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Globalisierung2008 / Fastfood-E

Zusatzkurs SOZIALWISSENSCHAFTEN 13e - 2008


Präsentation

Fakten:

  • häufig Ursprung in den USA
  • regionale Produkte werden vertrieben
  • westliche Kulturen dominieren
  • Verschmelzungen von Kulturen: Standardisierungs- und Vereinheitlichungsprozesse, lokale Traditionen werden durch eine Einheitskultur ersetzt
  • Warenangebot wird erweitert
  • Fettleibigkeit nimmt zu

Zur Verbreitung von Fastfood haben auch geänderte Einkaufsgewohnheiten beigetragen: In modernen Einkaufszentren gibt es fast immer neben den Kaufhäusern und Fachgeschäften auch einige Fastfoodanbieter, so dass nebenbei ein Snack eingenommen werden kann.


McDonaldisierung - westliche - insbesondere die US-amerikanische - Kultur dringt immer weiter in die Kulturen anderer Länder ein. Der gesamte Konsumbereich wird immer mehr standardisiert und rationalisiert, die lokalen Identitäten werden verdrängt und gleichen sich an. Die kulturelle Globalisierung führt so zu einer Angleichung kultureller Symbole und Lebensformen.

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,1883353

Die Statistiker führen die Verbreitung von Fastfood auf Veränderungen der Lebensbedingungen zurück: Die Familienstrukturen haben sich gewandelt, die Arbeitswege sind länger und die Mittagspausen kürzer.

http://www.tfactory.com/fileadmin/timescout/beispiele/FASTFOOD_DIE%20ESSKULTUR%20DER%20HIGH%20SPEED%20SOCIETY.pdf

ww.igfsek2.de/nahrung/fast_food.htm

Fallbeispiel Mc Donalds

Expansion:

  • Gegründet am 15. Mai 1940 in San Bernadino, Kalifornien von den Brüdern ("Mick & Mack") McDonald
  • das Restaurant wurde nach 1948 bekannt, als die Brüder eine innovative Art, Hamburger zuzubereiten, einführten und auf Selbsbedienung umstellten
  • 1954 entwickelte der Milchshake-Mixerverkäufer Ray Kroc das heutige Franchisesystem und brachte somit einen Erfolg hervor
   -> Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen, u. A. mit McDonalds
  • McDonalds - Partnerschaften mit anderen Großkonzernen wie der Coca-Cola-Company und Disney
   -> symbiotische Beziehung (filmbezogene Beigaben in den HappyMeals und entsprechendes Werbematerial in den Filialen)
  • McDonalds wächst zum weltweitgrößten Abnehmer von Coke-Produkten
  • Kroc bootete die Gründerbrüder aus und das ursprüngliche McDonald’s Systems Inc. wurde zu McDonald’s Corporation umbenannt
  • seitdem wurden auf der ganzen Welt McDonalds Filialen eröffnet

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:McDonaldsWorldLocations.svg&filetimestamp=20070925051315

  • gegen Ender der 90 Jahre war McDonalds nach eigenen Angaben in über 120 Ländern aktiv
  • Essensangebot wird den Ländern und ihren Traditionen angepasst (zB. Israel -> Beachtung der Koscher-Regel)

Beispiele zur Ausbreitung / Erweiterung der Globalisierung

Ein wichtiges Hilfsmittel dafür ist die Werbung.

Bsp: McDonald's:

  • 1971: Das etwas andere Restaurant.
  • 1978: Essen mit Spaß.
  • 1982: Gut, daß es McDonald’s gibt.
  • 1987: Der Platz wo Du gern bist, weil man gut ißt.
  • 1991: McDonald’s ist einfach gut!
  • 1999: Everytime a good time.
  • 2003: Ich liebe es (Deutschland)
  • 2003: I’m lovin’ it (international, inkl. Österreich und Schweiz)

Quelle: wikipedia.de

Die Entwicklung neuer und internationaler Werbeslogans ist ein weiteres Zeichen für die sich immer mehr ausbreitender Globalisierung! (englischer Werbespruch: I´m lovin´ it!)


Warum Fastfood?

  • Essgewohnheiten und -kulturen verändern sich aufgrund flexibler Arbeitszeiten
        -> weniger Zeit zum Essen
  • neue Lebensstile
      -> neue Lebensmittel ( zB.Functional Food oder Nano Food - sollen jung halten)
  • globale Märkte

McDonald Brüder Richard und Maurice 1971 erstmals in Deutschland, München Es gibt verschiedene Fililaltypen, die den Bedrüfnissen und Möglichkeiten der Kunden angepasst sind. Die "In-Stores" befinden sich in bereits existierenden Gebäuden in der Innenstadt, Einkaufszentren oder Bahnhöfen. Dieses Standorte sprechen viele Kunden an, die zu Fuß unterwegs sind und zum Beispiel beim Einkaufen Hunger bekommen oder nicht viel Zeit haben, wenn sie auf ihren Zug warten. Die "Freestander" haben ihre Zielgruppe in Autofahrern. Sie befinden sich an Stadträndern oder in Autobahnnähe. Sofern möglich, wird immer ein McDrive angebaut, damit die Autofahrer nicht einmal mehr aussteigen müssen. Die "Satellites" sind sehr kleine Restaurants ohne Sitzmöglichkeiten. Ursprünglich nannte man sie auch McExpress um die Schnelligkeit und Komfortabilität auszudrücken, aber der Begriff wird derzeit nicht mehr in Deutschland verwendet.