Herzlich willkommen,

auf der Unterrichtsplattform (Wiki) unserer Schule. Hier bereiten wir Unterricht und Projekte vor. Dieses Wiki ist Teil unserer offiziellen Schulhomepage.

Entwicklung / Piaget

Piagets Entwicklungsmodell: Darstellung und Anwendung

(:toc:)


Linktipps zum Modell der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget

  1. Lexikon-Eintrag zu Piaget und seinem Modell
  2. Schüler-Beitrag zum Stufenmodell nach Piaget
  3. Kritik am Modell Piagets
  4. Neuere Untersuchungsergebnisse und Erkenntnisse
  5. Kritik

"Spiele sind Nahrung für die Seele"

Willkommen, meine Damen und Herren. Willkommen zu meiner kleinen Informationsveranstaltung mit dem Titel „Spiele sind Nahrung für die Seele“. Mein Name ist Jean Piaget und ich möchte Ihnen heute die Wichtigkeit von Spielzeug und Spielen für unsere kognitive Entwicklung näher bringen.

Spiele, und auch das Spielen an sich, stellen einen großen Teil unseres Lebens dar. Diese Art der Freizeitbeschäftigung durchdringt alle Lebensabschnitte. Denken Sie z. B. nur an ein kleines Kind. Bereits jetzt weiß es, was spielen bedeutet und nutzt diese Form der Unterhaltung. Auch Erwachsene spielen, wenn auch in anderen Dimensionen. Sie setzen sich in Casinos, spielen „Einarmiger Bandit“ oder vertreiben sich die Zeit am Roulettetisch. Aber auch Gesellschaftsspiele, wie z. B. „Monopoly“, sind beliebt.

Wie Sie also sehen beschränkt sich das Spielen keineswegs nur auf das Kindesalter, doch fällt ihm hier eine besondere, eine tragende Rolle zu.

Dies wird besonders an der Entwicklung des kindlichen Spielens deutlich. Bereits als Baby schaukelt das Kind in seiner Wiege umher, greift farbige Gegenstände, dreht sie und versucht sich erstmals an der Sprache. Dabei kennt das Kind jedoch noch keinen Zweck, sondern es bedient sich einfach seiner Umwelt.

Später beginnt das Kind bereits die Gegenstände, die es in seiner Umgebung findet, eigenständig zu interpretieren, indem es Gegenstände zweckentfremdet, wie z. B. ein Stuhl zu einer Höhle zu machen.

Das Kind beginnt später zu begreifen, dass sein Handel auch Konsequenzen haben kann, dass es Dinge erschaffen kann, die vorher nicht da waren. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Malen auf einem Zeichenblock. Das Kind lernt, dass es zielgerichtet auf ein Werk hinspielen kann.

Erst am Ende lernt das Kind regelgerecht zu spielen und sich diesen Regeln unterzuordnen, so z. B. bei einem Karten- oder Gesellschaftsspiel.

Somit ist das Spiel die natürlichste Tätigkeit des Kindes. In ihm erfährt es die Welt in allen möglichen Aspekten und sich selbst in vielfältigen Möglichkeiten. In der Hingabe an das Spiel entfalten sich im Kinde dessen Kräfte und Anlagen. Diese Kräfte und Anlagen entwickeln sich dann in den weiteren Lebensabschnitten immer weiter.

Um zurück zu der Fragestellung zu kommen, stellen Spiele somit eine nötige und wichtige „Nahrung für die Seele“ da. Dies lässt sich besonders daran erkennen, was passieren würde, würde man einem Menschen oder einem Kind zu Möglichkeit zum Spielen nehmen. Was würde passieren?

Nun, meiner Meinung nach würde dies katastrophale Konsequenzen für das Wohlbefinden des Kindes haben. Wird dem Menschen die Möglichkeit genommen, zu spielen und kreativ zu sein, dann kann dies zu Langeweile, Unzufriedenheit und gar zu zerstörerischer Aggressivität führen. In dieser möglichen Aggressivität lassen sich weitere Argumente für das Spielen finden. Während einer Partie „Mensch ärgere Dich nicht“ z. B. lernt das Kind den Unterschied zwischen Streit und Kampf, d. h. es erwirbt sich grundlegende Fertigkeiten, die vorhanden sein müssen, um sich als Mensch in der Gesellschaft bewegen zu können.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Spiele im Grunde zwei Funktionen einnehmen: Zum Einen ist dies die Funktion der Unterhaltung, die der Freizeitbeschäftigung dient. Zum Anderen ist dies die Funktion des Erwerbs kognitiver Fähigkeiten, wie sie in meinem „Modell der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten“ bereits beschrieben sind.

Spiele sind Quellen der Freude, die kein Mensch missen sollte, um sich auch auf menschlicher Ebene weiterzuentwickeln.

Ich hoffe ich konnte ihnen heute die Bedeutung von Spielen näher bringen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und gute Nacht.

von M. Klemme


Guten Tag meine Damen und Herren,

ich möchte Sie heute davon überzeugen, dass Spiele, egal ob gekaufte Brettspiele oder selbstausgedachte, sehr wichtig für die Entwicklung Ihrer Kinder sind. Ich habe die kognitive Entwicklung der Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr in vier Stufen eingeteilt. http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Piaget

Diese Stufen müssen von den Kindern durchlaufen werden, damit sie die Fähigkeit des logischen Denkens erlangen und durch eigene,gedaklich entwickelte Meinung in der Kommunikation der Erwachsenen teilhaben und vollwertig angenommen werden können.

Durch Spiele erlangen die Kinder eigene Erfahrungen, die zur Weiterentwicklung dienen. Ebenso haben die Kinder dadurch die Möglichkeit, Verhaltensweisen der Menschen in ihrer Umgebung zu „erforschen“ (durch Gesellschaftsspiele).

Wenn z.B. ein kind im Alter von 1-2 Jahren mit einer Rassel spielt, ist es für das Kind interessant auszuprobieren, wie dieRassel bewegt werden muss, um Aufmerksamkeit der Eltern zu erlangen. Ebenso wird dadurch gelernt, dass, je schneller „gerasselt“ wird, der Ton auch lauter wird. Die Erfahrungen werden gesammelt und gespeichert. In bestimmten Situationen erinnern sich Kinder dann an ihre Erfahrungen und setzen sie um, erlangen somit wieder neue Fähigkeiten usw.. Somit sind Spiele insofern Nahrung für die Seele, indem sie den informationsdrang, sowie die Neugier stillen Druch Nahrung wächst etwas heran, was bei diesemThema die Weiterentwicklung ist.

Wenn Sie also auch, wie ich, dem Interesse Ihrer Kinder gerecht werden wollen, kann ich Ihnen nur empfehlen, vieleund unterschiedliche Spiele mit Ihren Kindern zu spielen, dadurch können Sie auch beobachten, ob Ihr Kind sich altergereht Entwockelt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ihr Jean Piaget

Von Nadine Kaim


"Spiele sind Nahrung für die Seele"

Meine sehr geehrten Damen und Heeren, ich danke Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen zu meiner Vorlesung "Spiele sind Nahrung für die Seele".

Ich gehe einmal davon aus, dass Sie alle mit meinem Stufenmodell der kognitiven Entwicklung vertraut sind und ich dieses somit nicht im Detail noch einmal erläutern muss! In diesem Stufenmodell unterscheide ich in der intellektuellen Entwicklung generell vier Hauptstufen: die sensomotorische, die präoperationale (die ich in eine präoperationale und eine intuitive unterteilt habe), die konkret-operationale und die formal-operationale Stufe. Und genau diese Stufen sind von großer Bedeutung, wenn es um die Entwicklung der Kinder geht - und um diese auf interessante Art und Weise zu unterstützen, sind Spiele eine der besten Möglichkeiten!

Lassen Sie mich als ein Beispiel dafür das Spiel "Memory" anbringen: Es ist besonders für Kinder geeignet, welche sich gerade in der präoperationalen Stufe befinden, denn es fördert den Gebrauch der Sprache; das Kind entwickelt eigene Konzepte, welche in der Realität überprüft werden müssen und bei diesem Spiel entwickelt das Kind die Fähigkeit logische Beziehungen mit zunehmender Komplexität zu verstehen. Auch zu den anderen Stufen lassen sich Spiele finden, welche die Entwicklung eines Kindes in der spezifischen Stufe förden (z.B. sensomotorische Stufe - Rassel; formal-operationale Stufe - Tabu).

Somit lässt sich also sagen, dass "Spiele Nahrung für die Seele" sind, weil sie die kindliche Entwicklung fördern - und jeder von Ihnen kennt das gute Gefühl eines Sieges nach einer Runde Memory!

Zum Schluss meiner Vorlesung möchte ich Ihnen noch einige Tipps zum Spielekauf geben: das Spiel muss altersentsprechend sein und darf das kind nicht über- oder unterfordern. Auch die individuellen Interessen des Kindes müssen beim Kauf eines Spieles beachtet werden und der Lerneffekt darf natürlich auch nicht fehlen! Wenn Sie all diese Punkte beachten, dann dürfte auch Ihr Kind viel "Nahrung für die Seele" in seinem Spieleschrank finden!

Ich danke Ihnen sehr für Ihr Gehör und hoffe, Sie konnten etwas von diesem Vortrag für sich mitnehmen!

von Lisa Casey


"Spiele sind Nahrung für die Seele"

Nahrung ist lebenswichtig, das weiß jeder. Zunächst bestimmen die Eltern, was gegessen wird und mit dem Alter werden Kinder selbstständiger und entscheiden allein, wann sie etwas zu sich nehmen wollen.

Wenn es um die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten geht, erhalten Spiele eine ähnlich wichtige Rolle. Sie fördern Denkfähigkeiten bis hin zu komplexen Interpretationen. Sie sind "Nahrung für die Seele". Durch Spiele kann sich die Seele, das Innere, entwickeln.

Zunächst fördern anspruchlosere Spielzeuge wie eine Rassel erste Reflexe (sensomotorische Stufe). Diese Spiele werden von den Eltern bestimmt. Im Alter von 3-5 Jahren benötigt der Körper Spiele wie Memory, um eigene Konzepte entwickeln zu können und diese zu überprüfen (präoperationale Stufe).

Schließlich kann das Kind auch mitentscheiden, wenn es um die Wahl der Spiele geht. Vorteilhaft wären das Bilden von Wörterschlangen, um komplexe und logische Denkabläufe fördern zu können (konkrete Operation).

Aber auch später im Leben sind Spiele fördernd. Tabu ist nur ein Beispiel bei dem Schlussfolgerungen und Hypothesen für den Sieg notwendig sind (formale Operation).

Aber Achtung: Die Spielauswahl ist wichtig. Unbedingt die Interessen des Kindes bei der Wahl beachten. Aber vor allem auf Altersbeschränkungen achten. Manche Spiele fordern ein komplexes Denkvermögen, das Kinder unter 5 Jahren nicht besitzen können. Das ist wie bie der Nahrung. Manches ist gesund und somit fördernd und einiges hemmend für den Körper.

Zusammenfassend sollten sie ihrem Kind immer die Mölichkeit geben, ihre Fähigkeiten mit Gesellschaftsspielen zu füttern. Nur so bieten sie ihrem Kind die Möglichkeit, sich schnellstmöglich zu entwickeln.

von Nina Garben


Stellungnahme zur These: "Spiele sind Nahrung für die Seele"

Ich vertrete die Meinung, dass Spiele Nahrung für die Seele sind. Die Eltern darauf achten, dass das Kind bei einem Spiel nicht unter- aber auch nicht überfordert wird. Ein Spiel sollte auf das Alter eines Kindes abgestimmt sein, damit es Interesse und Freude daran zeigt. Ist dies gewährleistet, kann ein Kind durch Denkspiele zum logischen Denken angeregt werden. Das Wissen und die geistigen Fähigkeiten können so z.B. durch Rechen- oder Wortspiele, gefördert werden. Zudem werden persöhnliche Beziehungen gepflegt, sei es mit Eltern, Geschwistern oder auch Freunden. Hat das Kind Freude und Spaß beim Spielen, so wird die Seele sozusagen mit Nahrung gefüttert. Das Kind ist schließlich mit der Situation zufrieden und hält es für gut und richtig. Somit sind Spiele wichtig, für die Entwicklung eines Kindes!

von Gabriela Kobs