste Tochter von seinem Freund davon abgehalten wird, sie zu heiraten. Ach, du musst das Buch einfach mal lesen, es ist einfach nur toll und gleichzeitig auch noch ein Klassiker der Weltliteratur."
"Wie heißt denn das Buch?"
"Stolz und Vorurteil von Jane Austen."
"Ein Klassiker der Weltliteratur? Was genau macht die Bücher zu Literatur, sind nicht alle geschriebenen Texte Literatur?"
"Also, ich glaube die Autoren, die solche Texte verfassen, verwenden bestimmte Stilmittel, womit sie die Leser dazu bringen, sie zu überzeugen, dass sie das Buch fesselt und dass sie nicht mehr aufhören können zu lesen. Wir haben das zwar schon im Deutschunterricht gelernt, aber ehrlich gesagt verstehe ich nichts davon. Wenn ich versuche, einen literarischen Text zu schreiben, kommt dabei nichts weiter heraus als leere Worte, ohne Bedeutung."
"Ja, das ist bei mir nicht anders, ich bin auch nicht mehr so gut in Deutsch."
"Na, ja und Literatur kommt glaube ich aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "Wort" oder "Buchstabe". " ...
(Rebecca Donaldson)
Ich find deinen Dialog gut, eine ganz andere Art von literarischen Text. Ausserdem find ich gut, dass du eine kurze Zusammenfassung von einem Buch, das dir gut gefallen hat, mit reingebracht hast.
(Jana Gerdt)
Wir finden deinen Text sehr gut. Er ist ganz anders als die anderen literarischen Texte und somit sehr interessant zu lesen. Du zeigst deutlich was Literatur und Lesen für dich bedeutet. Du hast zwar deine eigene Meinung nicht konkret beschrieben, doch wenn man den Text öfter liest, glaubt man deine eigene Meinung herauszuhören! Wir finden es gut, dass du dich von dem geschlossenen Text entfernt hast und eine Dialog-Form gewählt hast, denn durch diese Form kommen deine Gedanken viel klarer zur Geltung, als wenn du deine Gedanken im geschlossenen Text geschrieben hättest.
(Eugen Bergen & Anna-Lena Drewes)
Also dein Text ist mal ganz anders als alle die, die ich davor gelesen habe. Du hast daraus ein richtiges Interview gemacht. Allerdings kommt bei dir überhaupt nicht deine eigene Meinung zum Lesen heraus, sondern nur ein bisschen zur Literatur. Am Schluss hat das dann aber auch aufgehört und du hast ein bisschen über den Deutschunterricht geredet, wobei ich das gar nicht nachvollziehen konnte... Versuch von dieser direkten Interviewform weg zu kommen...
Lisa Kurz
Muss man lesen können?
Nein, man muss nicht lesen können. Zumindest nicht, wenn es darum geht den Inhalt eines Buches zuerfahren, denn dazu wurden die Hörbücher erfunden.
Jedoch was wäre eine Welt ohne lesen?
Wir könnten den allseitsbeliebten Computer nicht bedienen, hätten keinerlei Orientierung im Straßenverkehr oder in fremden Städten, wir würden Probleme mit Warnhinweisen auf beispielsweise Medikamentbeilagen bekommen, ich würde jetzt nicht diesen text über "lesen" verfassen, wobei das nicht das schlimmste Problem sein würde.
Wie würden wir ohne lesen zu können mit einem Brieffreund kommunizieren können?
Angenommen es gäbe die Möglichkeit vom Telefonat nicht, gar nicht!
Unsere komplette Kommunikation wäre in vielen Situationen eingeschränkt.
Da stellt sich die Frage, ob lesen nicht doch wichtig für die Menscheit ist!?
Lesen bildet sagt man, doch in der Schule ist lesen eine Qual und zwanghaft, dass weiß man.
Sobald etwas zwanghaft ist, macht es keinen Spaß mehr und wenn man ein Buch zu Ende lesen will muss es auch Spaß machen, sodass man während des Lesens in die Bücherwelt "eintauchen" kann.
Wenn man lesen kann, kann man auch schreiben. So scheinen diese beiden Fähigkeiten eng miteinander verbunden zu sein. Doch das Wort "schreiben", erhält viel mehr Bedeutungen wenn man es in einem Aussagesatz verwendet:
"Ich kann schreiben!"
Was will derjenige mir mit diesem Aussagesatz sagen? Will er mir mitteilen, dass er das Alphabet beherrscht, literarische Texte verfassen kann, oder es nur vorgibt zu können, da er Angst hat von seinen Mitmenschen geärgert zu werden?
Wird man gemobbt wenn man nicht lesen kann?
Lesen bedeutet Bildung und wenn man nicht lesen kann besitzt man dieses gewisse Spektrum an Bildung nicht und gilt somit als "dumm".
Aber lesen und schreiben muss man nicht nur in der Schule. Man kann auch freiwillig alles aufschreiben, was im kopf rumirrt! Man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen.
Wenn es langweilig ist und man lesen kann, liest man ein Buch!
Einen herzzerbrechenden Roman, einen spannenden Krimi, ein magisches Fantasy-Buch, einen Angst einflößenden Thriller oder ein aufregendes Abenteuerbuch?
Aber wenn man nicht lesen kann, langweilt man sich. Langeweile macht "un-fit" sagt man.
Und wenn man "un-fit" ist lässt man sich "gehen" und isoliert sich von der Außenwelt.
Deutet man jedoch Isolation, kann das auch bedeuten das man sich von der Realität isoliert um in fremde Bücherwelten einzutauchen und sich in die Charaktere der Buchiguren hineindenken und überlegen was man selbst in bestimmten Situationen gemacht hätte, jedoch ist das nicht möglich in Welten einzutauchen und dich mit den Hauptfiguren zuvergleichen, denn du kannst ja nicht lesen!
Ich lese nicht gerne. Vielleicht aus Zeitmangel, aber vielleicht auch, weil ich mich nicht so sehr dafür interessier und lieber meine Zeit anders verbringe, als in Buchwelten einzutauchen.
(Anna-Lena Drewes)
Wir finden deinen Text interessant und uns gefällt besonders, dass du auch auf den alltäglichen Sinn des Lesens eingehst. Dass du die Verbindung des Lesens und Schreibens in deinem Text zum Ausdruck bringst, ist ebenfalls sehr positiv.
Julia Bertram und Luise
LESEN - Brauchen wir das eigentlich??
Viele von euch Schülerinnen und Schülern werden in der Schule mit dem plichtmäßigen Lesen konfrontiert. Doch anschließend fehlt euch zu Hause die Lust daran.
Aber woran liegt das,
denn schließlich müsst ihr zu Hause die Texte weder analysieren noch interpretieren und ihr könnt selbst entscheiden welches Buch ihr lesen wollt.
Ihr habt einfach noch kein Buch gefunden, welches euch entspricht und euch in die Welt des lesens einführt. Denn wenn ihr erst dieses Buch gefunden habt, könnt ihr euch nicht mehr davon lösen. In der Welt des Lesens könnt ihr einerseits sehr viel entdecken und andererseits sogar einiges lernen, da ihr die verschiedensten Ereignisse, Erlebnisse sowohl als auch Handlungen vorgelebt bekommt.
Verzweifelt nicht, wenn ihr bereits die Welt des Lesens kennen gelernt habt, wenn ihr einem Freund oder einer Freundinn, der/die noch kein Leser ist, von dieser neuen udn bezaubernenden Welt erzählt, jedoch nicht auf das geringste Interesse auf der Gegenseite stoßt, denn diese Erfahrung muss jeder selbst machen.
Doch warum ist es so wichtig diese Erfahrung mit dem Lesen zu machen?
Ganz einfach! Bücher helfen euren Horizont, also den Horizont des Lesers, zu erweitern. Das liegt daran das man sich oftmals mit einer dort handeldenden Person identifiezieren und sich in ihre Lage versetzten kann.
Außerdem tragen Bücher ebenfalls dazu bei die eigenen Träume, Wünsche und Hoffnungen auszuleben, was vorallem für den menschlichen Geist von besonderer Bedeutung ist.
Denn was ist schon ein Mensch ohne Träume?
Ein Wesen das Tag für Tag lebt, sich jedoch auf nichts aber auch an nichts mehr erfreuen kann.
Jetzt könnt ihr euch die Frage: "Lesen-Brauchen wir das eigentlich?" wohl selbst beantworten.
(Anastasia Dunst)
Ich finde deinen Text sehr gut, er ist interessant geschrieben und man kann ihn gut lesen. Besonders das Ende ist mir ins Auge gesprungen, da man sich mit diesem sehr gut identifizieren kann und es gut zeigt bzw. beschreibt warum wir Lesen brauchen.
(Thomas Ehlert)
Also wir fanden es auf jeden Fall gut, dass du den Leser direkt ansprichst. Aber irgendwie kommt deine eigene Meinung überhaupt nicht hervor. Es scheint eher so, als wenn du andere überzeugen willst, mehr zu lesen. Dein letzter Satz passt an dieser Stelle nicht wirklich, weil wir uns es erstens nicht selber beantworten können und zweitens kommt er so abgehackt und passt nicht zu dem, was davor war.
Lisa Kurz und Artur Bednarski
Lesen - Mehr als Schwarz auf Weiß ?!
Schwarz auf Weiß was ist das schon? Ein schwarzer Fleck auf einem weißen Blatt, eine schwarze Weste auf einem weißen Shirt oder eine Ansammlung vieler schwarzer Buchstaben auf einer weißen Seite in einem Buch?
All dieses wäre möglich, jedoch interessiert im Moment nur das eine. Das Lesen. Das Wahrnehmen und Verstehen vieler Buchstaben auf einem Haufen.
Warum quält man sich durch hunderte von Seiten? Um das Verlangen, die Sehnsucht nach Interessantem zu stillen? Um auf eine Suche, eine Reise in die eigene Fantasie zu gehen?
Es gibt viele Hintergründe warum man liest. Aus Zwang in der Schule ,aus Spaß an der Freud oder einfach als alltäglicher Zeitvertrieb. Jedoch sind die Wahrnehmungsverhältnisse anders. Wer liest denn schon wenn er dazu gezwungen wird mit 100 % und mit Herz? Ich auf jeden Fall nicht und ich glaube da spreche ich nicht nur von mir, sondern von vielen Menschen in meinem Alter!
Es gibt viele Arten von Büchern die immer anders aufgebaut und strukturiert sind. Thriller, Krimis oder Dramen zum Beispiel erzeugen beim Leser das Versetzen in die spielende Handlung des Buches. Andere Bücher, wie zum Beispiel Sachbücher oder Geschichtliches Wesen berichten über schon vorangegangene Handlungen oder bestimmte Teilbereiche des Lebens.
Was eine Person zum Lesen interessant findet, kann nur sie für sich selber herausfinden. Sie kann über ein Buch auf verschiedene Arten urteilen oder es sich aussuchen. Ein ansprechender Titel oder ein sehr interessantes Coverbild spielen dort sehr oft eine wichtige Rolle.
Mir selber hilft das Lesen einen spannenden und aufregenden Klang in unser, durch Kontrollen und Eintönigkeit geprägtes Leben zu geben. Lesen öffnet eine Tür in eine noch nicht entdeckte und erforschte Welt, in der ich meiner Fantasie und meinen Gedanken freien Lauf lassen kann.
(Lisa Huch)
Lisa, dein Text gefällt mir, weil er sehr interessant geschrieben ist und sich gut an den Leser richtet.
Außerdem gefällt mir deine Überschrift. Auch deine Auswahl an Argumenten ist gelungen.
(Jan-Niclas Brockmeyer)
Lisa, mich hat dein Text spontan angesprochen und interessiert, so dass ich ihn wiederholt und genauer gelesen habe. Mich hat deine Eingangsmetapher ("Schwarz auf Weiß") und die daran geknüpften Fragen zum Nachdenken gebracht. Auch dein Schlussabsatz ist metaphernreich formuliert und stößt - bei mir - auch deshalb auf verstärktes Interesse. Genau das will ein Verfasser ja erreichen: Leser beginnen über ihre Einstellung, also über sich selbst nachzudenken.
R. Eickmeier
Also wir finden besonders deine Einleitung sehr gelungen, weil sie sehr kreativ ist. Im weiterem Verlauf hast du viele neue, gute Gründe genannt um zu lesen. Allerdings sollte deine eigene Meinung mehr hervor gehoben werden. Dein letzter Satz bildet eine gute Abrundung für deinen Text.
MfG Lisa Kurz und Artur Bednarski
Was ist eigentlich Lesen???
Lesen ist ein Thema , zu dem du sicher sofort etwas sagen kannst. Du hast sicher schon ein paar Bücher oder auch nur Artikel gelesen. Doch kannst du mir auch auf die Frage „Was ist eigentlich Lesen für mich?“ antworten? Dies ist eine relativ weit reichende Frage und du solltest dir zuerst einmal klar machen, „Wann lese ich eigentlich?“, „Warum lese ich eigentlich?“ und vielleicht sogar „Wie lese ich eigentlich?“
Nehmen wir doch zu Anfang mal die Frage „Wann lese ich eigentlich?“. Die Antwort darauf wird wohl bei jedem anders sein, doch bei wiederum jedem wird sie in eine der Kategorien fallen. Entweder lese ich aus Langeweile, aus Neugierde oder einfach, weil ich gerne lese und gerne in andere Welten eintauche. Bei mir persönlich würden sogar zwei Kategorien zutreffen und zwar die erste und die zweite Kategorie, denn diese Kategorien lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Zum Beispiel, langweile ich mich gerade, schau mich um und lese eine interessante Überschrift , bleibe ich dort hängen. Mein Bruder zum Beispiel sucht wiederum nach bestimmten Themen, da ihn diese einfach reizen. Doch das trifft wiederum eher auf kleinere Artikel und Geschichten zu. In die dritte Kategorie passt zum Beispiel meine Mutter sehr gut. Sie sucht beispielsweise einen Thriller und kauft und liest dann auch einen.
Damit haben wir eigentlich auch schon die nächste Frage beantwortet und zwar „Wann lese ich eigentlich?“. Wir lesen einfach, um uns unsere Zeit zu vertreiben, aber auch, um neues zu finden, zu entdecken. Doch besonders, um etwas Neues zu entdecken, scheint hier sehr interessant zu sein. Nur was wollen wir denn bitte schön entdecken? Eine neue Welt, ein neues Abenteuer einfach eine neue Geschichte. Beim Lesen ist die Fantasie gefragt; Denn erst wir, der Leser, geben dem Buch das gewisse Etwas. Jeder, und ich meine jetzt wirklich jeder, wird sich dabei ertappen, wie er sich alles beim Lesen eines Buches oder einer Geschichte, vorzustellen versucht. Auch eine gute „vollendete“ Geschichte, also eine zuende gelesene Geschichte, wird einen weiter beschäftigen. Wir führen sie weiter oder ergänzen sie. Vielleicht bilden wir uns auch selbst ein alternatives Ende. All das hängt immer davon ab, wie sehr wir uns in die Geschichte hinein versetzen können. Um so größer der Bezug, desto spannender die Geschichte.
Doch auch das muss noch nicht alles sein. Man kann sich auch die Frage stellen, „Wie lese ich eigentlich?“. Ich würde mal behaupten, dass wir den Unterschied zwischen dem „Ich lese aus Langeweile“ – Leser und dem „Ich lese, weil ich es mag und in neue Welten eintauchen“ – Leser sehen können.
Wenn ich aus reiner Langeweile anfange zu lesen, werde ich das Buch schneller weglegen, oder erst gar kein Buch anfangen, sondern lieber einen Artikel oder eine Kurzgeschichte lesen. Doch meine Mutter, die gerne liest, sucht sich gezielt ein Buch aus und liest dieses auch schnell durch. Das liegt daran, dass sie die Motivation und den Spaß am Lesen hat und es in guten Büchern immer wieder diese Höhepunkte gibt, damit der Leser am Ball und die Geschichte spannend bleibt.
All das zusammen ergibt, was Lesen eigentlich für uns ist. Es ist eine Art Leidenschaft, eine Art Abenteuer zu erleben, in andere Welten ein zu tauchen, Erfahrungen zu machen, oder auch „nur“ ein Zeitvertreib, ein Mittel, um an neue Informationen zu kommen oder ein Mittel, um die eigene Neugierde zu bekämpfen.
(Thomas Ehlert)
warum lesen ?
Viele lesen weil sie Spaß daran haben, manche lesen weil ihnen langweilig ist, andere wiederum weil sie müssen, z.B. die Pflichtlektüre in der Schule. Die Lehrer sagen es wäre ein unglaublich spannendes Buch, wir könnten das Kotzen dabei kriegen.
Aber warum lesen die alten Leute lieber als die Jugend von heute?
Im Zeitalter der Computer sitzen die meisten Kinder vor der Glotze und haben mit lesen so viel am Hut wie Feuer mit Wasser. Es passt einfach nicht zusammen. Die Lust am lesen wird von der anrollenden Flutwelle von Computern und Fernsehern gelöscht. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Viele Schüler können einen Text nicht fehlerfrei und fließend durchlesen weil ihnen einfach die Übung fehlt. Des Weiteren treten Konzentrationsstörungen und Unaufmerksamkeit in der Schule auf.
Aber ist denn Computer spielen oder Fernsehen gucken so viel spannender als lesen?
Den Kindern reicht es nicht mehr einfach nur dazu sitzen und zu lesen sondern sie wollen aktiv ins Geschehen eingreifen, so wie bei Computerspielen. Dadurch verlieren sie ihre Fantasie.
Wenn man ein Buch liest ist man oft in seiner eigenen Welt und denkt sich seinen Teil dabei und stellt sich vor wie das Buch weitergehen könnte.
(noch nicht fertig)
(Jesko Becker)
Du hast schon einige gute Ideen, die du auch genau beschreibst. Allerdings wird dort nur auf die Kinder eingegangen, die fernsehen oder vor dem Computer sitzen. Vielleicht solltest du dir noch ein paar weitere Argumente überlegen. Wir vermissen zusätzlich noch deine eigene Meinung. Die solltest du auf jeden Fall noch näher erläutern (falls sie da überhaupt schon drin steckt... wir waren uns da nicht so sicher). Achte mehr auf deine Struktur und bring erst ein Thema zu ende, bevor du ein neues anfängst.
Lisa Kurz und Artur Bednarski
Warum liest man überhaupt?
Lesen? Warum heute noch lesen?
Lesen scheint mehr und mehr altmodisch zu werden. Uncool..
Lesen tun nur Großeltern. Und die eh nur, weil sie noch keinen Fernseher haben.
Und ich. Nicht selten. Und noch weniger selten höre ich erstaunte Nachfragen:
„Warum?“ „Hast du zu wenig zu tun?“ Die Antwort ist, dass ich leider viel zu viel zu tun habe. Sonst würde ich noch mehr lesen. Ehrlich.
Aber wer von euch, kann das Gefühl schon nachvollziehen, sich abends schon früher ins Bett zu legen, um noch etwas lesen zu können? Diese Vorfreude, wenn du die richtige Seite suchst. Die Worte, passend aneinandergereit , die dir mit einem verlockenden Flüstern Geschichten zuraunen? Wer von euch kann schon nachvollziehen, wie sehr einen Geschichten mitnehmen, mitreißen können, als wollen sie dich zwischen den Worten ertränken?
Wer hat schon mal mitweinen, mitlachen oder mitfiebern müssen, als ginge es um das eigene leben, und nicht um das der Figur in dem Buch vor einem? Wer hat die bedruckten Seiten schon mal so sehr zum Leben erwecken können, dass du sie scheinbar atmen hörst und die Welt um dich herum so nebensächlich ist, dass du sie ohne weiteres für ein paar Stunden vergessen willst?
Ist es DIR auch schon mal passiert, dass du morgens um 6 auf die Uhr schaust und feststellst, dass du mal wieder- ohne es zu bemerken- die Nacht durchgelesen hast?
Ist es DIR auch schon mal passiert, dass du ein buch durchgelesen, und sofort noch mal von Vorne angefangen hast, weil du dich noch nicht von den Personen hättest trennen können?
Personen, die zu Freunden oder Feinden geworden sind. Personen, aus Buchstaben, Wörtern und Sätzen geschaffen, aber so lebendig wie die Mitmenschen, so vertraut wie Kindheitsfreunde.
Ich lese jedenfalls gerne. Punkt. Noch Fragen?
(Luise)
Ich finde deinen Text echt gut gelungen.
Du gehst auch auf deine Lesegewohnheiten ein und sprichst den Leser direkt drauf an, ob er/sie auch schon die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Und du vertrittst deutlich deine Meinung zum Thema Lesen! (:
(Anna-Lena Drewes)
Ich liebe deinen letzten Satz xD Wir mögen deinen Text echt gerne, weil du versucht hast, verschiedene Situationen zu beschreiben, wie du dich fühlst, wenn du liest. Du hattest einen sehr guten Ausdruck, der klar und verständlich gezeigt hat, was du meinst. Dein Text hat Arti echt mitgerissen und jetzt eröffnet er den ersten Luise- Fanclub und wird erster Vorsitzender ;-)
Lisa Kurz und Artur Bednarski
Luise, wir finden deinen Text sehr gelungen, da er deine persönliche Einstellung und "Leidenschaft" zum Lesen gut rüberbringt. Auch die Frage, die du in deiner Überschrift gestellt hast, hat der Text gut beantwortet. Vor allem durch deine kurzen und aussagekräftigen Sätze (vor allem am Anfang) bekräftigst du deine Meinung zum Lesen. Sehr schön.Die rhetorischen Fragen in deinem Text machen sehr gut deine persönliche Stellung zum Lesen deutlich. (Sandra Horn & Lisa Huch)
Ich finde deinen Text sehr gut gelungen, denn du machst sehr gut deutlich, wie deine Einstellung zum Lesen ist. Auch gefällt mir gut, wie du deine verschiedenen Lesegewohnheiten mit einer Frage an den Leser verbunden hast. Die letzten drei Sätze sind echt gut :D
(Julia Bertram)
Lesen - "Ja" oder "Nein"
Lesen liegt im Sinne des Betrachters. Sobald nämlich irgendwer das Wort „Lesen“ in den Mund bekommt streiten sich die Gemüter.
Auch ich frage mich des öfteren warum man überhaupt liest, was einen zum Lesen gebracht hat und warum es diesen Zwiespalt zwischen denen gibt, die einfach in ihrer Freizeit ein Buch lesen und denen, die es schon als Alptraum auffassen, in der Schule ein Buch zu lesen und in der Freizeit sowieso.
Doch vielleicht liegt dort der springende Punkt, denn, die in der Schule gelesen Lektüren, müssen oft einfach nur analysiert, der Inhalt wiedergegeben werden und, und,und. Meiner Meinung nach könnte es genau das sein, was diesen Leuten die Laune verdirbt und es vielleicht nur etwas an Überzeugung und Neugier für Bücher fehlt, die im Interesse liegen.
Nun stellt sich mir noch die Frage, ob Lesen heute noch ein Trend ist oder es doch auf zu viel Abneigung trifft. Denn oftmals wird Lesen ja als Albern oder als Langweilig angesehen.
Also „Ja“ oder „Nein“.
Meiner Meinung nach ist Lesen etwas Zeitloses und Unabhängiges, man nimmt sich ein Buch, beginnt es zu lesen und langsam entwickelt sich daraus eine eigene Welt, in der alles nach eigenen Gedanken abläuft und man identifiziert sich mit dem Buch. Das ist für mich persönlich der Reiz am Lesen, egal ob aus Langweile oder festen Entschluss, Lesen ist immer eine neue Erfahrung für mich.
„Ist Lesen eine Nebensache im Alltag“?
Es scheint wohl so als könne man doch heutzutage alles durch die Medien erfahren – also ohne Lesen, doch wenn man sich dann mal überlegt, dass außer im Fernseh kaum Sachen nur visuell oder über das Gehör übertragen werden, bekommt das Lesen doch wieder eine wichtige Rolle, denn ob es im Internet ist oder wo auch immer, man kommt um das „Lesen“ nicht herum. Außerdem hat es einen weiteren Effekt, man erweitert seinen Wortschatz und fördert seine Rechtschreibung durchs Lesen. Somit ist es ein großer Teil der
Bildung, der durch das Lesen vermittelt wird.
Abschließend muss ich sagen, dass für mich Lesen auch heutzutage noch im Mittelpunkt steht und es eine interessante Weise ist, sich zu beschäftigen. Und daher es ist wohl kaum möglich da herumzukommen.
(Jan-Niclas Brockmeyer)
Uns gefällt dein Text wirklich gut!
Du hast nicht nur deine eigene Meinung gut rübergebracht, du zeigst auch gut, wie das Lesen in der Gesellschaft angesehen wird. Deine Idee, dass Lesen zeitlos ist, gefällt uns sehr gut! Wir wären nicht auf die Idee gekommen, so über dieses Thema nachzudenken.
(Anna-Lena Drewes & Eugen Bergen)
Mir hat dein Text gut gefallen.
Du hast einen inneren Monolog geschrieben und gute Argumente für deine Fragen gefunden.
Auch gut finde ich, dass du am Ende deine eigene Meinung nochmal hervorgehoben hast.
Anita Oster
Du hast ein paar interessante Themen angesprochen. Ich gebe dir in vielen Punkten Recht, z.B. dass man um das Lesen nicht herum kommt auch wenn man nur im Internet surft oder Fernsehen guckt.
Jesko Becker
Lesen – Zeitverschwendung oder gelungener Zeitvertreib?
Was ist es, das uns zum Lesen treibt?
Zwang? Langeweile? Oder sogar wahre Freude am Lesen?
Ich würde sagen: Jeder dieser Gründe.
Warum?
…Langeweile – Jeder kennt sie: Die lange Autofahrt. Draußen spielen? Unmöglich. Am PC sitzen? Geht nicht. Etwas mit Freunden unternehmen? Geht auch nicht. Was kann man also tun, um diese tödliche Langeweile zu vertreiben? Klar, man kann sich einem Buch widmen und so ist die Langweile schnell verflogen.
…Zwang – Ständig muss man in der Schule Texte analysieren, manchmal sogar ganze Bücher. Doch meistens quält man sich durch diese Bücher und ist am Ende nur froh, dass man endlich fertig ist.
…Freude am Lesen – Geht das wirklich? Gibt es Menschen, die freiwillig und gerne lesen?
Ja, die gibt es in Massen. Manchen Menschen verhilft das Lesen dazu, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, sich ihre eigene Welt aufzubauen und dem Alltag eine Zeit lang zu entfliehen. Sie fiebern mit; sind traurig, wenn die nette Dame ihren geliebten Ehemann bei einem tragischen Unfall verliert, haben Angst, wenn der Psychopath in das Haus der fünfköpfigen Familie einbricht und dort seine Schandtaten vollbringt.
Mir persönlich geht es zumindest oft so, wenn ich ein gutes Buch lese. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich den Tränen nahe bin oder Gänsehaut bekomme. Ich liebe es, ein spannendes Buch zu lesen.
Trotzdem würde ich mich nicht als Leseratte bezeichnen. Ich würde das Lesen am helllichten Tag nämlich niemals einem Treffen mit Freunden oder auch meinem PC vorziehen. Lesen ist für mich eine Beschäftigung für den Abend bevor man schlafen geht. Doch dann kann es auch vorkommen, dass ich die Zeit total vergesse und auf einmal viel zu spät das Licht ausschalte. Mit der Folge, dass ich am nächsten Morgen evtl. übermüdet bin.
Um zu meiner Ausgangsfrage zurück zu kommen (Lesen – Zeitverschwendung oder gelungener Zeitvertreib?), muss ich sagen, dass das Lesen für mich einen gelungenen Zeitvertreib und keinesfalls Zeitverschwendung darstellt. Das Lesen hat meiner Meinung nach nur positive Seiten. Mir fallen zumindest keine negativen Aspekte ein.
Und was wäre schon ein Leben ohne Lesen?!
(Sandra Horn)
Ich finden deinen Text gut, du versuchst eine Frage aus allen Sichtweisen zu beantworten und meiner Meinung nach ist dir das gut gelungen. Ich kann deine Meinung gut nachvollziehen, weil ich es in etwa genau so sehe.
Du hast den Leser gut in deinen Text mit einbezogen und direkte Fragen an ihn gerichtet.
(Eugen Bergen)
LESEN
Warum lese ich überhaupt?
Aus Langeweile? Als Zeitvertreib? Weil vielleicht nichts im Fernsehen kommt oder weil mich die Musik, die ich sonst gern zum Zeitvertreib höre, anödet und ich schon jede Zeile mitsingen könnte? Sich dann ein Buch zu schnappen und in eine ruhige Ecke des Hauses zu verziehen kann richtig entspannend sein. Wenn einen keiner stört, dann kann man sich am besten auf die Geschichte konzentrieren.
Weil ich’s muss? Vielleicht für die Schule? Einen Text erst lesen, dann zusammenfassen. Eine häufig gestellte Aufgabe, gerade in Englisch oder beispielsweise Französisch. Aber insbesondere in einer Fremdsprache überwiegt der Stolz dem Zwang einer Verpflichtung einen schwierigen Text am Ende doch richtig verstanden und interpretiert zu haben.
Aus Interesse? Interesse an einem Buch, welches einem empfohlen und in den höchsten Tönen gelobt wurde? Natürlich, es macht einen neugierig. Man möchte selbst in eine fremde Welt eintauchen, sich verzaubern lassen und sie entdecken.
Wie wäre die Welt ohne das geschriebene Wort? Diese Welt wäre chaotisch, unorganisiert und vor allem trostlos! Es gäbe beispielsweise keine Straßenschilder, keine Adressen, keine Ortsnamen, keine Kommunikationsmöglichkeiten, die selbst über große Entfernungen noch verbinden… Was ist mit dem Internet? Es gäbe wahrscheinlich auch kein Internet. Denn wie will man ohne auch nur ein Wort lesen und schreiben zu können die Tastatur bedienen, E-Mails schreiben oder chatten?
Oder eine wahrscheinlich noch schlimmere Vorstellung: Wie kann man sich in einer Welt zurecht finden ohne lesen zu können? Vermutlich nur sehr schwer. Alles hängt mit dem Lesen zusammen. Wie soll man den richtigen Bus finden, ohne den Fahrplan lesen zu können?? Es ist sehr schwer nachzuvollziehen wie sich Menschen fühlen, die nicht lesen können. Sie sind ausgeschlossen aus dem gesellschaftlichen Leben. Sie können keinen Führerschein machen, keine Bücher lesen, keine Mails schreiben, selbst das Einkaufen wird ihnen so zur Last gemacht… Alles ist irgendwie fremd und unverständlich für sie.
Eine Welt ohne Wörter, ohne das Lesen… unvorstellbar!
(Julia Bertram)
Ich finde deinen Text gut gelungen. Er regt einen zum Nachdenken an.
Luise