Die Klasse 9d (2007) stellt Berufe vor. Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Familien- und Bekanntenkreis informiert über den Berufsalltag, über Aus- und Weiterbildung und natürlich über Verdienstmöglichkeiten.
- Polizeihundeführer
- Diplom-Informatiker
- Grundschullehrer
- Gerichtsvollzieher
- Zimmerer
- Tontechniker
Beispielhafte Berufsvorstellungen aus den Vorjahren:
(:toc:)
Berufsvorstellung: Dachdecker
Schulabschluss
- Hauptschulabschluss
- Realschulabschluss
- Abitur
Berufsausbildung
- Ausbildung zum Dachdeckergesellen
Ausbildungsdauer
- 3 Jahre
Erlernende Tätigkeiten während der Ausbildung
- Grundregeln des technischen Zeichnens
- Bauzeichnen
- Mathematik
- Wirtschaftslehre
- Politik
- 2 x 2 Wochen überbetriebliche Unterweisung z.B.:
- Flachdachkurs
- ( Arbeit mit Polymehren oder Hochpolymehren Dachdichtungsbahnen)
Polymehrbahnen = elastische Bitumenbahnen für Abdichtungen von
herkömmlichen Flachdächern.
Hochpolymehrbahnen = Kautschuk Abdichtungen z.B.: PVC für
Industriebedachung.
- 2.-3.Jahr: Blockunterricht:
- 2 x 4 Wochen pro Jahr Dachdeckerschule
-2 x 2 Wochen überbetriebliche Unterweisung
Beispielhafte Tätigkeiten als Dachdeckergeselle
- Ausführung von Dachumdeckungen im Steildachbereich :
- alte Dachziegel aufnehmen und entsorgen
- Herstellung des Steildaches (neu Eindeckung)
- Flachdachabdichtungen
- Schornsteinkopfverkleidung
- Dachrinnenmontage
- Erkerverkleidung
- Dachfenstereinbau
- Solaranlagenmontage(Wasser)
- Photovoltaikanlagen(Storm)
usw.
Rahmenbedingungen und Anforderungen
- Abgeschlossene Lehre
Verdienstmöglichkeiten
Nach Tarifbeträgen und Gesellenzeit unterschiedlich:
- Junggeselle zwischen 2000 und 2400 Euro brutto
-Altgeselle(auch Fachgeselle genannt, wegen drei absolvierten Gesellenjahren) zwischen 2400 und 2800 Euro brutto
Zukunftsaussichten
- Dachdeckermeister (mind. 3 Gesellenjahre absolviert)
Ausbildung zum Dachdeckermeister ,Dauer und erlernende Tätigkeiten
- entweder Abendschule 3-4 Jahre oder Vollzeitschule ¾ Jahr
-Kalkulationsgrundlagen
- Betriebswirtschaftliche Grundlagen
- Gute Fachkenntnisse
Tätigkeiten als Dachdeckermeister
- Gründung einer eigenen Firma
- Einstellung von Angestellten
- Angebote und Rechnungen für Kunden schreiben, Buchhaltung = (Büroarbeit)
- Betrieb repräsentieren
- Baustellenkontrolle
- Baustellenkoordinierung
- weitere Tätigkeiten siehe unter : Beispielhafte Tätigkeiten als Dachdeckergeselle
Verdienstmöglichkeiten
- Als Dachdeckermeister dementsprechend höher als das Gehalt des Dachdeckergesellen
David Hofmeister
Berufsvorstellung: Arzt
Fragen zum Beruf eines Arztes
Ein Interview mit Doktor Claude Hammar
Das Interview
Warum haben Sie sich für ihren Berufsweg
als Arzt entschieden?
Weil ich Menschen helfen und mich sozial engagieren will.
Hauptaufgabe
Was ist die Hauptaufgabe in dem Beruf?
Menschen zu helfen.
Grundlegendes
Wie sollte man mit Kunden/Patienten
umgehen?
Man muss immer freundlich und hilfsbereit sein.
Welche Kenntnisse sind vorausgesetzt ?
Keine, da man noch alles im Studium lernen wird.
Was sind die Zugangsvoraussetzungen?
Man muss das Abitur haben.
Ist ein Studium nötig?
Ja.
Wie sollte man sich im Beruf verhalten?
Soweit es geht freundlich sein, aber auch interessiert und hilfsbereit.
Machen Sie noch etwas neben dem Job?
Sehr wenig, da man wenig Freizeit hat.
Was ist schlecht an dem Beruf?
Auf jeden Fall die Bezahlung und man hat eben nicht viel Freizeit.
Wo arbeiten Sie?
Zum einen im Krankenhaus, später, wenn man will, in einer Praxis - man kann aber auch genauso gut im Krankenhaus weiter arbeiten.
Die Zukunft
Wie sieht die Karriereleiter in diesem Beruf aus?
Möglich wären Positionen wie Chefarzt, Oberarzt oder Professor.
Wie sind die Zukunftsaussichten, allgemein in
diesem Beruf?
Gut, denn kranke Menschen, die unsere Hilfe benötigen, wird es immer geben.
Wie sehen ihre Zukunftsaussichten in diesem Beruf aus?
Ich werde weiter machen und hoffentlich später Psychologe.
Rebecca McColl
Modedesigner
'''Schulabschluss
Es muss eine Abitur- oder Fachabiturreife vorhanden sein. Außerdem sollte man Talent besitzen und Spass haben mit Stoffen zu Arbeiten. Außerdem sollte man gut zeichnen können und Vorstellungsvermögen, sowohl räumlich als auch modisch, besitzen. Auch ist ein Gespür für Farben und Ästhetik von großem nutzen.
Studium
Modedesigner kann man entweder durch sehr viel Talent, welches von einem bekannten Promi oder Modedesigner entdeckt wurde, oder man studiert an Kunsthochschulen oder Akademien den Studiengang Modedesign. Dabei muss aber meist auch schon ein Talent oder eine Begabung vorhanden sein, da meistens Aufnahmeprüfungen bestanden werden müssen, die meiste in Form einer Besichtigung von Fotos und Entwürefn entspricht. Man studiert in der Regel 10 Semester.
Beispielhafte Tätigkeiten
Zu den Hauptaufgaben, wie der Name schon sagt, gehört das entwerfen von neuer Mode, bei der man am besten einen ganz neuen Stil entwirft, der bei den Leuten ankommt. Diese Aufgabe löst sich darin die Enstehung des neuen Modestücks von Anfang an zu verfolgen. Dabei sollte man Rücksicht auf Kosten und das anzusprechende Publikum nehmen. Zusätzlich sollte man organisatorisches Talent besitzen um Modenschauen zu organisieren und wichtige Termine (die häufig vorkommen) zu planen.
Gehälter
Je nach popularität der entworfenen Mode kann das Gehalt eines Modedesigners variiren.
So wird zum Beispiel das Modeimperium von Giorgio Armani auf ca. 5 Milliarden Dollar geschätzt.
Zukunftsmöglichkeiten
Der Job als guter Modedesigner wird immer populärer, da auch die Jugend immer mehr an Markenmode interessiert ist. So hat der Job als Modedesigner eine gute Bilanz für die Zukunft.
Besondere Informationen
Modedesigner haben das besondere Recht ihre Marke als Warenzeichen anzumelden und den Namen zu schützen.
Es gibt ca. 40 Modedesigner die als Weltberühmt eingestuft werden und somit großen Ruhm und Reichtum genießen.
Robin Kloss
Berufsvorstellung: Apotheker/in
Studium/Studiendauer:
Um den Beruf des Apothekers ausüben zu können, benötigt man ein Pharmaziestudium, in welchem man sich mit den Teilbereichen Galenik, Pharmakologie, Physiologie, Chemie, Biologie, Biochemie, Analytik sowie Qualitätssicherung beschäftigt.
Insgesamt dauert das Studium 8 Semester (4 Jahre), danach muss der zukünftige Apotheker ein Praktisches Jahr absolvieren, welches ein Jahr dauert. Davon müssen mindestens 6 Monate in einer öffentlichen Apotheke gearbeitet werden, den Rest der Zeit kann auch in einer Krankenhausapotheke, in einer Bundeswehrapotheke, an einer Universität oder der Pharmaindustrie abgeleistet werden.
Danach schreibt man das 3. Staatexamen, erst danach kann die Approbation beantragt werden, die Berechtigung den Beruf des Apothekers auszuüben.
Vorausetzungen:
Außer dem Abitur sollte man natürlich eine gewisse Begabung bzw. Interesse in den Naturwissenschaften haben und gut mit Menschen umgehen können. Zudem sollte man ein hohes Verantwortungsbewusstsein haben und einen Hang zu genauen Arbeiten besitzen.
Tätigkeitsgebiete:
Ein Apotheker/in ist ein Fachmann bzw. eine Fachfrau für Arzneimittel. Er beschäftigt sich mit ihrer Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Beurteilung und Abgabe. Hierzu sind folgende Kenntnisse der Galenik, Pharmakologie, Physiologie, Chemie, Biologie, Biochemie, Analytik sowie Qualitätssicherung notwendig, welche im Pharmaziestudium erworben werden. (s.o.)
Die meisten Apotheker arbeiten in der öffentlichen Apotheke ( ca. 86%). Neben dem Berufsweg in einer öffentlichen Apotheke gibt es weitere Berufsfelder wie die Krankenhausapotheke (ca. 11%) und die öffentliche Verwaltung, die Krankenkassen und die Pharmaindustrie (ca. 3%)
Weiterbildungsmöglichkeiten:
Eine Möglichkeit der Weiterbildung, ist die Ausbildung zum Fachapotheker in folgenden Bereichen: Allgemeinpharmazie, Klinische Pharmazie, Arzneimittelinformation, Pharmazeutische Technologie oder Pharmazeutische Analytik, Homöopathie, Gesundheitsberatung und die Aus- und Weiterbildung.
Die Weiterbildung dauert je ungefähr 3 Jahre.
Zudem ist eine Promotion und eine Habilitation (Professur) möglich.
Verdienstmöglichkeiten:
Als Angestellte/e in einer Apotheke verdient man im Jahr Brutto ca. 37.000€, später je nach Familienstand ca. 50.000€ und als Inhaber/in einer Apotheke ca. 60.000€.
In anderen Berufen, die man mit dem Pharmaziestudium ausüben kann, verdient man auch dementsprechend anders. Im der Pharmaindustrie sind z.B. Einstiegsgehälter von 40.000- 50.000€ im Jahr üblich. Je nachdem ob man eine Promotion (Doktor-Titel) hat oder nicht.
Quellen:
Carolin Andresen
Berufsvorstellung: Psychologe
EINLEITUNG:
Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten und den seelischen Zuständen des Menschen und untersucht das Wahrnehmen und Denken sowie Neigungen und Bedürfnisse.
Von der frühen Antike bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts war die Psychologie Bestandteil der Philosophie. Aristoteles beschreibt in seinen Büchern dreißig Charaktere, welches als Anfang der „Persönlichkeitstypologie“ anerkannt werden.
Ein Psychiater ist übrigens nicht zu verwechseln mit einem Psychologen, da der Psychiater zuvor ein Medizinstudium abgelegt hat und sich erst später auf der Bereich Psychiatrie spezialisiert.
STUDIUM UND STUDIENDAUER:
Um Psychologe zu werden, muss man ein Psychologie Studium vollenden. Dieses Studium hat insgesamt zwölf Semester, dauert somit im Idealfall sechs Jahre und ist eines der schwersten Studien in Deutschland.
Es gibt in der Psychologie ein Grundstudium und ein Hauptstudium. Das Grundstudium endet nach dem vierten Semester und wird mit Vordiplomsprüfungen abgeschlossen. Es besteht unter anderem aus der Allgemeinpsychologie, die sich mit der Grundlage des menschlichen Daseins beschäftigt, aus der Entwicklungspsychologie, die sich mit der gesamten Zeitspanne eines menschlichen Lebens, also schon von der Zeugung bis zum Tod beschäftigt und Methodenlehre, welches das wahrscheinlich größte Themengebiet des Psychologie-Grundstudiums ist.
Dieses setzt sich wiederum aus verschiedenen anderen Bereichen zusammen, wie der „deskriptiven und schließenden Statistik“, also der beschreibenden Statistik, die zum Beispiel Graphen und Tabellen kalkuliert und der induktiven Methode, bei der man sich durch schon gegebene Verhältnismäßigkeiten neue erschließt, oder der „Versuchsplanung“, bei der die „Entwicklung und Optimierung von Vorgängen“ eine große Rolle spielt.
Das Hauptstudium beansprucht die meiste Zeit und die Themengebiete sind zumeist frei wählbar, im Gegensatz zum Grundstudium. Wurden in diesem eher „Wissensgrundlagen“ vermittelt, um alle Studierenden auf gleiches Niveau zu bringen, so widmet sich das Hauptstudium den Praxisthemen. Auch hier gibt es wieder sehr viel Auswahl bei den einzelnen Kursfächern, die allerdings frei zu wählen sind und sich somit von Universität zu Universität unterscheiden.
Am Ende muss man eine Diplomarbeit ablegen, die dann die Berufszulassung und somit die weitere Karriere als Psychologe oder Psychologin prägt.
VORAUSSETZUNGEN:
Als Voraussetzung für ein Studium gilt das Abitur mit einem Numerus Clausus, der von Jahr zu Jahr zwischen 1,1 und 2,1 variiert (Quelle: ZVS). Ansonsten muss man sich bei der ZVS, der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, einschreiben, die dann noch freie Studienplätze vergibt.
Des Weiteren sollte sich ein Psychologie-Studierender natürlich für die menschliche Intelligenz und die Art des Denkens und Verstehens anderer und für geistige und seelische Wahrnehmung interessieren. Knapp sechzig Prozent der Studenten antworten auf die Frage „Warum studierst Du Psychologie?“: „Weil ich Menschen helfen will.“.
TÄTIGKEITSGEBIETE:
Die Bandbreite der Möglichkeiten für einen Psychologie-Studierten sind sehr groß.
Zum einen gibt es die Möglichkeit, ein klinischer Psychologe zu werden, also das, was man unter einem Psychologen versteht, zum anderen gibt es den Rechtspsychologen, der zum einen als ein Profiler arbeiten kann, zum anderen aber auch als ein Polizeipsychologe, der zwar auch von Zeit zu Zeit Täterprofile erstellen muss, aber auch bei Geiselnahmen als Verhandelnder oder als Mithelfender bei der Planung von Einsätzen tätig ist. Auch betreut ein Polizeipsychologe Polizisten, die bei einem schrecklichen Ereignis, wie zum Beispiel einer Geiselnahme oder einem Mord, zusehen mussten.
Doch dies ist nur ein Teil der Möglichkeiten. Tatsächlich gibt es noch viele mehr, unter anderem den Pädagogischen Psychologen.
WEITERBILDUNGSMÖGLICHKEITEN:
Für Psychologen gibt es die Chance, eine Psychotherapieausbildung zu absolvieren, oder Neuropsychologe zu werden. Auch dies sind nur kleine Auszüge aus vielen Angeboten.
VERDIENST:
Der Bruttoverdienst eines Einsteigers liegt bei 36.000-40.000 Euro, mit mehr Berufserfahrung steigt der Verdienst auf etwa 44.000 Euro oder mehr. Es sei jedoch erwähnt, dass es sich hierbei um Durchschnittswerte handelt, welche stark nach oben oder unten abweichen können, insbesondere selbstständige Psychologen verdienen oft deutlich weniger, oft aber auch deutlich mehr.
QUELLENANGABE:
- www.psychologiestudium.de
- Wikipedia
- Encarta
- www.puk.unibe.ch
- www.yahoo-clever.de
Carlo Pause-Hohenner