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Buergergesellschaft / Gesundheitspolitik

Parteien im Vergleich


Positionen der CDU / CSU

(aus dem Regierungsprogramm 2005 - 2009)

  • wollen qualitativ hochwertige Gesundheitsvorsorge garantieren
  • medizinische Notwendigkeiten sollen ohne Zwei-Klassen-Medizin im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen stattfinden; d.h. Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und finanzielle Möglichkeiten spielen keine Rolle
  • Krankenkassen erhalten als kostendeckenden Beitrag für jeden erwachsenen Versicherten eine solidarische Gesundheitsprämie, wobei kein Versicherter mehr bezahlen soll als bisher
  • Gesundheitsprämie setzt sich aus persönlicher Prämie und aus Arbeitgebeprämie (Anteil hier festgeschrieben) zusammen
  • Kinder beitragsfrei versichert --> erforderliche Beiträge durch Steuern finanziert
  • Wettbewerb von Krankenkassen, Ärzten, Krankenhäusern und Arzneimittelherstellern ankurbeln um Angebote unterschiedlicher Tarife zu schaffen, die die Wünsche der Versicherten mehr beachtet werden
  • stellt in Frage, ob Einführung einer Impfpflicht als Vorraussetzung für den Kindergartenbesuch bei unter Dreijährigen notwendig ist
    • --> nicht dafür, will aber auf fehlenden Impfschutz aufmerksam machen

Quelle

Erika Kaibel


Positionen der SPD

  • Absicherung der Alten und Kranken -> zentrale Aufgabe
  • Stärkung der Pflegeversicherung
  • Bürgerversicherung -> alle Bürger (auch Politiker, Beamte, Freiberufler und Selbstständige) sollen in private oder gesetzliche Krankenkassen einzahlen
  • Einkommen soll bei Aufnahme in private Krankenkassen keine Rolle mehr spielen
  • Beiträge sollen nach Einkommen (Gehalt, Rente, Kapitalanlagen und Zinseinkünfte) bemessen werden -> Kinder und Lebenspartner ohne Einkommen sind kostenfrei mitversichert
  • Patientenrechte durch Patientenbeauftragte(n) stärken

Friederike, Vivien


Position der FDP

  • privater Krankenversicherungsschutz mit sozialer Absicherung für alle
  • alle Krankenkassen -> private Krankenversicherungen
  • alle Krankenversicherungen sollen im Wettbewerb um die beste Versorgung, die günstigsten Verwaltungskosten und die innovativsten Tarife konkurrieren
  • alle Krankenversicherungen müssen einen Pauschaltarif anbieten, der Regelleistungen absichert und nicht nach Geschlecht, Alter oder Krankheitsrisiko differenzieren darf
  • dieses System grundsätzlicher privater Krankenversicherungen steht für Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit, zudem baut es Altersrückstellungen auf
  • Arbeitgeberbeiträge zur Gesundheitsversorgung sollen dauerhaft von den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung entkoppelt werden, damit die Finanzierung des Gesundheitswesens von Konjunkturschwankungen unabhängig ist

Katharina


Ziele der Grünen

- Bürgerversicherung --> Bürger zahlen gemäß ihrer Leistungen ein

- Beitragsmessungsgrenze soll maßvoll angehoben werden (Kinder und Menschen, die Kinder erziehen oder Pflegeleistungen erbringen --> beitragsfrei)

- Ausbau von Gesundheitsvorbeuge und Gesundheitserziehung

- Pflegeversicherungen finanziell und strukturell reformieren --> ambulante und stationäre Pflegesätze angleichen

- Würde und Selbstbestimmung der Betroffenen respektieren und berücksichtigen

- höherer Schutz vor Passivrauchen

(Valerie)


Position der SPD

- Krankenhausfinanzierung verbessern

- Gesundheitsreform vorantreiben

- Finanzierung der Krankenkassen überwachen

- genetische Untersuchungen regeln

	- Persönlichkeitsrechte fördern

- höhere Beiträge von Rentnern bei Kassen minimieren

- bessere Versorgung von Schwerstkranken / Sterbenden

- Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

- einheitliche Sicherheitsstandards bei Geweben (Organen usw.)

- für das Rauchverbot

- Arzneimittelüberwachung

- gegen HIV / Aids angehen

- Krankenversicherung für alle

- gegen den Ärztemangel

- Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen

- mehr Prävention erwünscht

Nicole Engel