Herzlich willkommen,

auf der Unterrichtsplattform (Wiki) unserer Schule. Hier bereiten wir Unterricht und Projekte vor. Dieses Wiki ist Teil unserer offiziellen Schulhomepage.

Gandhi / Start Seite

Die Klasse 9d (2007)hat den Spielfilm "Gandhi" analysiert und kritisiert und sich dann mit der Frage beschäftigt, ob die Person Gandhis im Film angemessen dargestellt wurde.


Deutsch

Wird Gandhi im Film angemessen dargestellt?


Filmkritiken zum Film "Gandhi"


Filmkritik von David Hofmeister

Filmkritik von Julia Liebhart

Filmkritik von Carolin Andresen

Jana Müller

Philipp Breuer

Pascal

Julie-Ann Lange

Inken Flörkemeier

Sandra Horn

Unbekannt

Christian

Carlo


Filmkritik

Rebecca McColl

Der Film Gandhi; ein Film über einen kleinen braunen Mann der versuchte die Welt ein bisschen zu verbessern. Im Film geht es um Mahagma Gandhi, waffenloser Freiheitskämpfer der am 31.Januar 1948 von einem Hindu erschossen wurde. Gandhi war ein Hindu der Indien aus der englischen Kolonialherrschaft retten wollte und eds auch geschafft hat. Zwar musste er um dieses Ziel zu erreichen viele Male ins Gefängnis, oft verprügelt werden und sogar fast bis zum Hungerstot fasten.

Doch er hat es geschafft; er hat Indien befreit.

Im Film werden oft Kontrastschnitte genutzt welche den Kontrast zwischen Indien und Südafrika, natürlich auch zwischen Engländern, Hindus und Moslems zeigen soll. Ebenfalls wurden die verschiedenen Personen aus der Froschperspektive, um die Macht der Person zu zeigen, oder in der Vogelperspektive, um die Unterdrückung oder auch Machtlosigkeit darzustellen, gezeigt.

Am Anfang wird Gandhi noch als Mann gezeigt der eine schlechte Macht hat. Später wurde Gandhi jedoch die meiste Zeit in seiner vollen Größe gezeigt und auch nur dreimal aus der Vogelperspektive. In den Situationen war er aber krank und somit ist eine Vogelperspektive eigentlich unausweichlich. Diese fast ständige gleiche Ansicht soll uns zeigen, dass Gandhi immer die gleiche Würde trägt und nicht würdeloser wird als er sich zum Beispiel bei denen einordnet die nicht viel Geld haben.

Insgesamt würde ich diesen Film der trotz seinem einfachen Verständnis gut auf die Zuschauer wirkt als gut bezeichnen. Von mir hätte dieses Preisgekrönte Meisterwerk auch acht Oskars bekommen.


Filmkritik

Megan Schramm

Der Film Gandhi wurde erstmal 1983 in Deutschland gezeigt und gewann in den folgenden Jahren 8 Oskars. Der Film beginnt und endet mit der Ermordung von Mohandas Karamchand Gandhi (später Mahatma Gandhi), durch einen nationalistischen Hindu namens Nathuram Godse im Jahre 1948. Mahatma versuchte zunächst Afrika, wo er auch zum ersten Mal wegen seiner Herkunft diskriminiert wurde, und später Indien aus der Unterdrückung der Engländer zu befreien und forderte Gleichberechtigung. Im Jahre 1947 erreichte Gandhi die Unabhängigkeit Indiens, jedoch auch die Teilung in zwei Staaten, die dadurch hervorgerufenen Aufstände konnte Mahatma jedoch relativ schnell wieder eindämmen.

Der Film ist unglaublich berührend und fesselnd zu gleich, dies wird nicht nur durch die ausgezeichnete Darstellung von Gewaltlosem politischen Widerstand deutlich, sondern auch durch die hervorragende Leistung des Schauspielers Ben Kingsley. Die Darstellung des gewaltlosen Widerstands bewegt den Menschen dazu zu glauben, dass gewaltloser Widerstand eine ungeheuer starke und nahezu unüberwindbare Macht ist.

Einige der Szenen waren auf höchstem technischem und mechanischem Niveau, da anfangs der Trauerzug häufig aus der Panorama-Ansicht und Vogelperspektive dargestellt wird. Außerdem wurde nur für den Trauerzug rund 300.000 Statisten benötigt. Während des Trauerzuges berichtet ein Radiosprecher über Gandhis Taten und sein Leben. Darauf folgt ein Sprung zu einem anderen Ort und einer anderen Zeit, in der Gandhi noch als junger Anwalt in einem Zugabteil sitzt und wenige Worte mit einem Pagen wechselt. Kurz darauf wird ein Schaffner gerufen, der Mahatma ziemlich unsanft aus dem Abteil wirft. Alles in allem werden die filmsprachlichen Mittel vom Regisseur gut dargestellt, da man unter anderem alle wichtigen Personen durch die Kameraperspektiven gut erkennen kann.

Ich finde, dass der Film ziemlich lang war. Die Handlung hat sich ziemlich gestreckt, jedoch denke ich, dass man ein so bedeutendes Leben nicht in kürzerer Form darstellen kann. Gandhi wurde ziemlich realistisch gespielt. Alles in allem finde ich das dieser Film gut gemacht ist, und dies nicht zuletzt durch die gute Darstellung der wichtigen Handlung. Dieser Film ähnelt sehr einem Dokumentarfilm, weshalb ich denke, dass der Film nicht sehr für Jugendliche geeignet ist.

Ich finde jedoch, dass dieser Film sehenswert ist. Ich fand die Handlung zwar etwas lang aber trotzdem fehlte es nicht an Spannung und Ereignissen. Außerdem bewirkt es, dass man an die Kraft und Macht des gewaltlosen Widerstands glaubt und vielleicht daraus lernt, denn die Jugend und auch die Erwachsenen werden durch die Medien immer mehr mit Gewalt konfrontiert.


Filmkritik

Tim Frevert

Die dokumentierte Geschichte hat einen Teil der Erde und ein riesiges Volk vor dem Schlimmsten bewahrt und dies nur durch einen Mann. Sein Name: Mohandas Gandhi. Besser bekannt als Mahatma Gandhi. In diesem Film wird der ganze Lebensweg Gandhis geschildert, insbesondere seine Strategie des zivilen Ungehorsams und der gewaltfreien Militanz von ersten Erfolgen in Südafrika 1893, über seine Rückkehr nach Indien 1915, bis er schließlich, nach zahlreichen Inhaftierungen und Rückschlägen, die indische Unabhängigkeit 1947 noch miterleben darf, auch wenn diese durch die Teilung in zwei Staaten und durch viele blutige Aufruhren von ihm als sehr schmerzhaft empfunden werden. Der Film beginnt und endet mit seiner Ermordung im Jahr 1948.

Er war zuerst in Südafrika kehrte dann nach Indien zurück und begann die offiziellen Pässe, die bezeugten, dass sie den Briten unterworfen waren, aller Inder verbrennen. Anfangs kamen nicht viele Leute als Zuschauer, weil das bisher ja auch noch nicht verbreitet worden war und Gandhi noch keine hoch angesehene Persönlichkeit. Doch dies sollte sich bald ändern, denn nach mehreren Widerstandsaktionen, jedoch immer ausdrücklich ohne Gewalt, die immer wieder gewaltsam von den Briten unterbunden wurden, stemmten sich größere Menschenmengen gegen die Briten und machten so damit publik. Genauso taten es auch die aktuellen und offiziellen englischen Zeitungen, die von all diese Neuigkeiten natürlich berichteten. Als Folge wurde Gandhi festgenommen. Dies tat ihm aber nichts an und er blieb zwar für einige Zeit im Gefängnis, aber das Lauffeuer war entfacht und somit gingen die Proteste immer weiter. Doch plötzlich, als Gandhi nicht mehr offen zu seinen Anhängern sprach, wurde die Menge an einigen Stellen mit Einsatz von Gewalt aktiv. Dies war natürlich nicht im sinne des sonst so gewaltlosen Gandhis. Aus diesem Grund fing er an zu fasten und diese Methode sollte sich als ein sehr probates Mittel herausstellen. Die Briten wollten Gandhi nicht als Verhandlungsmitglied an den großen Tisch lassen und so befahl Gandhi den ganzen offiziellen Betrieb lahm zu legen. Nach vielen diesen Aktionen hatte Gadhi die Briten soweit, dass sie sich gezwungen sahen ihn mit abstimmten zu lassen. Er wollte nur Gutes für sein Land, aber am Ende spaltete er dieses dann doch, was vielleicht nicht die beste Lösung war.

Der Film Gandhi ist voll von gut eingesetzten filmsprachlichen Mitteln, die niemals eine Langeweile bei dem Zuschauer aufkommen lassen. Alleine durch diese genutzten Verdeutlichungen lassen sich grobe Zusammenhänge gut erkennen. Dieser Wille niemandem etwas schlechtes zu wollen, sich so gewandt auszudrücken und nur damit ein ganzes Volk so kontrollieren zu können, wird ebenfalls durch diese Mittel gut ergänzt.

In dem zweiten Szenenabschnitt wird die Beteiligung der Welt und Gandhis Bedeutung für die Welt gut deutlich, denn dort ist der Trauerzug zu sehen, an dem mehrere Millionen Menschen teilnahmen. Dieses wird gut in der Panoramasicht dargestellt, um dem Zuschauer die Wichtigkeit und das ganze Geschehen noch einmal zu verdeutlichen. Im Kontrast dann dagegen in der nächsten Szene, in der die große Rückblende anfängt, wird die Diskriminierung und Unterlegenheit der Farbigen in Südafrika an Hand des Beispiels der Sitzplatzvergabe in einem Zug verdeutlicht. Diese Szenen sollen auf den weiteren Filmverlauf hinweisen, in dem diese Fakten eine wichtige Rolle spielen.

Meine eigene Meinung ist, dass dieser Film ohne große Effekte, ohne viel Wirbel in sich, eigen auf jeden Zuschauer wirkt und mit dieser Sanften Art auch etwas ganz besonderes ist. Dieser Film ist sehr zu empfehlen, er zeigt eine Geschichte eines großartigen Menschens, der so eine Ehrung meiner Meinung nach vollstens verdient hat.