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Globalisierung2008 / Ökologische Probleme

Zusatzkurs SOZIALWISSENSCHAFTEN 13e - 2008


Die Globalisierung bringt neben den vielen ökonomischen und sozialen Vorteilen auch Nachteile mit sich.Besonders im Bereich der Ökologie werden diese Nachteile deutlich und viele ökologische Probleme, die als Folge der Globalisierung entstanden sind, sind heiß diskutierte Themen, wie der Klimawandel als Folge von Schadstoffausstoß und der Rodung des Regenwaldes oder die Verknappung von natürlichen Rohstoffen. Aber auch Beispiele aus der Land- und Forstwirtschaft zeigen, dass die ökologischen Folgen und Probleme der Globalisierung allgegenwärtig sind und nicht vernachlässigt werden sollten. Das plötzliche Auftreten unbekannter Schädlinge und Krankheiten, die aus anderen Erdteilen eingeschleppt werden sind inzwischen Alltag und normal.

Erst in den letzten Tagen ist das in Ostwestfalen wieder deutlich geworden als Tausende Marienkäfer überall in den Häusern und Gärten einflogen. Es handelt sich um eine fremde, nicht einheimische Art aus China,die als Folge der Globalisierung vor ca. zehn Jahren in Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeschleppt wurde und nun massenhaft in Konkurrenz zu den heimischen Marienkäfern tritt (Google: Stichwort:Marienkäfer Plage). Wir wollen in unserer Arbeit beispielhaft einige dieser Probleme erläutern und nach Lösungsansätze schauen.

Das wichtigste ökologische Problem unserer heutigen Welt ist sicherlich die globale Erderwärmung.

Zunächst wollen wir aber an einem anderen Beispiel zeigen, weshalb globaler Umweltschutz und ein verantwortungsbewusster Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen von größter Bedeutung ist.


Thema: Die Überfischung der Weltmeere

Mit dem Fischfang greift der Mensch in das Ökosystem Meer ein und nutzt schon seit tausenden Jahren den Rohstoff Fisch. Doch in den letzten Jahrzehnten werden die weltweiten Fischbestände falsch genutzt. Es wird zu viel gefischt. Zu frühes Abfischen von zu kleinen Fischen verhindert die Reproduktion vieler Arten, falscher und rücksichtsloser Einsatz von Schleppnetzten zerstört den Lebensraum für andere Arten. Gefördert wird diese Entwicklung durch falsche Subventionierung der Hauptländer, was zu einer hohen Effizienz im Fischfang führt und zur Überfischung. Fehlende internationale Regelungen des Fischfangs und die Missachtung von Schutzgebieten verstärken die Problematik zusätzlich.

Derzeit werden jährlich weltweit ca. 90 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Im Jahr 1997 lag der "Ertrag" unsere Weltmeere sogar bei 127 Millionen Tonnen Fisch. Mehr als eine Milliarde armer Menschen beziehen aus dem Fisch der Weltmeere ihre lebenswichtigen Proteine. Doch wenn weiterhin überfischt wird, wie es in den letzten Jahren der Fall war, kommt es zwangsläufig zu einer Hungerskrise, denn es droht ein Zusammenbruch der Fischpopulationen. Die folgende Grafik gibt Auskunft über die Abfischung der Weltmeere in den letzten Jahrzehnten.

Es lässt sich leicht ablesen, dass die Nutzung der Fischbestände der Weltmeere kontinuierlich gesteigert worden ist und in den 90er Jahren Rekordwerte erreicht hat. Danach gab es weltweit erste Einbrüche der Fänge. Erste Anzeichen eines Zusammenbruchs der Fischbestände? Von den 200 wichtigsten Fischarten, auf die weltweit über 65 Prozent des Fischfangs auf offener See entfallen, galten nach Aussagen der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) Anfang der 1950er Jahre noch deutlich über 60 Prozent als gering befischt. Mitte der 1960er Jahre schrumpfte der entsprechende Anteil auf ein Drittel und Anfang der 1970er Jahre rutschte er unter zehn Prozent. Seit Ende der 1970er Jahre gilt keine der 200 wichtigsten Fischarten als gering befischt.

Im Jahr 1974 waren 39 Prozent der Fischbestände auf offener See moderat oder gering befischt. Dreißig Jahre später bewertete die FAO nur noch 23 Prozent der Fischbestände als moderat (20 Prozent) oder gering (3 Prozent) befischt. Parallel zu dieser Abnahme hat sich der Anteil der überfischten oder erschöpften Fischbestände deutlich erhöht. Waren 1974 nur zehn Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt, liegt der entsprechende Anteil seit Ende der 1980er Jahre bei oder über einem Viertel der Gesamtbestände. Auch im Jahr 2004 waren 17 Prozent der Fischbestände überfischt und sieben Prozent komplett erschöpft. Ein Prozent der weltweiten Fischbestände erholte sich im selben Jahr auf niedrigstem Niveau.

Die Zusammensetzung der zehn größten Fischfangnationen der Welt ist seit 1992 unverändert. Die zehn größten Fischfangnationen fangen etwa 60 Prozent aller gefangenen Fische. Allein China und Peru haben einen Anteil von deutlich über einem Viertel am weltweiten Fischfang.

Was muss geschehen:

Bei einem verantwotungsbewusstem Umgang mit den Fischbeständen könnte der jährliche Fischfang auf bis zu 120 Millionen Tonnen gesteigert werden, schätzen Experten der Kieler Universität.Unverständlich deshalb, warum so viele Fischer gegen eine Absenkung der Fangquoten sind, über die derzeit in der Eu-Komission diskutiert wird. Denn gerade die europäischen Gewässer sind bis auf 80% abgefischt und eine Regulierung der Fangquoten ist dringend erforderlich. Dann könnten sich die Fischbestände auch innerhalb weniger Jahre erholen, so die Experten. "Der Ostsee geht der Hering aus Fisch schmeckt lecker, solange welcher da ist. Doch die Bestände an Dorsch, Steinbutt, Lachs, Flunder und Sprotte in der Ostsee sind bedroht"(http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fangquote100.html).

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass in der Politik und nicht zu vergessen auch beim Verbraucher ein schnelles Umdenken stattfinden muss. Nur durch Nachhaltigkeit in der Fischerei können wir uns auf Dauer über ein reichhaltiges Fischangebot freuen.

Quellen:

1) http://www.politikundunterricht.de/4_98/puu984s.htm

2) http://www.ozean-der-zukunft.de/index.shtml

3) http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true

4) http://www.bpb.de/wissen/CDCEBU,0,0,Fischbest%E4nde_auf_offener_See.html


Thema: Fischfarmen in Norwegen - Gegenmaßnahme zur Überfischung der Meere?

Seit den siebziger Jahren werden in Norwegen Fische in so genannten Fischfarmen gezüchtet. In diesen Fischfarmen werden Fische gezielt mit Hilfe modernster Technik als Massenware produziert. Derzeit werden in Norwegen überwiegend Lachse produziert. Die Lachse werden in etwa 25 Meter großen, frei auf den Fjorden treibenden Käfigen gehalten.Die Nahrungsverteilung wird mit Computern genauestens rationiert. So ist es eigentlich falsch von Farmen zu sprechen es handelt sich eher um hochtechnologisierte Fabriken, die nach dem Vorbild der Schweinefarmen errichtet wurden. Die Fische werden über das komplette Jahr gezüchtet und sind deshalb auch eher als ein Produkt zu sehen.

Allerdings werden diese Fischfarmen nicht nur positiv gesehen. Umweltschützer kritisieren hauptsächlich, dass die Käfige der Fische zu klein und zu nah am Festland angebracht seien. Außerdem wird kritisiert, dass das Fangen der Nahrung der Lachse (vergleiche oberer Text- zu frühes abfischen, da die Fische über das ganze Jahr Nahrung benötigen)weiter zu einer Überfischung beitrage und es sinnvoller wäre die Nahrung mitzuzüchten.

Dem muss man entgegensetzen, dass die Hälfte aller Zuchtlachse aus norwegischen Fischfarmen stammen. Der Absatzmarkt der Fischfarmen ist weltweit und entlastet die Meere dementsprechend. Zudem ist in Norwegen geplant die Meere weiter zu entlasten, indem weitere Fischarten in großen Mengen in Fischfarmen gezüchtet werden sollen.

Im Jahr 2003 wurden wetweit 132 Millionen Tonnen Fisch verbraucht.Kanpp 32% dieser Menge war Fisch aus Zuchtanlagen.Im Jahr 2002 wurden 91,2 Prozent der gezüchteten Fischmenge in Asien gezüchtet, was allerdings nur 82 Prozent des Gesamtwertes entsprach. Allein auf China entfielen im selben Jahr 71 Prozent der gezüchteten Fischmenge und knapp 55 Prozent des Wertes der weltweiten Fischzucht.

Quellen: www.3sat.de/hitec/38123/index.html


Der Katsee Staudamm (Lesotho)

Wasser ist das Grundnahrungsmittel der Menschen. Es steht über 90% der Weltbevölkerung zur Verfügung. Lesotho - ein Binnenstaat, von Südafrika eingeschlossen - ist eines der ärmsten Länder der Welt. Der Großteil der Bevölkerung auf dem Land besteht aus Bauern, die in Selbstversorgung leben.

Dennoch investierte die Regierung Lesothos gemeinsam mit der Regierung Südafrikas und einigen ausländischen Investoren Millionen zur Errichtung von Staudämmen. In einer als Jahrhundertprojekt angepriesenen Maßnahme sollen fünf riesige Staudämme errichtet werden, von denen bereits drei errichtet worden sind. Der höchste von ihnen ist mit einer Stauhöhe von 185 Metern der Katsee- Staudamm, der den Fluss Oranje aufstaut.

Warum wurde Geld ausgerechnet für das Aufstauen von Wasser investiert, obwohl die Landbevölkerung Lesothos größtenteils Wasser zur Verfügung hatte?

Die Antwort ist relativ einfach. Das angestaute Wasser wird zum Teil nach Südafrika exportiert. Hierfür erhält die Regierung Lesothos 2,2 Mio. US$ jährlich. Das angestaute Wasser wird aber auch zur Stromerzeugung für Lesotho selbst genutzt.

Dieses Projekt schaffte viele Arbeitsplätze. Allerdings wurden diese Arbeitsplätze zu einem großen Teil an Ausländer (vor allem Südafrikaner)vergeben. Die Ausländischen Arbeiter wurden deutlich besser bezahlt und durften qualifiziertere Arbeiten durchführen. Dies Führte zu einem Arbeiteraufstand. So wurden zwar Arbeitsplätze geschaffen, die ansässige Landbevölkerung profitierte aber nur in sehr geringem Außmaß davon.

Viele Bürger der Landbevölkerung mussten dem modernen Damm weichen und wurden, teils gegen ihren Willen umgesiedelt. Zwar wurde ihnen eine gute Entschädigung versprochen, doch diese Versprechungen sind nur zum Teil eingehalten worden. Die Bürger bekamen zwar bessere hygienische Verhältnisse zugesprochen (fast jedem Umsiedler wurde eine Toilette zur Verfügung gestellt), doch erhielten sie zumeist schlechtere Häuser und könne bis heute während der Trockenzeit nur unzureichend Wasser erlangen, da ihnen Wasser aus den Brunnen, die sie früher besaßen/ sowie aus dem Fluss Oranje nicht mehr zusteht und das Wasser des Stausees für sie nicht zugänglich ist.

So ist festzuhalten, dass Lesotho zwar viel Geld durch das Staudammprojekt einnimmt, aber dieses Geld anscheinend noch nicht bei den Richtigen ankommt. Selbst Masilo Phakoe, Leiter der Entwicklungsbehörde Lesothos, räumt ein, dass soziale Fragen und Umweltfragen in der Vergangenheit nicht besonders beachtet worden seien. Dieses Beispiel zeigt mit welchen Schwierigkeit man bei diesem globalisierten Projekt zu tun hatte und wie komplex die Zusammenhänge sind. Das größte Problem stellt aber aus unserer Sicht dar, dass es keinen wirklichen Verband gibt, der sich um die Interessen der Landbevölkerung kümmert, beziehungsweise diese durchsetzten kann. Außerdem greift derzeit keine andere Instanz ein.

Link/Quelle: http://doku.cac.at/oekologische_globalisierung.pdf


Rückgang der Artenvielfalt

Wieviele Arten an Pflanzen und Tieren derzeit auf der Welt existieren, ist bisher nicht geklärt. Die Spekulationen reichen von 5 Millionen bis zu 100 Millionen Arten. Experten halten eine Zahl zwischen 13 und 14 Millionen verschiedenen Arten und Spezies für realistisch.Es ist natürlich, dass immer wieder neue Arten enttehen und andere dafür aussterben.

Doch der Einfluss des Menschen auf seine Umwelt ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Global wurden Lebensräume verändert oder zerstört und es kam zu verstärkten Eingriffen in den Haushalt der Natur. Die Abholzung der Regenwälder, Versiegelung von Bodenfläche, Umweltkatastrophen wie Tankerunglücke, die Einführung fremder Arten, oder aber auch neue Foschungsansätze wie genetisch veränderte Nutzpflanzen wirken auf die Umwelt und sind nur einige Beispiele.

Täglich sterben 100-150 großteils noch unerforschte Arten aus, so eine Studie des UNEP (United Nations Environment Programme). Diese Zahl ist laut der Studie wesentlich auf den Einflus des Menschen zurückzuführen. Die sogenannte "Rote Liste" gibt Auskunft über gefährdete Arten. http://www.bpb.de/wissen/MSPOUG,0,0,Bedrohte_Arten.html

Weshalb ist Artenvielfalt wichtig?

In der Natur gibt es einen komplexen Zusammenhang zwischen Planzen, Tieren und anderen Lebewesen. In Nahrungsnetzten, in denen die "Räuber-Beute_Beziehungen" der Arten untereinander dargestellt werden, wird deutlich, welch fatale Folgen der Wegfall einer vermeintlich kleinen Art haben kann. Sie dient vielleicht einer Vielzahl anderer Arten als Lebensgrundlage (z.B. Nahrung, Lebensraum etc.). Zudem sind noch viele Arten unerforscht und mit dem Aussterben entgeht uns die Möglichkeit neue Zusammenhänge in der Biologie zu erforschen oder beispielsweise unbekanntes genetisches Material zur Zucht zu gebrauchen. Viele positive Eigenschaften unserer heutigen Nutzpflanzen sind aus bestimmten Eigenschaften verwandter Urformen und zufälligen natürlichen Mutationen heraus gezüchtet worden. So wird in der Getreidezucht versucht Krankheitsresistenzen von Wildgräsern zu kopieren etc.

Dieses schon spezielle Beispiel zeigt, wie wichtig eine gesunde Artenvielfalt für unsere Umwelt ist. Auch hier ist es eine Herausforderung an die globale Gesellschaft, dafür zu sorgen, dass unsere Artenvielfalt weltweit erhalten und gefördert wird. Es ist nicht nur aus Klimaschutzgründen wichtig, dass der Raubbau an den Regenwädern gestoppt wird. Denn er bedeutet neben der Verstärkung des Treibhauseffektes auch den Verlust zahlreicher Arten...

Die Veränderung der Waldbestände:

Wald, eines der wichtigsten Biotope unseres Ökosystems, einer der wichtigsten Faktoren für unser Weltklima, die Quelle für einen der wichtigsten Rohstoffe unserer Erde: Holz.

Derzeit sind etwa 30% der weltweiten Landoberfläche von Wald bedeckt. Davon entfallen ca. zwei Drittel auf zehn Staaten mit dem größten Waldbesitz. Allein Russland hat über 800 Millionen Hektar Wald. Deutschland ist zu ca. 30% bewaldet.

Doch Wald ist nicht gleich Wald. In unseren Breiten prägen forstlich genutzte Buchen und Fichtenwälder den Begriff Wald, während auf nördlicheren Breitengeraden die Taiga, ein lichter, sehr langsam wachsender Nadelholzbestand den Wald ausmacht. In den Äquatorzonen finden wir Urwald, den tropischen Regenwald.Dieser ist für unser Klima am wichtigsten, denn hier wird am meisten Sauerstoff produziert, es wird Kohlenstoff gebunden und der Tropenwald sorgt für stabile Klimazonen auf dem mittleren Erdkreis.

Doch während wir in Deutschland noch einen jährlichen Zuwachs haben, da wir nur 70% der nachhaltig verfügbaren Holzbestände ernten, wird in den Tropenwäldern ein zerstörerischer und furchtbarer Raubbau betrieben.70% der weltweiten Waldverluste aus den Jahren 2000-2005 vertelen sich auf nur 10 Staaten, vorneweg Brasilien mit -3,1Millionen Hektar Verlusten, folgend Staaten wie Indonesien oder der Sudan. Umgerechnet gehen allein in Brasilien 5,9 ha Wald pro Minute verloren!!

Die entsprechenden Edelhölzer werden in den reichen Nationen unserer Erde verkauft, zurück bleiben eine verarmte Bevölkerung, erdrutschgefährdete schnell unfruchtbare Böden, der Verlust zahlreicher Arten und die Frage wie es mit dem Weltklima weitergehen soll.

Lösungsansätze:

Wiederaufforstung? Im Prinzip ist das der einzig richtige Ansatz um zersörte Waldgebiete wiederzugewinnen. Jedoch muss man bedenken, dass ein jahrtausende alter Urwalt nicht in 30 Jahren wiederherstellbar ist. Das braucht Jahrhunderte.

Nachhaltige Nutzung der Waldbestände:

Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe. Es ist Baustoff und eine natürliche, nachwachsende Energiequelle. Da ist es selbstverständlich,dass man diesen Rohstoff nutzen will und auch muss. Und schon früh hat die Forstwirtschaft erkannt, dass es langfristig gedacht und gehandelt werden muss,wenn der Rohstoff Holz gleichmäßig und generationenübergreifend verfügbar sein soll. Das Wort "Nachhaltigkeit" stammt aus der Forstwirtschaft und beschreibt genau diese langfristige Strategie.

Dieses bewährte Prinzip der Nachhaltigkeit muss zum Grundsatz weltweiter Holzwirtschaft werden.

Es gibt schon längst Gütesiegel, die anzeigen, ob Holz aus einer so nachhaltigen Entwicklung stammt. Ein Beispiel hierfür ist das anerkannte Siegel des Forest Stewardship Council (FSC). Der Forest Stewardship Council (FSC) verfolgt umfassenden Zertifizierungsansatz: Er bezieht Umwelt- und Sozialverbände ein und zertifiziert nach weltweit gleichen Prinzipien. Darüber hinaus sind die Ansprüche des FSC an die waldbaulichen Standards sehr hoch.

Letzendlich entscheidet auch der Verbraucher über den Erhalt unserer Wälder, wenn er darauf achtet, dass er Holz aus nachhaltiger Wirtschaft bezieht. Das gilt sowohl für Holz aus den Regenwäldern als auch für heimische Holzarten. Nur so können wir uns wichtige Erholungsgebiete, Energiequellen, Lebensräume und Schutzgebiete sichern, auf die wir letzlich angewiesen sind!!

Quellen:

1) http://www.nwp-online.de/fileadmin/redaktion/dokumente/Phase-1/rahmenbedingungen.pdf 2) http://www.bmu.de/pressearchiv/14_legislaturperiode/pm/pdf/1499.pdf 3) http://www.bpb.de/wissen/0XZOJP,0,0,J%E4hrliche_Ver%E4nderung_der_Waldbest%E4nde.html