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Globalisierung2008 / Global Players Musikbranche 13 E

Zusatzkurs SOZIALWISSENSCHAFTEN 13e - 2008


1. Allgemeine Fakten:

2. "Wer sind die Global-Players in der Musikbranche?"

3. "Was tun sie?

4. "Welchen Einfluss haben sie auf uns und auf die allgemeine Wirtschaft?"

5. "Plattenfirmen"

1.

Wer oder was sind die Global Players in der Musikbranche? Global Players sind Weltkonzerne die „weltweit“ und interaktiv als Netz von verflochtenen Konzernen miteinander agieren. Im Zuge der Globalisierung konnten diese Firmen zu riesigen Weltkonzernen aufsteigen, die die Wirtschaft und auch die Politik maßgeblich beeinflussen. Diese Beeinflussung trifft dabei unter anderen uns Kunden, sowie die Gesellschaft in der wir alle miteinander und auch voneinander leben. Allgemeiner ausgedrückt sind die Global Players in der Musikbranche Firmen, die in der Kultur und Unterhaltungsindustrie tätig sind (Musik, Videospiele, Merchendise), also große Plattenfirmen, Medienkonzerne und Aktiengesellschaften (AG)

The Big Four - Die weltweit größten Global Players in der Musikbranche

           - Universal Music Group

           - EMI

           - Sony BMG

           - Warner Music

2. Wer sind die Global Players in der Musikbranche?

Sony Music Entertainment

Sony Music Entertainment ist die zurzeit größte Plattenfirma der Welt, sofern man sich die Verkaufszahlen, also das Einkommen der verschiedenen Plattenfirmen ( der Big Four ) genauer ansieht. Der Hauptsitz liegt in New York. Zurzeit fällt auf Sony Music Ent. ein Markanteil von ca. 25 % zurück, womit sie es 2007 geschafft haben einen Rekordgewinn von ca. 7,6 Mrd. US-Dollar zu erwirtschaften.

Die Plattenfirma Sony Music Ent. ist allerdings noch nicht sehr lange als Eigenständige Plattenfirma auf dem Musikmarkt unterwegs. Kurz nach der Gründung im Jahre 2004 fusionierte das Label mit dem deutschen Musiklabel BMG und trug von dort an den Namen den Sony BMG Music. Diese Fusion wurde veranlasst, da sich die Vorstände der jeweiligen Plattenfirma davon einen riesigen Marktgewinn erhofften, womit sie Universal und EMI, die größten Konkurrenten, hinter sich lassen konnten. Der Erhoffte Marktgewinn trat ein und Sony setzte sich an die Spitze der Musikindustrie.

Am 5. Oktober 2008 wurde das Joint-Venture zwischen Sony Music und Bertelsmann (BMG) allerdings aufgelöst. Eine Zusammenarbeit wurde beendet und beide Unternehmen fungieren seit dem wieder selbstständig. Allerdings übernahm Sony Anteile und Rechte von Bertelsmann und verkauft seitdem einige Musikstücke unter dem Namen Sony Music Ent. Von diesem Zeitpunkt an war Sony Music Ent. eine 100 prozentige Tochter des Elektronik Konzerns Sony Corp. ( Vorher war Sony Music Ent. eigenständig

EMI

Die Firma wurde im März 1931 unter dem Namen Electrical Industries Ldt. Als Zusammenschluss von UK Columbia und Gramophone Company gegründet. Gramophone Company war eine der ersten Plattenfirmen überhaupt und wurde unter anderem von dem Schallplattenpionier Emil Berliner gegründet.

1979 wuchs das Unternehmen, denn EMI kaufte die Tochterfirma United Artist Records auf. Ein Jahr später fusionierte das Unternehmen mit der Firma Thorn Electrical Industries, was EMI aber einige Kritik einbrachte, da Thorn Electrical Industries unter anderem Radar- und Verteidigungstechnik baute. Ein großer Durchbruch gelang der Plattenfirma 1989, denn in diesem Jahr erwarb Thorn EMI einen Songkatalog mit über 300.000 Einzelwerken und den dazugehörigen Rechten.

1992 übernahm EMI die Plattenfirma Virgin Records, die bereits in mehr als 40 Länder vertreten war für 1 Milliarde US-Dollar.

Somit war EMI fast 50 Jahre lang das größte Musikunternehmen der Welt ( bis Sony Music Ent. kam) . Heutzutage zählt es allerdings noch zu den 4 größten der Welt, den „Big Four“ Um die alte Machtstellung wiederherzustellen plant EMI die Übernahme von Warner Music, womit EMI Sony als Marktführer ausstechen kann. 2006 lehnte Warner das Übernahme-Angebot aber ab und konterte ebenfalls mit einem Übernahme-Angebot an EMI.

Um den bisher gesunken Umsatz wieder anzukurbeln überlegten sich die Geschäftsfüher von EMI aber dann doch etwas anderes. Sie boten ihren gesamten Musikkatalog in Zusammenarbeit mit Apple zum Download an und das ohne Kopierschutz. Der erhoffte Erfolg blieb aber bis heute aus.