Beschreibung des Internet-Auftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Vorstellung von Schwerpunktthemen sowie Handlungsmöglichkeiten (:toc:)
Internetauftritt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
1. Aufbau der Seite
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz:BMZ)
präsentiert sich auf der hauseigenen Domain (http://www.bmz.de/de/index.html) in einem
modernen und zeitgemäßen Gewand.
Die Seite ist übersichtlich gestaltet und bietet eine Navigationsleiste sowie
einige nützliche Features, wie zum Beispiel einen Newsticker, einen Kalender mit wichtigen
Terminen und einen zu abonnierenden Newsletter.
In der Navigationsleiste befinden sich zahlreiche Unterthemen, die einem zum Beispiel einen
Einblick in die Ziele, Pressearbeit und Erfolge des Ministeriums gewähren.
Desweiteren gibt es eine Suchfunktion, mit deren Hilfe man direkt gewünschte Unterthemen
ansteuern kann, die nicht auf Anhieb in der Navigationsleiste zu finden sind.
Auch lassen sich ältere Artikel der in der Mitte angesiedelten Nachrichtenleiste durch diese
Suchfunktion finden.
2. Entschuldung vorantreiben
2.1 Hintergrund
Die Ärmsten der Armen Länder verschulden sich durch sehr hohe Zinsen- und Tilgungszahlungen
immer weiter und geraten so in einen "Schuldenstrudel". Der Leidtragende ist die Bevölkerung:
manche Länder geben neunmal mehr Geld für die Schuldentilgung aus, als für die dringend notwendigen
Verbesserungen der Infrastruktur und der medizinischen Versorgung.
Weshalb verschulden sich Länder bzw. arme Länder überhaupt?
Länder, welche als solches, nicht über viele liquide Mittel verfügen, sind auf Kredite
aus dem Ausland, bzw. aus Industrieländern angewiesen. Diese benötigen sie, um laufende Kosten, unter anderem auch bereits laufende Kredite zu decken.
Hieraus resultiert der von uns schon titulierte "Schuldenstrudel".
2.2 Lösung
Der sogenannte Pariser-Club, bestehend aus den wichtigsten Gläubigerstaaten gewährt den
Schuldnerländern längere Laufzeiten der Kredite, also geringere jährliche Rückzahlungen,
Freijahre, in denen keine Zahlungen zu leisten sind, und in sehr schwerwiegenden Fällen auch
Schuldenerlass.
Länder, die unter die Kategorie der ärmsten Länder der Welt fallen, werden unter dem Oberbegriff
HIPC (heavily indebted poor countries/schwer verschuldete arme Länder) zusammengefasst.
Diesen Ländern
werden ca. 63 Mrd. Dollar (das sind ca. 2/3 der Schulden) entlassen, unter der Bedingung, dass der
daraus entstehende Überschuss sofort in die Bekämpfung der Armut investiert wird.
Joscha Retzlaff und Pascal Neumann
1. Aufbau und Inhalt des Internetauftritts :
Die gegliederte Aufteilung der zu wählenden Bereiche ermöglicht eine gute Orientierung. Zur linken befindet sich die Navigationsleiste, mit den Oberthemen :
"Das BMZ" und
"Zusammenarbeit und Entwicklung".
Diese sind wiederum unterteilt in Ministerium,Presse und Service,
sowie Grundsätze und Ziele, Themen und Schwerpunkte, Wege und Akteure, Länder und Regionen, Zahlen und Fakten und Erfolg und Kontrolle.
Im zentralen Bereich des Internetauftritts der BMZ wird über aktuelle Nachrichten, Studien und Projekte berichtet.
Im rechten Bereich der Seite befinden sich ein Kalander, ein Schlagwörterpool, Terminliste und ein Newsletterangebot.
Der Aufbau der Seite erfolgt nach dem gewohnten Schema und ermöglicht das schnelle Auffinden von Informationen.
Fazit : Die Seite wirkt ordentlich und strukturiert, dem Thema entsprechend sachlich und hat keine Unnötigen Animationen oder ähnliches, die vom Thema ablenken würden.
Um sich selbst einen Eindruck zu machen : http://www.bmz.de/de/index.html
2. Themen und Schwerpunkte
HIV und AIDS
Hintergrund:
Die bekannteste Krankheit der Welt AIDS, ausgelöst durch das HI-Virus ist seit über 25 Jahren die weltweit verbreitetste und schwerste Immunerkrankung, die der Menschheit bekannt ist.
Allgemein gilt diese Krankheit als das Synonym für Leid, denn ca. 33 Mio Menschen sind mit dieser Krankheit infiziert.
In den südlichen Bereichen der Erde ist diese Krankheit weiter verbeitet als in unseren westlichen Bereichen.
In Afrika beispielsweise sind knapp 1/5 der Menschen der südlichen Sahara betroffen.
Das heißt, die meisten infizierten Neschen leben in Entwicklungsländern.
Frauen:
Besonders Frauen sind durch diese KRankheit gefährdet und dies zeigt sich auch an der prozentualen Infektionstabelle der Internationalen Gemeinschaften. Aus dieser Studie geht hervor, dass 2007 in den Entwicklungsländern ca. 61% der Frauen infiziert waren, im Gegensatz zu 39% der Männder. Gründe für das erhöhte Infektionsrisiko und die erhöhte Prozentzahl von infizierten Frauen sind zahlreich.
Zum einen ergibt sich dieses Risiko aus der MAchtstellung der Frau, die in den südlichen Ländern keine Entscheidungsfreiheit besitzen, wenn es um Geschlechtsverkehr geht.
Außerdem ist die erhöhte Armut von Frauen dort ein weiterer Faktor. Daraus lässt sich schließen, dass der INfektoinsschutz von Frauen nur mit Hilfe der Männer zu gewährleisten ist (Kondome).
Ursachen und Ausbreitung:
Die weltweite Ausbreitung des HI-Virus ist auf die wirtschaftliche Abhzängigkeit der Entwicklungsländer und der dort lebenden Menschen, sowie auf ein geringes Bildungsniveau zurückzuführen. Weitere Ursachen sind Armut und geringer Sozialer Status von den bereits infizierten Personen.
Ländliche Regionen sind bei der Ausbreitung von HIV ein großes Manko, da dort Vorbeugungsmaßnahmen schwer durchzuführen sind und die Bevölkerung dort im Gegensatz zur Stadtbevölkerung ein höheres Risiko zur Infektion trägt, aber nicht nur dieser Faktor ist ausschlaggebend, denn auch Prostitution, Flucht, Vertreibung sowie kulturelle Entwurzelung spielen bei der Verbreitung eine große Rolle.
Perspektiven:
Perspektiven ergeben sich aus den Vorbeugungsprogrammen der internationalen Gemeinschaft, die sich das Ziel gesetzt hat bis 2015 die Verbeitung des Hi-Virus zu stoppen. Das Vorbeugungsprogramm beinhaltet Aufklärung der Bevölkerung.
Die Verteilung von präventiven Medikamenten mit denen die Kinder infizierter Mütter im Mutterleib geschützt werden können. Und die Verteilung von Verhütungsmitteln.
Allerdings setzt sich die internationale Gemeinschaft utopische Ziele, denn sie glaubt, dass die Verbreitung des HI-Virus durch MAßnahmen wie die Armut zu bekämpfen, Menschenrechte zu stärken, die Bildung der Menschen zu verbessern und die Gesundheitssysteme leistungsfähiger zu machen, lösen müssten. Diese MAßnahmen erscheinen aber unmöglich zu verwirklichen.
von Roman Runte und Dominik Witt
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz BMZ) präsentiert auf seiner Internetseite zunächst aktuelle Themen, wie die EU-Einigung zur Nahrungsmittelhilfe und den Weltbevölkerungsbericht. Außerdem werden aktuelle Studien vorgestellt.
Des Weiteren, findet man unter "Nachrichten" das aktuelle Tagesgeschehen, sowie unter "Direkt zu" Schlagwörter, zu denen die Seite Informationen bietet.
Auch eine Reihe von aktuellen Terminen sind auf der Seite zu finden.
Das BMZ stellt sich selbst unter den Schwerpunkten "Minesterium", "Informationen für die Presse" und "Sevice" mit den Unterpunkten "Kontakt" und "Adressen" vor.
Außerdem informiert das BMZ über "Zusammenarbeit und Entwicklung" mit den Unterpunkten "Grundsätze und Ziele", "Themen und Schwerpunkte", "Wege und Akteure", "Länder und Regionen" sowie "Zahlen und Fakten", und "Erfolg und Kontrolle", die weitere Unterpunkte umfassen.
Des Weiteren, findet man einen Adventskalender des BMZ, der auf Weihnachten einstimmt, durch kleine Fragen einen Einblick in die Arbeit des BMZ bietet und man zugleich etwas gewinnen kann.
Carina und Mariel
1. Inhalt und Aufbau der Homepage des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Die Homepage des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veranschaulicht neben aktuellen Ereignissen auch grundlegende Informationen, wie z.B. Grundsätze und Ziele oder die behandelten Themen und Schwerpunkte.
Auf der Startseite erwarten einen die wichtigen und zeitnahen Aktionen des Ministeriums. So werden u.a. Auftritte der Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Projekte vorgestellt. Momentan ist dort z.B. die Nahrungsmittelhilfe für Entwicklungsländer zu finden. Der Besucher der Homepage wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Ministerium sich für diese alltäglichen Probleme und Krisen einsetzt und deutliche Zeichen setzt, um in diesem Fall, den Hungernden zu helfen.
Desweiteren wird auf die letzten und wichtigsten Nachrichten aus dem Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung hingewiesen. Diese Informationen, die häufig die Menschenrechte und –würde betreffen, werden meist durch Pressemitteilungen gestützt, sodass es dem Leser ermöglicht wird, sich näher mit den Themen auseinanderzusetzen.
Durch Benennung von zukünftigen Terminen und entscheidenden Daten wird der Leser indirekt aufgefordert, die Brisanz der Themen zu erkennen.
Konkrete Beispiele der Zusammenarbeit sind unten auf der Homepage zu finden. Durch einen roten Kasten wird ein Projekt besonders hervorgehoben und durch Bilder veranschaulicht, was den Leseanreiz verstärkt.
Mit Hilfe dieser durchaus ansprechenden Startseite, versucht das Ministerium für wirtschaftl. Zusammenarbeit und Entwicklung Interessenten für ihre Arbeit zu gewinnen, sodass immer mehr Menschen sich u.a. für den Weltfrieden und die Umwelt einsetzen.
Damit es dem Besucher überhaupt gelingt, den Auftrag des Ministeriums zu verstehen, sind auf der linken Seite der Startseite grundlegende Informationen zu finden.
An oberster Stelle stellt sich das Ministerium vor. Dieses umfasst die Leitung, Aufgaben, Aufbau und Organisation etc. Durch diese vorstellenden Informationen bekommt der Leser einen Eindruck der Beteiligten und kann eine nähere Beziehung zu dem Thema aufbauen.
Im Anschluss folgen weitere Aspekte zur Zusammenarbeit und Entwicklung.
Die genauen Grundsätze und Ziele, sowie die Themen und Grundsätze werden durch ebenfalls klickbare Zahlen und Fakten gefestigt. Es wird gesagt, warum die Entwicklungspolitik so wichtig ist und wird durch Erfolge unterstützt.
Insgesamt bekommt der Leser mit Hilfe dieses Mediums einen sehr positiven Eindruck des Ministeriums. Durch eine gute und sinnvolle Struktur wird es einem leicht gemacht, die einzelnen Informationen zu finden und auf Grund von einen ansprechenden Gestaltung auch zu lesen.
Jana
2. Erläuterung der Problematik des HI-Virus'
Von Jahr zu Jahr nimmt die Anzahl der AIDS-Kranken rapide zu. Derzeit sind geschätzte 33 Millionen Menschen an dem HI-Virus erkrankt und leiden an einer Schwächung des Immunsystems. Besonders betroffen sind die Menschen aus Entwicklungsländern, sodass schon die Existenz ganzer Gesellschaften auf dem Spiel steht.
Die schlimmsten Ausmaße hat die Krankheit südlich der Sahara angenommen. Hier leben 26 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion, da sie nicht wie z.B. in europäischen Ländern durch Massenmedien aufgeklärt werden können. Zudem bleibt es in vielen Teilen von Afrika ein Tabuthema.
Dieses ist nicht nur eine menschliche, sondern auch eine wirtschaftliche Katastrophe. Es ist eine der größten Herausforderungen für die internationale und deutsche Entwicklungspolitik.
Besonders häufig betroffen sind Frauen, da für sie ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Mann statistisch gesehen doppelt so gefährlich ist wie für Männer.
Zudem spielt ihre gesellschaftliche Position eine entscheidende Rolle. Sie sind auf die Unterstützung der Männer angewiesen, was häufig ungeschützten Geschlechtsverkehr zur Folge hat. Sie müssen tun, was ihnen gesagt wird und können sich so gut wie nie dagegen wehren.
Bei der Verbreitung von AIDS spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle: An erster Stelle steht die Armut, die dann noch durch ein schlechtes Bildungsniveau verstärkt wird. So wissen viele Menschen nicht, wie groß die Gefahr ist, sich mit dem HI- Virus anzustecken.
Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung setzt sich seit Jahren für die Bekämpfung dieser unheilbaren Krankheit ein. Es unterstützt in mehr als 40 Ländern die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen von Maßnahmen zur HIV-Bekämpfung. Ihre Arbeit besteht hauptsächlich aus der Beratung und Aufklärung der Problematik und unterstützt den Zugang zu Kondomen und weiteren Verhütungsmitteln. Ihr Ziel ist die Anzahl von HIV-Neuinfektionen durch Prävention zu reduzieren, den Zugang zur medizinischer Behandlung zu erleichtern und mit HIV lebende Menschen und ihre Familien in die Lage zu versetzen, ein würdevolles Leben zu führen
Auf der Homepage des Ministeriums wurden bereits zahlreiche Publikationen zur Bekämpfung des HI-Virus veröffentlicht.
In diesen wird u.a. gesagt, dass Gesundheit ein Menschenrecht ist. So hat jeder Mensch das recht auf einen Lebenstandart, der ihm und seiner Familie Gesundheit und Wohl ermöglicht.
Um dieses im Bereich aller Bevölkerungsschichten durchsetzen zu können, ist es unsere Aufgabe zu helfen.
Jana und Philip
Aufbau und Inhalt der Internetseite vom Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Die Aufgabe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besteht darin, auf die Probleme der einzelnen Ländern im globalen Zusammenhang aufmerksam zu machen und Problemlösungen zu finden. Dies wird auf ihrer Homapage veranschaulicht. Hier führen sie ihre Ziele, Grundsätze, Themen und Schwerpunkte auf, die zur Verbesserung der Welt dienen sollen. Hierbei möchten sie dem Ideal, einer Welt ohne Armut, gewaltsame Konflikte und ökologischer Zerstörung näherkommen.
Auf ihrer Startseite informieren sie über aktuelle Ereignisse im Bereich wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.Ein Schwerpunkt hierbei liegt in den Menschenrechten. Zurzeit ist der oberste Bericht auf der Seite ( http://www.bmz.de/de/index.html) ein Artikel über die EU-Einigung zur Nahrungsmittelhilfe für Entwicklungsländer, welche die Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sehr begrüßt.
Daneben findet man linksseitig ein Informationskasten zum inhaltlichen Aufbau der Seite, sowie einer Suchmaschiene zum Finden von bestimmten Themenbereichen.
Zu allererst stellt sich das BMZ vor.
Danach folgt der informativere Teil, das BMZ stellt seine Grundsätze und Ziele, Themen und Schwerpunkte, Wege und Akteure, Länder und Regionen, Zahlen und Fakten und Erfolg und Kontrolle vor. Im Vordergrund stehen hierbei Menschenrechte, der erwünschte Weltfrieden, Energie, Umwelt und die soziale Sicherung.
Durch informative Texte über die jeweiligen Situationen der einzelnen Problematiken, wie zum Beispiel dem Hungerproblem, wird anschaulich auf die Brisantz hingewiesen.
Dabei weisen sie auch darauf hin, dass sie Problemlösungen gefunden haben und daran arbeiten. Aktuelle Nachichten über die Hilfsprojekte sind ebenfalls zu finden.
Rechtsseitig sind aktuelle Nachichten, Reformen und Termine aufgelistet. Desweiteren finden sich Direktlinks zu Themen und Problemen, wie zum Beispiel Afghanistan, HIV/AIDS, Fairer Handel und Doha auf der Seite.
Die Seite ist recht übersichtlich gestalltet und auf einem aktuellen Stand der Nachrichten.
Dinah Roser, Philip Schürckmann
Themen und Schwerpunkte: Hunger
"Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen (...)"
Dieser Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 versichert jedem Menschen das Anrecht auf Nahrung.
Das dies jedoch in der Realität anders aussieht wird immer wieder an Zahlen verdeutlicht. Innerhalb eines Jahres sterben 1 Millionen Menschen an den Folgen von Hunger. Das sind ca. alle 3,5 Sekunden. Das besonders Tragische daran ist, dass mindestens die Hälfte davon Kinder sind. Das sind mehr als diejenigen, welche an Aids, Tuberkulose usw. sterben. Somit ist Hunger weltweit das Gesundheitsrisiko Nummer 1.
Die Grundlagen für Hunger liegen nicht immer nur an Nahrungsknappheit, sonder vielmehr in unfairen Wettbewerbsbedingungen, sowie in fehlenden Eigentums- und Nutzungsrechten für den Boden. Schlechte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, eine zunehmende Umweltzerstörung oder die mangelnde Förderung der ländlichen Entwicklung tragen zusätzlich ihren Teil zu Hungersnöten bei.
Besonders betroffen hiervon sind die Entwicklungsländer in Afrika und Asien.
Ein weiteres Problem von Nahurungsmangel, bzw. einseitiger Ernährung ist Vitamin- und Jodmangel. Das kann u.A. zu Behinderungen bei Neugeborenen führen.
Auch Arbeitslosigkeit kann zu Hunger werden.
In Afrika südlich der Sahara ist der Hunger am weitesten verbreitet, ein Drittel der Bevölkerung hat nicht genug zu essen. In Indien ist die absolute Zahl der Hungernden am höchsten. 212 Millionen Menschen haben dort zu wenig Nahrung (ein Viertel aller Hungernden weltweit).
Hunger tritt laut Definition dann auf, wenn ein Mensch weniger zu Essen hat, als er zum täglichen Leben braucht. Dies kann je nach Alter, Geschlecht, Region und Beruf schwanken. Normalerweise braucht ein Mensch täglich zwischen 1.800 und 1.900 Kilokalorien. Bei allem was darunter liegt spricht man von Unterernährung.
Um dieses gewaltige Problem zu beheben hat die Regierung auf nationaler und internationaler Ebene für Lösungen gesucht und teilweise gefunden. So wurde im Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte beschlossen, dass jeder Mensch ein Anrecht auf Nahrung hat. Dieser Pakt unterliegt dem zuständigen UN-Ausschuss. Jedes Land welches diesen Pakt unterzeichnet, verpflichtet sich dazu, das Recht auf Nahrung in ihrem Land zu verwirklichen. Alle Menschen müssen somit ausreichend Einkommen haben um sich Lebensmittel leisten zu können oder über entsprechend Boden und Saatgut verfügen. Die Wasserversorgung unterliegt ebenfalls dem Pakt.
Außerdem wurde das Ziel, die Anzahl der unterernährten Menschen bis zum Jahr 2015 zu halbieren, gesetzt. Um dies zu verwirklichen müssen die Regierungen jedoch noch einiges tun.
In der deutschen Entwicklugspolitik ist die Ernährungssicherung ein wichtger Schwerpunkt. So hat der Bundestag am Welternährungstag im Oktober 2001 beschlossen, dass Deutschland als Vorreiter im Kampf gegen Hunger agieren soll.
So fördert Deutschland Projekte zur Ernährungssicherung, Agrarforschung und Entwicklung, Bodenreformen und die Gewährleistung des Zugangs zu genetischen Ressourcen. Partnerländer hierbei sind besonders Äthiopien, Mosambik und Kambodscha. Allein für deren Unterstützung sind Gelder im Wert von 500 Millionen Euro vorgesehn. Auf globaler Ebene setzt sich Deutschland außerdem dafür ein, das Recht auf Nahrung zu verwirklichen und einklagbar zu machen. Desweiteren setzt sich Deutschland für eine öffentliche Bewusstmachung ein. So findet seit dem Jahr 2002 jedes Jahr die internationale Konferenz "Politik gegen Hunger" in Berlin statt.
Dinah Roser
1.Aufbau der Internetseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Der Internetauftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besticht durch viele verschiedene verschiedenfarbig unterlegte Themen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Auf Grund der großen Themenvielfalt lässt sich nicht alles auf den ersten Blick erkennen. Es lohnt sich also einen zweiten Blick zu riskieren.
Auf der linken Seite findet sich eine Übersicht mit Themen, Zielen, Schwerpunkten, usw.
In der Mitte finden sich ein paar aktuelle Themen, die zur Zeit besonders wichtig sind und deshalb durch ihre roten Überschriften hervorstechen. Auf der rechten Seite findet man Informationen zu Nachrichten, Terminen und Reformen.
Eine zusätzliche Suchfunktion erleichtert das finden von Artikeln, die nicht sofort erkennbar sind.
Um sich über aktuelle Themen seriös und konkret zu informieren, ist die Seite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (http://www.bmz.de/de/index.html) somit sehr gut geeignet.
2.Bildung, der Weg in eine bessere Zukunft
"Ich bin Analphabetin, ich bin wie eine blinde Person", sagt eine arme Frau aus Pakistan.
Die Zahl der Analphabeten ist seit 1990 um 100 Millionen gesunken, weltweit gibt es allerdings immer noch rund 781 Millionen Menschen (64 Prozent davon sind Frauen), die nicht richtig lesen und schreiben können. Die meisten Analphabeten leben in Entwicklungsländern, da die Bildungssituation dort oft sehr schlecht ist.
Diese Ergebnisse der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) beruhen auf amtlichen Erhebungen der Staaten. Aus diesem Grund wird befürchtet, dass die Dunkelziffern sehr viel höher sind, da in vielen Krisenregionen gar keine Bildungsstatistiken existieren.
Bedeutung von Bildung:
Ohne Bildung ist eine nachhaltige menschliche Entwicklung nicht möglich, denn nur durch Bildung kann sich die kulturelle Identität jedes Einzelnen und der Gesellschaft weiterentwickeln.
Bildung ein Menschenrecht, jeder sollte das Recht haben seine natürlichen Lernbedürfnisse zu befriedigen und sich so weiter zu bilden.
Neben den üblichen Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen, sollten alle Menschen die Möglichkeit haben auch Alltagsfähigkeiten, so genannte life skills, wie z.B. Selbsthilfe, zu erlernen. Dadurch werden vor allem mehr Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und selbstbestimmtes Handeln ermöglicht.
Bildung ist somit auch die Basis für eine funktionierende Demokratie, da das Volk die politischen und sozialen Geschehnisse und Zusammenhänge besser versteht und sich so seine eigene Meinung bilden kann.
Grundbildung ist zudem die Voraussetzung für gut ausgebildete Arbeitskräfte, welche die Qualität und die Quantität der Arbeitsleistungen eines Landes erhöhen. So wird das wirtschaftliche Wachstum angekurbelt, was eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung der Armut ist.
In der Gesellschaft schafft eine Grundausbildung mehr Ernährungs- und Umweltbewusstsein, da sie das rationale Verständnis für Zusammenhänge ermöglicht.
Schulbildung trägt also sogar entscheidend zur Verbesserung der Gesundheitssituation bei. Die Sterblichkeitsrate der Kinder von gebildeten Eltern ist aus diesem Grund sogar nur halb so hoch wie die von Analphabeten.
Bildungsförderung:
Bereits 1980 machten UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur), UNICEF (das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen), UNPD (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) und die Weltbank auf die Notwendigkeit der internationalen Bildungsförderung aufmerksam.
1990 wurde dann die Weltkonferenz "Bildung für alle" in Jomtien in Thailand ins Leben einberufen, ihre Ziele, bis zum Jahre 2000 allen Kindern den Besuch einer Grundschule zu ermöglichen und die Analphabetenrate bei Jungedlichen und Erwachsenen zu halbieren, scheiterte jedoch.
Im Jahr 2000 wurden diese Ziele überarbeitet und eine Frist bis zum Jahre 2015 festgelegt. Bis dahin sollen alle Kinder Zugang zu Bildung haben, dieses Vorhaben wird von der Milleniumserklärung unterstützt.
Neben der Grundbildung sollen auch die Hochschul- und die berufliche Bildung verbessert werden. Mit seinen Erfahrungen trägt Deutschland, zusammen mit Frankreich und Japan, maßgeblich zur nachhaltigen Verbesserung des weltweiten Bildungssystems bei.
Irina Hagemeier
Aufbau der Internetseite:
Der Internetauftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wirkt seriös, aber auch sehr unübersichtlich und beinhaltet sehr aktuelle Zielsetzungen (z.B. bis 2000).
Bildung
Bildung ist Grundrecht, das in diesen Tagen mit den Menschenrechten 60 Jahre alt wird. Doch leider ist dieses Recht, das jedem zusteht, noch nicht auf der ganzen Welt umgesetzt - ca. 781 Mio. Menschen sind davon betroffen.
Dabei ist Bildung das höchste Kulturgut und hilft Staaten sich zu entwickeln. Jedoch können viele Staaten diese Hürde nicht allein und von heute auf morgen meistern. Sie brauchen dabei Hilfe, weil das benötigte Lehrpersonal fehlt.
Hier kommen die entwickelten Staaten wie der unsere ins Spiel: Sie unterstützen vor Ort durch Bau von Schulen, Ausbildung der Lehrkräfte etc..
Des Weiteren wird sich für die "formale Grundbildung" - der Schulausbildungf bis zum Ende des 15. Lebensjahres - stark gemacht. Hierfür wurde vom BMZ eine Förderung von 120 Mio. € bereitgestellt. Darin sind enthalten sind aber auch andere Förderleistungen wie solche zur Förderung des Berufeinstiegs enthalten. Doch kann Deutschland nicht alle Länder in diesem Maße unterstützen, so dass dies nur die Folge der "Fast Track Initiative" ist, welche von den G8-Staaten und diversen anderen internationalen Organisationen getragen wird.
Ergänzend hierzu wird auch die "non-formale Grundbildung" gefördert, die es ermöglicht, dass auch Menschen, die aus Gründen wie Bürgerkriegen, Krankheiten, Kinderarbeit usw. die Schule nicht besuchen konnten, eine Grundbildung bekommen.
In Zukunft, wenn die Modelle greifen und somit das Bildungsniveau steigt, müssen zusätzliche Bildungsmöglichkeiten bereit gestellt werden: Hierzu zählt im ersten Schritt die Berufsausbildung, damit neue Wirtschaftssektoren erschlossen werden können. Dadurch können sich die betroffenen Länder allmählich vom Primärsektor (Landwirtschaft) als Hauptsektor loseisen. Des Weiteren können die dort lebenden Menschen selbstständiger werden, indem sie eigene handwerkliche Betriebe gründen.
In einem weiteren Schritt werden die Gründungen von Hochschulen gefördert, sodass die Länder quasi autak in der Personalversogung des Bildungswesens werden können. Außerdem wird in diesen Hochschulen auch geforscht, was dem Geberland einen Nutzen durch Hochschulpartnerschaften für die Investitionen bringt.
Sebastian
zu1)
Der Internetauftritt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist sehr übersichtlich gegliedert.
Auf der Hauptseite wird der Besucher über aktuelle Themen und Auftritte der Ministerin informiert. Dabei ist die Information in Kurzform und mit Bild dargestellt, für ausführliche Details klickt der Besucher der Seite einfach auf den Artikel.
An den Rändern der Seite gibt es Verweise auf weitere Themen und Arbeitsschwerpunkte des Ministeriums, das Ministerium an sich wird vorgestellt etc.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Informationen der Seite leicht zu sichten.
Die Ernährung der Weltbevölkerung
Derzeit gibt es über 6 Milliarden Menschen auf der Welt. Aber längst nicht allen geht es so gut wie uns.
Jährlich sterben über 10 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Das sind 3,5 Menschen pro Sekunde.
Es ist schwer verständlich für einen normalen Bürger, weshalb dieser Missstand nicht behoben werden kann, in unserer globalisierten Welt. Schließlich wird hierzulande über zu hohe Milchquoten geklagt, Landwirte sprechen von einer Überproduktion landwirtschaftlicher Produkte, wobei vor allem Getreide gemeint ist. Da erscheint es moralisch verwerflich, wenn darüber diskutiert wird Getreide zur Energiegewinnung zu verbrennen, wo doch in anderen Teilen der Welt gehungert wird.
Da die Weltbevölkerung langfristig steigen wird (Experten schätzen: plus 2 Milliarden bis 2025) und zwar insbesondere in den Teilen der Welt, in denen schon jetzt Hungersnöte herrschen, ist eine wachsende Nahrungsmittelproduktion und eine gerechte Verteilung der Nahrungsmittel in der Zukunft unerlässlich. Dabei kommt es darauf mit einer weltweit sinkenden Ackerfläche, eine steigende Bevölkerungszahl zu ernähren, kurz: Weniger Land muss mehr Ertrag abwerfen.
Um diese Ziele verwirklichen zu können, beschäftigt sich die Agrarforschung mit Methoden und Anbauverfahren, die die Ernährung der Weltbevölkerung sicher stellen sollen. Auch Deutschland unterstützt die öffentliche Forschung mit über 17 Millionen Euro in Jahr 2008.
Der wichtigste Ansatz zur Verminderung von Hungersnöten ist die spezielle Förderung ländlicher und armer Regionen. Hier müssen Anbauverfahren verbessert werden und den Bauern müssen neue Verfahren gezeigt und ermöglicht werden, ohne dass sie an Patente oder Lizenzen gebunden sind!
Außerdem wäre es wünschenswert, dass Überproduktionen, z.B. aus Europa an arme Länder verteilt werden. Dazu müsste man über die Änderung der jetzigen Agrarsubventionen nachdenken!
Johannes Hausmann