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DieZeit / Leben

Nicole Engel, Katharina, Tracy


Layout

Das Layout beim Zeitungsteil „Leben“ ist gut strukturiert. Oben rechts bzw. links am Rand sind bei größeren Artikeln Name der Zeitung, Nummer und Datum bündig geschlossen. Die Seitenzahl ist immer farbig, doch wechselt die Farbe sich unregelmäßig von Seite zu Seite ab. Jede farbig gekennzeichnete Umrandung, zum Beispiel von einem Artikel, ist in der gleichen Farbe wie die Seitenzahl.

Der Teil „LEBEN“ hat insgesamt immer genau 12 Seiten. Die erste Seite enthält oben links die große Überschrift „LEBEN“, meistens in rot, einen Leitartikel mit großem Bild sowie eine Kolumne. Im Bild steht die Artikelüberschrift mit Untertitel, darunter findet man eine Bildunterschrift. Der erste Buchstabe des Artikels ist groß. Rechts neben dem Leitartikel findet man meist ein Kommentar, darunter ein Hinweis auf einen gesprochenen Text auf der Homepage und eine Information über einen späteren Artikel in diesem Zeitungsteil.

Die zweite Seite ist in einen oberen und einen unteren Abschnitt unterteilt. Der obere Teil hat immer fünf Spalten, fünf eingearbeitete Bilder und fast immer fünf vergleichsweise sehr kurze Artikel. Er wird durch einen Rahmen begrenzt. Der untere Teil beinhaltet entweder die Fortsetzung des Leitartikels oder weitere Artikel. Auch dort hat der Abschnitt immer fünf Spalten, aber nur manchmal Bilder.

Die dritte Seite enthält einen großen Artikel sowie manchmal noch eine Werbeanzeige. Der Artikel hat eine große Überschrift und ebenfalls ein großes Bild. Außerdem findet man auf dem Bild noch einen ausführlichen Untertitel und eine Personenbeschreibung. Im Artikel sind kleinere Überschriften eingefügt.

Die vierte Seite wird durch einen langen Artikel mit entweder einer Werbeanzeige oder einem kleineren Artikel gekennzeichnet. Der Artikel enthält meistens ein Bild mit Bildunterschrift. Er ist immer in fünf Spalten gegliedert.

Die Fortsetzung dieses Artikels oder zwei kürzere Artikel findet man oben auf der fünften Seite. Es ist entweder ein Bild mit eingefügt oder es gibt größere Textüberschriften. Den unteren Abschnitt der Seite nimmt oft eine Werbeanzeige oder ein Gewinnspiel in Anspruch.

Die nächsten beiden Doppelseiten sind manchmal vertauscht. Sie haben jedoch immer das gleiche Layoutschema: Die erste Doppelseite enthält oben links einen Artikel. Der Rest wird durch Theaterspielpläne und einen Abschnitt mit Kulturveranstaltungen gedeckt, wobei die Theaterspielpläne eindeutig dominieren.

Die zweite Doppelseite enthält links einen großen Artikel mit einer Werbeanzeige und rechts einen Werbeteil sowie Kontaktanzeigen. Fast alle diese Abschnitte haben bei Umrahmungen und weiteren Merkmalen ihre eigenen Farben, die sich nicht auf die Seitenzahl beziehen, sich aber in jeder Ausgabe wiederholen.

Die nächste Seite ist wieder in einen oberen und einen unteren Abschnitt unterteilt. Im oberen Abschnitt findet man einen Artikel mit Bild, rechts neben dem Bild Details und links davon die Überschrift des Artikels. Darunter ist der Text, der in fünf Spalten gegliedert ist. Unten füllt eine Werbeanzeige die ganze restliche Seite aus.

Die elfte Seite ist in sieben oder acht einzelne Abschnitte unterteilt. Unten zeiht sich ein Comic über die ganze Seite durch. Links darüber findet man eine Lebensgeschichte, auf dem Rest der Seite unterschiedliche Rätsel

Die letzte Seite kennzeichnet ein großes Bild, das zu einem Artikel gehört. Es ist immer schwarz-weiß und größer als der Artikel selbst. Man findet auf der Seite immer einen erläuternden Text zum Bild sowie den Namen des Dargestellten und ein herausgestelltes Zitat aus dem Text. Der Artikel ist in vier Spalten unterteilt. Der erste Buchstabe des Artikels ist groß und farbig. Am Ende stehen die Namen des Fotografen und des Journalisten sowie ein Hinweis auf eine Hörversion des Textes.

Inhalt

Die Themen, um die es in der „Leben“-Rubrik geht, sind sehr unterschiedlich. Sie haben teilweise etwas mit aktuellen Themen oder dem Thema einer Ausgabe der Zeit zu tun, aber manchmal berühren sie aktuelle Fragen nur am Rande oder überhaupt nicht. Manchmal gibt es auch jahreszeitbezogene Artikel wie zum Beispiel einen über Heuschnupfen im Frühling. Die Artikel sind auch nicht auf nationale oder internationale Themen beschränkt, sondern beinhalten beide Bereiche.

Die meisten längeren Artikel im Bereich „Leben“ sind Berichte oder Reportagen. Im Vergleich zu anderen Bereichen der Zeit oder anderen Zeitungen sind aber auch sehr viele Kolumnen und Serien enthalten, die entweder in jeder Folge oder unregelmäßig auftauchen. Der Aufbau geht grob von längeren zu kürzeren Texten, allerdings gibt es auch da oft Ausnahmen, der erste Text ist zum Beispiel meistens nicht der längste.

Auf der ersten Seite befindet sich ein Bericht oder eine Reportage, die das Thema darstellen und in denen es meistens um ein aktuelleres Problem geht. Allerdings hat der erste Artikel bis auf einige Ausnahmen meistens keinen Einfluss auf spätere Artikel im Ressort „Leben“. Daneben gibt es die Kolumne „Lebenszeichen“, die wöchentlich erscheint und in der der Autor Harald Martenstein sehr verschiedene Themen behandelt, die oft in Zusammenhang mit aktuellen öffentlichen Diskussionen stehen.

Auf der zweiten Seite befinden sich im Abschnitt „Wochenschau“ auf der oberen Hälfte der Seite kürzere Texte, die häufig mit den Medien wie zum Beispiel Fernsehen zu tun haben, aber auch unbekanntere Statistiken, die allerdings von den Autoren nicht weiter kommentiert oder ausgewertet werden. Dort befindet sich auch immer ein Nachtrag zu einem Artikel, der einige Zeit zuvor im Bereich „Leben“ erschien. Der Text darunter kann Bezüge zum Artikel auf der ersten Seite haben oder ihn sogar fortsetzen, aber auch das ist nicht in jeder Ausgabe gleich.

Auf der nächsten Seite geht es je nach Ausgabe um wechselnde Themen. Es gibt häufig längere Berichte und Reportagen, aber auch Artikel, die zu einer Serie gehören. Auf den folgenden beiden Seiten ist meist ein langer, durchgehender Artikel oder ein Interview. Danach werden die Texte meist kürzer, es gibt weitere Kolumnen, aber auch mehr Werbung, Theaterspielspläne und Kontaktanzeigen. Eine Serie, die es in jeder Ausgabe gibt, dreht sich zum Beispiel um das Kochen, im Moment am Beispiel der WM-Städte.

Auf der zehnten Seite befindet sich der Autotest, in dem ein Autor der Zeit sehr subjektiv über seine Erlebnisse mit einem Wagen berichtet. Die Rätsel auf der folgenden Seite sind sehr unterschiedlich und decken verschiedene Bereiche ab. Die Rätselsorten wiederholen sich aber in jeder Ausgabe, außerdem sind immer die Ergebnisse der Vorwoche abgedruckt.

Auf der letzten Seite befindet sich die Serie „Ich habe einen Traum“, in der in jeder Ausgabe eine berühmte Person über sich und ihre Träume berichtet. Im Einleitungsteil werden Informationen zu der Person gegeben und der jeweilige Traum genannt.

Schreibstil

Im Grunde sind alle Artikel in einem ähnlich verfassten Stil geschrieben, jedoch von unterschiedlichen Autoren. Die Texte sind leicht verständlich, fast schon umgangssprachlich, und benutzen nur so viele Fachbegriffe wie nötig, zum Beispiel bei Artikeln über die Politik. Es werden außerdem viele Adjektive zur genaueren Beschreibung benutzt, was für eine Zeitung relativ ungewöhnlich ist. Die meisten Artikel wirken wie Erzählungen, außerdem sind viele Kolumnen im Teil „ Leben“ vorhanden.

Bestimmte Artikelarten weisen Besonderheiten auf. Im Unterschied zu Interviews in anderen Zeitungen, in denen viele distanzierte Fragen gestellt werden, sind Interviews auf sehr persönliche Art und Weise geführt wurden, dadurch entsteht eine gewisse Nähe.

Bei den Kolumnen unterscheiden sich die Schreibstile der verschiedenen Autoren stark. Die Kolumne von Harald Martenstein ist meistens sehr sarkastisch geschrieben und beziehen sich auf aktuellere Themen, andere greifen dagegen oft auf persönliche Erlebnisse und Erfahrungen zurück.

Eine weitere Besonderheit ist, dass viele Artikel in der ersten Person geschrieben sind, vor allem die Kolumnen und bestimmte Serien. Zum Beispiel sind die Artikel der Serie „Ich habe einen Traum“ von der jeweiligen Person, um die es geht, in der Ich-Form geschrieben. Da diese Personen sehr unterschiedlich sind, schwankt der Schreibstil dort besonders stark.

Zielgruppe

Die Zielgruppe des Ressorts sind vor allem regelmäßige Leser, die ihre bevorzugten Teile mit einem Griff aufschlagen können, da sich viele der Teile, zum Beispiel die „Wochenschau“, immer an derselben Stelle befinden. Der Bereich ist nicht für Leute gedacht, die die Zeit aus beruflichen Gründen lesen, da Themen behandelt werden, die häufig sehr locker zusammengestellt werden und nicht mit aktuellen Geschehnissen in Zusammenhang stehen müssen. Es werden nicht oft Hintergrundinformationen gegeben, die persönlichen Erfahrungen der Autoren und anderer Personen stehen im Vordergrund. Außerdem ist der Bereich für Leute gedacht, die sich Zeit nehmen, um die Zeitung zu lesen und die Rätsel zu lösen, die häufig sehr anspruchsvoll sind.

Meine Meinung zum Zwischenteil Leben von Tracy Brüggemann

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, mit diesem Zwischenteil zu Arbeiten. Die Texte waren alle sehr angenehm zu lesen und sie waren auch interessanter als andere Zwischenteile. In den Texten waren wenig Fachbegriffe vorhanden und sie waren fast schon umgangssprachlich, so dass es nicht anstrengend war die verschiedenen Artikel zu lesen. Die Kolumnen von Herrn Martenstein haben mir aufgrund seines Sarkasmus am Besten gefallen. Aber auch die anderen Artikel hatten alle sehr viel Persönlichkeit und schafften eine gewisse Nähe im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungen, welche durch ihren gequollenen Schreibstil eine gewisse Distanz schaffen und das lesen oftmals erschweren. Außerdem befasst sich dieser Teil mit vielen interessanten Themen und einzelnen Personen wie zum Beispiel in der Rubrik Ich habe einen Traum in der in jeder Ausgabe eine andere Person von sich etwas erzählt. Alles in allem finde ich diesen Teil für sehr erfrischend und sehr Abwechslungsreich! Eine sehr gelungene Rubrik!

Meine eigene Meinung zum "Leben"-Teil (Katharina):

Ich finde diesen Teil der Zeitung sehr gelungen. Mir gefallen die unterschiedlichen Themen der Texte, die sehr abwechslungsreich sind und in anderen Zeitungen nicht vorkommen. Auch der Schreibstil gefällt mir, weil er gut verständlich ist. Besonders mag ich die Kolumne von Harald Martenstein sowie die Serie "Ich habe einen Traum". Beide sind für eine Zeitung eher ungewöhnlich, aber sehr interessant.

Ich würde es allerdings mögen, wenn es noch mehr kürzere Artikel gibt, sodass sich die Themen auch innerhalb einer Ausgabe noch mehr unterscheiden und vielfältiger sind. Man könnte zum Beispiel den Bereich "Wochenschau" vergrößern. Die langen Texte sind interessant, aber es können nicht sehr viele verschiedene Themen in einer Ausgabe erscheinen. Auch sollten die Kontaktanzeigen und die Theaterspielpläne in diesem Teil weggelassen werden, weil sie einen zu großen Teil einnehmen, etwa zwei vollständige Seiten.

Meine persönliche Stellungsnahme zum "Leben"-Teil (Nicole En.)

Meiner Meinung nach hat dieser Teil der Zeitung eine sehr gute Ausarbeitung. Es wird eine reiche Anzahl von Themen angesprochen, die wirkungsvoll präsentiert werden, da sie in keinem Fachdeutsch geschrieben wurden. Genau wie Katharina und Tracy finde ich die Artikel von Harald Martenstein sehr interessant, weil er sich über bekannte und diskutierende Themen sachlich gut äußert.

Doch leider erscheinen manche Artikel viel zu lang, auch weil oftmals keine großen Zwischenüberschriften eingearbeitet wurden. Sobald man sich nicht brennend für das angesprochene Thema interessiert, verleitet es dazu, umzublättern.

Insgesamt empfehle ich jedoch jedem, diesen Teil der Zeitung zu lesen, da über alltägliche Situationen gesprochen wird.