Online-Texte der Klasse 10c zum Berufsschnuppertag
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Berufsorientierungstag ein voller Erfolg
Blomberg (dpa.). Am 17.10.2007 fand führ die 10. Jahrgangsstufe des Hermann-Vöchting-Gymnasiums nach einjähriger Pause der Berufsorientierungstag statt.
Die Schüler und Schülerinnen machten ein Ein-Tages Praktikum bei einem Betrieb ihrer Wahl, um schon einmal einen Einblick in das spätere Berufsleben zu erhalten. Daher fiel die Auswahl der Betriebe auch breit gefächert aus, da die Schüler u. Schülerinnen verschiedene Vorstellungen vom späteren Alltag haben.
So kam es, dass sich einige bei Banken und Versicherungen, andere wiederum in Laboren oder Industriewerkstätten wiederfanden. „Der Berufsorientierungstag war ein voller Erfolg“, meinten einige Schüler der 10c, „wir konnten Erfahrungen sammeln, die für uns sehr von Nutzen waren.“ Doch es gab nicht nur positive Feedbacks. „So habe ich mir das Berufsleben nicht vorgestellt“, klagte eine Schülerin der 10c „ich musste den ganzen Tag das Selbe machen.“
Doch insgesamt waren die positiven Meinungen stark überwiegend. Der
Berufsorientierungstag ist eine einmalige Gelegenheit einen interessanten Einblick in das spätere Berufsleben zu erhalten.
Stefan Brunnert
Berufsschnuppertag bei REMEI
Blomberg. Der 17.10.2007 war für die Schüler der 10. Klassen des Hermann-Vöchting Gymnasiums ein ganz besonderer Tag.
Erstmals durften sie einen Schnuppertag in einem Betrieb ihrer Wahl verbringen.
Unter anderem wurde der Betrieb REMEI gewählt.
Dort wird den Schülern und Schülerinnen ein näherer Eindruck der Arbeitswelt vermittelt.
Voller Spannung wird pünktlich um 07.30 Uhr angefangen das Gelände zu inspizieren.
Durch den freundlichen Empfang wird der Start in den Arbeitstag vereinfacht und es kann direkt mit der gestellten Praktikumsaufgabe angefangen werden.
Nach dem Erledigen der Aufgabe werden die Schüler und Schülerinnen noch zu einzelnen Aufgaben herangezogen und so kann der Tag erfolgreich beendet werden.
Seitens der Schüler ist der Berufsschnuppertag sehr positiv aufgenommen worden und so konnten sie sich vorstellen, wie das Leben einmal nach der Schule aussehen wird – ob bei dem ausgewählten Beruf oder in einem anderen.
Genauere Betriebsinformationen
Carina Meier
Starke Technik am Baggersee - Kiesproduktion in Bodenwerder
Mein Tag im Kieswerk Ernst Müller in Bodenwerder begann damit, dass ich mit dem Geschäftsführer einen Rundgang über das Gelände machte und mir der Weg des Rohmaterials vom Schwimmbagger bis zur Verladung erklärt wurde. Der Kies wird aus bis zu 50 m Tiefe heraufgeholt und mit Förderbändern zum Ufer transportiert. Kommt der Kies am Ufer an, wird er gewaschen und gesiebt. So wird er in verschiedene Größen eingeteilt, die getrennt voneinander in großen Silos gelagert werden.
Die Steine, die für den Verkauf zu groß sind, kommen in den Brecher, wo sie auf die gewünschte Größe zerkleinert werden. Das Kieswerk besitzt zwei unterschiedliche Brecher (auch Mühle genannt).Zum einen den Backenbrecher und zum anderen der Prallbrecher, der während meines Besuchs in Betrieb war. Der nun entstandene feinere Kies wird wieder dem Siebturm zugeführt.
Das Verladen des Materials erfolgt automatisch per Computer.
Wird ein Ladevorgang in den Computer eingegeben, sorgt ein unter den Silos angebrachtes Förderband dafür, dass die richtige Mischung in der richtigen Menge verladen wird.
Um die Verladung zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu garantieren, wurde eine Nachtverladung eingerichtet.
Dieses Kieswerk ist das einzige in dieser Region, das mit einem solchen System ausgerüstet ist.
Nach dem Rundgang begann dann der praktische Teil des Berufsschnuppertags, bei dem ich unter anderem die Rotorgeschwindigkeit des Prallbrechers und die Geschwindigkeit des Förderbandes gemessen habe.
Außerdem habe ich eine Probesiebung durchgeführt.
Danach näherte sich der interessante und informative Tag im Kieswerk Ernst Müller leider schon dem Ende. Abschließend möchte ich mich für die nette Aufnahme und die freundliche Unterstützung durch das Team, allen voran Herrn Henke, bedanken.
Simon Hottel
Berufschnuppertag bei K-Konzept
Blomberg. Am 17.10.2007 fand für die Jahrgangstufe des Hermann-Vöchting Gymnasiums ein eintägiges Schülerpraktikum statt. Hierzu mussten sich die Schülerinnen und Schüler in einer Firma ihrer Wahl eigenständig bewerben.
Die Empfänger der Bewerbungen variierten mit den Interessen der Bewerber sehr stark. Sie reichten vom Ingenieur und Arzt über den Versicherungsverkäufer bis zum Werbegrafiker.
Um 9 Uhr fing mein Arbeitstag in der Agentur für Werbung K-Konzept in Detmold an. Zu erst wurde ich in die Aufgabenfelder der Agentur eingeführt und bekam einen Einblick in Projekte, die die Agentur ausgeführt hat. Dann musste ich in eigenständiger Arbeit ein Maskottchen erstellen, welches später das Logo einer Firma seien sollte. Diese Aufgabe nahm sehr viel Zeit in Anspruch und dauerte bis zur Mittagspause.
Gestärkt und in neuer Frische bekam ich auch schon die nächste Aufgabe. Da ich auch privat sehr viel fotografiere musste ich nun ein Kalenderblatt er stellen. Dieses Kalenderblatt wurde Teil eines Kalenders, welchen die Agentur hallweihnachtlich an ihre Kunden verschickt. Das entstandene Foto durfte ich anschließend noch am Computer bearbeiten. Hierbei zeigte mir die Werbegrafikerin Daniela Gallaun einige Kniffe in Sachen Bildbearbeitung.
Mit dieser Aufgabe nährte sich der Tag leider dem Ende. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Team von K-Konzept für den wunderschönen Tag bedanken.
Für mich war der Berufsschnuppertag ein voller Erfolg und er hat mir Einblicke in den Berufsalltag erlaubt. Ich konnte viele Eindrücke sammeln und bin auf meinem Weg der Berufsfindung dem Ziel einen großen näher gekommen. (David Falk)
Genauere Informationen zum Betrieb
Ein Tag bei der Firma Elektromotoren Kraus GmbH
Am 17. Oktober 2007 fand für die Schülerinnen und Schüler des Hermann - Vöchting Gymnasiums in Blomberg der Berufschnuppertag statt.
Der Berufschnuppertag 2007 begann für mich um 8.00 Uhr morgens in der Firma.
Ich wurde von Herrn Walter, Meister in der Firma Elektromotoren Kraus, freundlich empfangen. Danach stellte er mir den Betrieb vor. Er führte mich durch den kompletten Betrieb und hat mir die durchgeführte Arbeit an dem jeweiligen Arbeitsplatz (jeder Arbeiter hat seinen eigenen!) vorgestellt und erläutert.
Nach den ersten interessanten Einblicken in den Betrieb hatte ich selber die Chance, mir das Berufsbild des Elektronikers für Maschinen und Antriebswellen zu verschaffen.
Ich konnte mich auf dem Betriebsgelände frei bewegen und durfte dabei jedem Arbeiter einmal „über die Schulter blicken“.
Dieser Rundgang in dem Betrieb war für mich sehr interessant und abwechslungsreich.
Er lieferte mir viele interessante Einblicke in diesen Beruf.
Nachdem der ereignisreiche und informative Vormittag bereits schnell vergangen war, war es Zeit für die Mittagspause.
Nach der Stärkung bekam ich dann erste praktische Einblicke in den Beruf.
Auf Anweisung eines Auszubildenden durfte ich selber an Motoren schrauben und sie zerlegen. Nachdem der erste Motor zerlegt war, wurden mir die Einzelteile und deren jeweilige Aufgaben intensiv erklärt und erläutert.
Besonders durch die praktischen Einblicke in den Beruf habe ich viele Informationen über den Beruf des Elektronikers für Maschinen und Antriebswellen erhalten.
Der sehr interessante und informative Arbeitstag ging für mich sehr schnell vorbei.
Insgesamt würde ich den Berufschnuppertag jederzeit noch mal in diesem Betrieb durchführen, da er in meinen Augen als ein sehr gelungener Informationstag stattfand.
Niklas Meier
Berufsschnuppertag beim Zweiradfachhandel Tippenhauer
Am 17.10.2007 fand erstmals das Projekt "Berufsschnuppertag" am Hermann Vöchting Gymnasium in Blomberg statt.
Hierbei suchten sich die Schüler der Jahrgangsstufe 10, selbstständig einen Eintagespraktikumsplatz und auch die Bewerbung erfolgte individuell.
Am Tag des Praktikums arbeitete jeder Schüler in dem Betrieb seiner Wahl und gewann so an Berufserfahrung, welche für das "große" zweiwöchige Praktikum in der Jahrgangsstufe 11 durchaus von Vorteil ist.
Mein Praktikumstag absolvierte ich beim Zweiradfachhandel Tippenhauer in Blomberg. Mein Arbeitstag begann um 9:oo Uhr. Als ich ankam wurde ich kurz in das Geschäft und die Zweiradwerkstatt des Betriebes eingewiesen. Danach bekam ich auch gleich meine erste Aufgabe und zwar die Verkaufsfertige Montage eines neu angelieferten Einrades. Nachdem ich damit fertig war, sollte ich gleich noch eins zusammenbauen, da ich es zuvor so schnell erledigte.
Nachdem ich auch das zweite Einrad fachgerecht zusammengebaut hatte, arbeitete ich mit dem Angestellten des Betriebes zusammen.
Er sollte eine Achse an einem Rad wechseln und erklärte mir wärend seiner Reperatur wichtige Begriffe und Vorgehensweisen. Hierbeit zeigte er mir auch gleich spezielles Werkzeug, das nur zur Reperatur von Fahrrädern verwendet wird und daher sehr teuer und schwer zu erwerben ist.
Aufgrund der Tatsache, dass der Angestellete des Betriebs stark von meinen Kenntnissen in der Zweiradreperatur überzeugt war, bekam ich eine Aufgabe die man eigentlich erst nach einigen Wochen in dem Betrieb zugewiesen bekam und zwar das Umspeichen und Zentrieren eines 28" Zoll Reifens.
Diese Aufgabe erorderte viel Ruhe und Genauheit, weshalb ich für diese Tätigkeit auch den Rest meiner Arbeitszeit, welche bis 16:45 ging, benötigte.
Doch die Aufgabe war sehr lehrreich, da ich zum Beispiel die Zentrierlehre kennen lernte und somit ab jetzt meine Fahrradreifen alleine zentrieren kann.
Am Ende des Tages räumte ich, zusammen mit dem anderen Mitarbeiter des Betriebes, die Werkstatt auf, reinigte das Werkzeug und legte alles wieder dahin, wo es am Anfang des Tages auch lag.
Der Tag ermöglichte mir einen besseren Einblick in das Berufsleben und speziel in die Zweiradmontage zu bekommen. Der Tag war sehr interressant und aufschlussreich, zeigte mir aber auch, dass ich diese Art von Arbeit in meinem späteren Leben nicht machen möchte.
Dominik Magers
Berufsschnuppertag 2007
Blomberg: Am 17.10. 2007 fand für die Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen des Hermann-Vöchting Gymnasiums erstmal sein Berufsschnuppertag statt. Einige Schüler und Schülerinnen verbrachten ihren Tag bei der Volksbank Blomberg Lippe eG.
Den Schülern und Schülerinnen des Hermann-Vöchting-Gymnasiums, die ihren Berufsschnuppertag bei der Volksbank in Blomberg verbrachten, sollte ein kleiner Einblick in das Berufsleben gegeben werden.
Voller Aufregung und Neugierde, auf das was die Schüler dort erwartet, erschienen sie pünktlich zu Arbeitsbeginn. Sie wurden freundlich empfangen, bekamen vom Filialleiter zuerst einen grundlegenden Vortrag über Volksbanken und Zweigstellen in Lippe, später erhielten sie einen kleinen Einblick in den Tätigkeitsbereich des Bankkaufmanns, der durch Vorträge des Personals erläutert wurde.
Außerdem wurde ihnen ausführlich das Gebäude beschrieben und sie erhielten eine Führung.
Jedoch konnten die Schüler und Schülerinnen die Tätigkeiten des Bankkaufmanns nicht praktisch ausführen, da die Angestellten der Volksbank einer Schweigepflicht unterliegen und keine Daten an Außenstehende preisgeben dürfen.
Das freundliche Personal lud sie in der Mittagspause zu einem Eis ein, was die Schüler und Schülerinnen begeistert annahmen.
Insgesamt wurde dieser Berufsschnuppertag seitens der Schüler sehr gut angenommen und sie bekamen einen kleinen Einblick in das Berufsleben und auf das, was sie später eventuell einmal erwarten könnte.(Jan K. und Anton S.)
Weiter Information zur Volksbank finden Sie im Internet unter : http://www.vbostlippe-immobilien.de
Berufsschnuppertag bei der der Stadtsparkasse Blomberg
Am 17. Oktober 2007 fand für die Schülerinnen und Schüler des Hermann - Vöchting Gymnasiums in Blomberg der Berufsschnuppertag statt.
Dieser Tag begann für mich um 8.30 Uhr in der Sparkasse Blomberg. Ich wurde von einer freundlichen Mitarbeiterin empfangen. Danach musste ich einige Datenschutzterklärungen unterschreiben und bekam einen Schlüssel für den Treppenhausbereich der Sparkasse. Mit diesem Schlüssel konnte ich mich dann in der Sparkasse den ganzen Tag frei bewegen. Außer mir war noch eine zweite Praktikantin aus der Parallelklasse da.
Zuerst wurden wir beiden dann durch das Gebäude geführt und uns wurden die wichtigsten Büros gezeigt. Nach dieser Führung verbrachte ich meinen Vormittag in der Marketingabteilung der Sparkasse. Zwischendurch erledigte ich einige Gänge, bei denen ich verschiedene Sachen wegbringen musste. Ansonsten musste ich eine Tabelle bei Excel eintippen. In der Mittagspause konnte ich die Sparkasse verlassen und mir etwas zu Essen holen.
Den Nachmittag verbrachte ich zuerst in der Kredit-und dann in der Beratungsabteilung, in der ein Bekannter von mir seine Ausbildung macht. Mit ihm unternahmen wir dann einen Gang zum Tresor der Sparkasse. Dies war der spannendste Teil meines Schnuppertags. Er zeigte mir die dicke Tresortür und die Schließfächer der Kunden. Später erklärte er mir das Planspiel-Börse und ich bekam erste Eindrücke von dem Aktiengeschäft. So endete mein Tag bei der Sparkasse um 16.30 Uhr.
Insgesamt erhielt ich viele neue Eindrücke von dem Beruf des Bankkaufmanns und bekam viel Information.
Den Berufsschnuppertag fand ich sehr gut, da man praktische Einblicke in die Welt verschiedener Berufe erhalten konnte. Dieser Tag war ein voller Erfolg für mich.
Gerhard Derksen
Berufschnuppertag 2007
Am 17.10.07 fand für die zehnten Klassen des Hermann- Vöchting- Gymnasiums ein sogenannter Berufschnuppertag statt, den die Schüler bei einem selbstgewählten Blomberger Betrieb absolvierten.
Dieser von der Stadt und den Blomberger Betrieben organisierter Tag soll den Schülern helfen, sich ein Bild von einem normalen Arbeitstag in ihren Wunschbetrieb zu machen.
Philipp Tölle und ich verbrachten diesen Tag im Autohaus Borcheld, einem Mitsubishihändler.
Nach unser Ankunft und der Vorstellung ging es auch gleich schon los. Wir schauten beim Wechsel von Bremsscheiben und Reifen zu, putzten Autos und wurden natürlich auch über Funktion einzelner Geräte informiert.
Die Zeit verging wie im Flug, obwohl einige Aufgaben nicht wirklich anspruchsvoll waren, konnte uns dieses Schnupperpraktikum einen guten Eindruck über das spätere Arbeitsleben vermitteln. Auch wenn ich persönlich zu der Erkenntnis gelangt bin, dass solch ein Beruf für mich nicht in Frage käme.
Alles in allem ist dies ein gutes Projekt, welches durchaus zu empfehlen ist, denn es trägt durchaus dazu bei, den Zukunftswunsch zu festigen bzw. gegebenenfalls zu revidieren.
Für Informationen zum Betrieb http://www.autohaus-borcheld.de
Verfasser: Philipp Tölle und Velten Römer
Mein Tag im Burghotel
Mein Schnuppertag im Burghotel in Blomberg begann um 10:00 Uhr.Eine andere Praktikantin und ich wurden von der Direktorin des Hotels begrüßt.
Sie übergab uns gleich an eine Angestellte, die für den Frühstücksservice verantwortlich war.
Da ich für den Service eingeteilt worden war, war sie auch für den Großteil des Tages meine Ansprechtpartnerin.
Als erstes haben ich zusammen mit dem anderen Mädchen mehrere Kisten Besteck poliert. Dies taten wir in der Küche, sodass wir das Geschehen in der Küche und im Servicebereich gut beobachten konnten.
Nach ungefähr 3 1/2 Stunden wurde uns der Aufenthaltsraum gezeigt, in dem wir dann 15min. Pause machen konnten.
Nach der Pause polierten wir weiter Besteck.
Dann haben wir Tee- und Kaffeekannen mit einem speziellen Reiniger gesäubert.
Als nächstes wurde uns Praktikantinnen von einem Rezeptionisten das Burghotel gezeigt und auch so manches erklärt. Wir sahen uns neben der hauseigenen Kapelle und dem Schwimmbad auch eine der fünf Themensuiten an sowie die Technik des Hotels. Dies war eines der spannendsten Dinge des Schnuppertages.
Meine letzte Aufgabe, bevor ich um 17:30 Uhr "Feierabend hatte, war es, die Silberteller für den Abend zu polieren. So endete dann mein anstrengender und spannender Schnuppertag.
Svenja Hartmann
Berufsschnuppertag Arminius-Apotheke Lügde
Als ich um 7.45 Uhr in der Arminius-Apotheke in Lügde eintraf, wurden mir als erstes die Räumlichkeiten des ca. 200 m² großen Betriebes gezeigt, danach durfte ich eine Salbe anmischen.
Während der Frühstückspause hatte ich genug Zeit, Dr. Gerd Münnighoff alle meine Fragen zu stellen. Er erzählte mir, dass die Arminius-Apotheke viele berühmte Patienten hatte, u.a. die Könige, Fürsten und Hoheiten, die im Jahre 1681 in Lügde und Bad Pyrmont weilten, Zar Peter der Große von Russland und König Georg der Erste von Großbrittanien im Jahre 1716 und Friedrich der Große 1744 und 1746.
Auch sehr interessant fand ich die Information, dass sich im Büro des Apothekers ein Tresor befindet, in dem Rezepte für Betäubungsmittel 30 Jahre lang aufbewaht werden müssen.
Nach der Frühstückspause musste ich die Lieferungen in die Medikamentenschubladen einsortieren und andere Arzneimittel für den Botendienst raussuchen.
Alles in allem hat mir die Arbeit mit den Medikamenten sehr viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wiedermachen.
Alina Radermacher
Berufsschnuppertag beim Physiotherapeuten
Am 17. Oktober 2007 fand für die Schülerinnen und Schüler des Hermann-Vöchting- Gymnasiums in Blomberg zum zweiten Mal der Berufsschnuppertag statt.
Der Tag bei dem Physiotherapeuten Thomas Claus in Lügde begann für mich um 8:00 Uhr. Ich wurde freundlich in Empfang genommen und bekam gleich eine kleine Führung durch die Praxis und ihre Behandlungsräume.
Ich war bei verschiedenen Massagen und Behandlungsmöglickeiten dabei . Alle Schritten wurden mir dabei sehr freundlich erklärt und ich habe nicht schlecht gestaunt, wieviele verschiedene Behandlungsmäglichkeiten es für eine Körperstelle gibt .
Nach der Frühstückspause um 10.00 Uhr habe ich die anderen Mitarbeiter der Praxis näher kennengelernt und danach war ich auf mehreren Hausbesuchen mit dabei.
Die letzte Aufgabe an meinem Schnuppertag war, verschiedene Daten in eine Kartei einzuordenen .
Um 15:00 Uhr endete mein Tag bei dem Physiotherapeuten Thomas Claus.
Dieser Tag war sehr informativ und interessant für mich , jedoch bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass der Beruf für mich nicht der Richtige wäre, da mir die Arbeit viel zu eintönig ist.
Franziska Platte
Berufsschnuppertag im Burghotel Blomberg
Als ich gegen 12 Uhr in der Burg eintraf, wurde ich zuerst freundlich an der Rezeption begrüßt.
Dann wurde ich von zwei Mitarbeiterinnen auf die Etage mitgenommoen.
Ich musste die Zimmer saugen, lüften und für die kommenden Gäste fertig machen.
Meine "Kolleginnen" waren sehr unfreundlich zu mir und haben mich nicht integriert.
Deswegen war es mir dann lieber, dass ich ab 14 Uhr mit einem Mädchen aus der Parallelklasse an der Rezeption und im Büro tätig sein konnte.
Dort durfte ich Buchungen und Reservierungen eigenverantwortlich entgegennehmen.
Ich habe mich erkundigt ob ein Zimmer frei ist und durfte gegebenfalls Buchungsbestätigungen zurücksenden.
Die Buchungs- und Reservierungsanfragen und Rechnungen habe ich in verschiedene Ordner eingeordnet.
Neue Produkte, die im Büro benötigt werden, wie etwa ein Drucker, Papier, Ordner usw. habe ich für die Burg in Auftrag gegeben.
Gegen Ende des Tages erhielten alle Praktikanten eine Führung durch die Burg.
Die Geschichte der Burg und die verschiedenen Räumlichkeiten wurden dabei sehr gut erklärt.
Wir erhielten auch ein Informationsbuch zum Burghotel.
Um 18 Uhr hatte ich "Feierabend".
Ina Retzlaff
Berufschnuppertag im Salon Brackhan
Mein Arbeitstag begann um 8 Uhr und endete um 18 Uhr.
Zuerst wurde mir der Salon gezeigt und alle Mitarbeiterinnen haben sich vorgestellt.
Kaum war der Salon geöffnet, kam auch schon der erste Kunde.
Ich habe geschaut, wie er empfangen wurde und habe beim Haare schneiden zugeschaut.
Die nächsten Kunden habe ich dann auch empfangen und ihnen etwas zu trinken angeboten.
Sobald sie an der Reihe waren, habe ich ihnen den Umhang umgelegt.
Nachdem die Friseurin mit einem Kunden fertig war, habe ich den Umhang weggebracht, die Haare vom Boden weggefegt und die benutzten Materialien, wie z.B.Pinsel, Farbschale, Kämme sauber gemacht.
Gegen 9 Uhr habe ich mit einer anderen Praktikantin gefrühstückt.
Danach ging es wieder an die Arbeit. Diesmal habe ich auch die Farbe für die Strähnen gemischt und die Folien in die entsprechenden Längen geschnitten. Mittags um 12.30 Uhr konnte ich eine Stunde Mittagspause machen, die ich in der Stadt verbracht habe. Um 13.30 Uhr traf ich dann wieder im Salon ein und habe der anderen Praktikantin beim Fensterputzen geholfen.
Im Laufe des Tages durfte ich dann an einem Puppenkopf eine eigene Frisur gestalten, was mir viel Spaß gemacht hat.
Janina Walter
Berufsschnuppertag in der Druckerei Rihn
Mein Arbeitstag fing in diesem Betrieb um 7.30 Uhr an. Zunächst wurde uns Praktikanten die Arbeit in der Druckvorstufe gezeigt: Hier werden die Texte und Motive den Druckplatten angepasst. Ein Großteil geschieht also am Computer. Zuerst werden die Daten dann über einen so genannten Brenner auf die Platten-Rohlinge übertragen. Dann werden diese gestanzt und die noch lichtempfindlichen Platten werden gebrannt und gewaschen, sodass die Fläche, auf denen die Farbe später hängen bleiben muss, auch für mehrere Tausend Druckvorgänge zu benutzen sind. Um eine Platte zu fertigen, müssen etwa 20 Min. in Anspruch genommen werden. Während dieser Zeit besuchte uns auch überraschend der WDR und filmte etwas vom Arbeitsalltag in der Druckerei, da Herr Achim Röhr 50 Jahre alt wurde., genauso wie die Sendung 'Hier und Heute'.
Nach einer kurzen Frühstückspause im Aufenthaltsraum wurden uns dann die 4- und 5-Farben Druckmaschinen gezeigt. In diesen gibt es jeweils die 4 Farbwerke für die Farben Schwarz, Rot, Gelb und Blau. Bei der Zweitgenannten gibt es zudem noch ein Werk für eine besondere Farbe, falls ein Kunde einen bestimmten Wunsch hat.
Ein anderes Werk, das auch beide Maschinen besitzt, ist das Lackwerk. Dort wird dieser aufgetragen, z.B. auf Werbeprospekten. Die verschiedenen Druckplatten werden dann jeweils in eins der Werke eingesetzt und das Papier durchläuft diese dann in einer bestimmten Reihenfolge. Am Ende der Maschine steht ein Kontrolleur, der beobachten muss, ob die Farben genau übereinander gedruckt wurden und ob auf einem bestimmten Teil des Blattes zu wenig bzw. zu viel einer Farbe aufgetragen wurde. Solche Fehler kann er, falls nötig, von dort aus regulieren.
Dann konnten wir sehen, wie ein Gummituch aus einem Farbwerk ausgewechselt wurde. In der Halle gibt es außerdem einige Sorten an Papier: in verschiedenen Dicken (von 50g/qm bis 400 g/qm) oder auch recyceltes oder in Keramik-Optik.
Danach konnten wir einen Blick in die Lackkammer werfen, wo die besonderen Lacke aufbewahrt werden und auch die Reinigungsmittel. Nun ging es in die Falz-Abteilung, wo die DinA0-Blätter geschnitten werden. Wenn kleinere Werbeprospekte perforiert werden sollen, geschieht dies jedoch schon in den Farbwerken.
Die Druckerei bekommt Aufträge jeglicher Art, wie z.B. für Prospekte, Zeitungen (Blomberger Anzeiger, Möbelzeitschriften, ..), aber auch Bücher inklusive Umschlag. Manche von diesen Aufträgen, bei denen z.B. nur 5.000 Bögen gedruckt werden müssen, sind in nur zwei Stunden erledigt; andere benötigen bis zu 60 Stunden an Arbeit.
An diesem Tag haben wir solch einen aufwändigen Auftrag selbst miterlebt. Die Kundin kam persönlich vorbei, um die Farben auf den Bögen zu überprüfen. Gefällt es ihr nicht, müsste entweder alles noch einmal neu eingestellt oder sogar die Platten vernichtet werden um in der Vorstufe neue, korrigierte herzustellen.
Bericht von Kim Hemke.
Berufsschnuppertag im Reitstall Schlingheider
Mein Arbeitstag begann um 7:30 Uhr damit, dass mir der Hof gezeigt wurde.
Ich wurde mit den Pferden und anderen Sachen des Hofes bekannt gemacht. Als erstes habe ich mit Fritz Schlingheider die Pferde gefüttert, eingestreut und ihnen Silage gegeben. Dann musste ich die Stallgasse fegen.
Danach haben wir erst einmal zusammen gefrühstückt und wir sind den Tag theoretisch zusammen durchgegangen. Es wurde schon beim Frühstück gesagt, was ich machen sollte und worauf man besonders aufpassen muss.
Nach dem Frühstück habe ich die Ponys, die für die Kinderreitstunden gebraucht werden, auf die Wiese gestellt. Der Reitstall hat viele junge Pferde (3-4 jährig), die jeden Tag intensives Training brauchen. Dazu hat der Stall 3 Bereiter, die je 5-6 Pferde am Tag reiten müssen.
Nachdem ich die Ponys auf die Wiese gebracht habe, habe ich die jungen Pferde von meiner Schwester aus ihrer Box geholt, habe sie geputzt, geritten bzw. laufen gelassen oder longiert. Das war harte Arbeit, denn die Pferde brauchen viel Vertrauen zu einem. Dann musste ich die Sattelkammer sauber machen und ich bin zum Schluss mit den beiden Hofhunden auf dem Hof spazieren gegangen.
Um 14:00 Uhr war mein Arbeitstag dann zuende.
Jennifer Maaß
Firma Grace Construction GmbH in Lügde
Ein informativer Arbeitstag!
Am 17.10.2007 war es endlich soweit. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10c nahmen am Berufsschnuppertag teil. Dazu mussten wir uns einen Beruf unserer Wahl suchen, bei dem wir ein Minipraktikum absolvieren sollten.
Nach einigen Absagen von Firmen in Blomberg gingen wir zu der Firma Grace Construction GmbH in Lügde. Nach wenigen Telefonaten bekamen wir die Zustimmung für einen Tag das Berufsleben der Mitarbeiter zu verfolgen.
Der erste Arbeitstag bei Grace begann um 8 Uhr mit einem Rundgang über das gesamte Gelände, wobei der Firmenchef uns begleitete und das Wesentliche über die Produktion erklärte. Zum Beispiel, dass die Produkte, wie der Betonverflüssiger, in IBCs auf großen Regalen in der Halle gelagert werden. Natürlich mussten wir Schutzhelm, Sicherheitsbrille und Sicherheitsschuhe immer tragen!
Nach dieser Führung wurden wir für das Labor und die Produktion aufgeteilt. Das spendierte Mittagessen bot uns den Anlass für eine kurze Pause. Außerdem tauschten wir die Plätze, um einen Einblick über alle Bereiche der Firma zu erhalten.
Unser Arbeitstag endete schließlich um Punkt 15 Uhr. Nach der vorgeschriebenen Abmeldung haben wir das Gelände verlassen. Nun stand uns der freie Tag bevor. Alles in allem ein informativer Arbeitstag!
Manuel Tunke und Andreas Hecker